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Ford gibt Probleme bei Bremsleitungen von Fiesta bekannt

Nachdem der Autobauer Ford in den vergangenen Tagen einen Rückruf des Grand C-Max bekanntgeben musste, wurde nun bekannt, dass der Hersteller auch bei dem Fiesta mit Problemen kämpft. Für Schwierigkeiten am beliebten Kleinwagen sorgen die Bremsleitungen. Ford betonte gegenüber den Medien, dass es sich bei dem Fiesta nicht um einen Rückruf handelt, da die Fahrzeuge mit den Problemen meist noch nicht an die Kunden ausgeliefert wurden. Trotzdem muss Ford an insgesamt 1600 Autos in Deutschland nochmals Hand anlegen. Die Fiesta wurde im deutschen Werk Köln gebaut. Es sind ausschließlich Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum von 10. Januar 2011 und 24. Februar 2011 betroffen.

Wie Ford bekanntgab, besteht bei den Fiestas die Gefahr von Reibung, die zwischen zwei Bremsleitungen entstehen kann. Das Problem tritt im Bereich der Hydraulik-Regeleinheit auf. Durch die Reibung kann es nach Angaben des Autobauers zu einem Abrief des Leitungsmantels kommen. Dadurch muss langfristig mit Korrosion und Flüssigkeitsleckage gerechnet werden. Noch bevor die Autos ausgeliefert werden, soll das Problem behoben werden. Beim nächsten Werkstattaufenthalt wird versucht, die Bremsleitungen durch vorsichtiges Wegbiegen in eine Position zu bringen, durch die schließlich der Abstand gewährleistet werden kann, der vorgeschrieben ist. Auch der Grand C-Max bereitet Ford derzeit Probleme. In Deutschland müssen insgesamt 1600 Fahrzeuge der Baureihe zurück in die Werkstatt, da bei der zweiten Sitzreihe ein unfreiwilliges Umklappen hervorgerufen werden kann.

  1. Ales
    14. Mai 2011, 09:48 | #1

    Hatte Ford nicht schon einmal vor ein paar Jahren Probleme mit den Bremsen und dadurch einen großen Imageverlust in den USA erlitten? Wie kann das sein, dass bei einem so wichtigen Bestandteil des Autos geschlampt wird?

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