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Toyota kämpft erneut mit Rückruf

Toyota Prius

Toyota Prius | © by flickr/ M 93

Der japanische Autobauer Toyota kämpft erneut mit einem Rückruf, den der Hersteller in den vergangenen Tagen bekanntgab. Weltweit sind von der neuen Rückrufaktion nach Angaben des Herstellers insgesamt 106.000 Fahrzeuge betroffen. Der Rückruf bezieht sich auf das Hybridmodell Prius. Wie Toyota bekanntgab, handelt es sich ausschließlich um Fahrzeuge der ersten Prius-Generation, die zwischen 1997 und 2003 gebaut wurde. Bei diesen Fahrzeugen kann es nach Angaben des Herstellers zu erheblichen Mängeln an der Lenkhilfe kommen. In Deutschland müssen insgesamt 800 Fahrzeuge der Baureihe in den Werkstätten entsprechend geprüft werden. Wie Toyota bekanntgab, ist der Fehler in Japan bereits 28 Mal aufgetreten. Darüber hinaus wurde aus den USA ein kleinerer Unfall bekannt, der mit dem Fehler in Verbindung steht.

Wie Toyota erklärte, kann eine gelöste Schraubverbindung an der elektrischen Lenkhilfe während der Fahrt zu Steuerproblemen führen. Wird mehrmals bis zum Anschlag mit hoher Kraft gelenkt, können Fehler entstehen, durch die wiederum der Motor der Servolenkung in Mitleidenschaft gezogen wird. In diesem Fall ließe sich das Auto also schwerer lenken. Die in Deutschland betroffenen Halter werden von dem Kraftfahrtbundesamt informiert. Darüber hinaus kündigte Toyota einen weiteren Rückruf an. Dieser bezieht sich auf das Modell iQ und umfasst weltweit rund 34.000 Fahrzeuge. Allein in Euro sind rund 112.400 Fahrzeuge betroffen. Wie eine Toyota Sprecherin betonte, gilt dieser Rückruf nicht für Deutschland.

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  1. 6. Juni 2011, 18:00 | #1
  2. 8. Juni 2011, 21:38 | #2