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Elektroautos sollen künftig ausreichend Lärm machen

Nissan Leaf

Nissan Leaf | © by flickr / cliff1066™

Geht es um Elektroautos sind sich Hersteller, Politik und Verbände in vielen Punkten einig – sie sind umweltschonend und sie sind vor allem die automobile Zukunft. Ein anderes Bild zeigt sich jedoch bei der Frage nach ihrem Geräuschpegel. Elektroautos und Hybridfahrzeuge bewegen sich geräuschlos über die Straßen. Das hat eindeutig Vorteile, denn durch ihre Fahreigenschaften könnte mit entsprechender Verbreitung der Elektrofahrzeuge der Lärmpegel in den Städten deutlich sinken. Doch ihr geräuschloses Fahrverhalten hat eben nicht nur Vorteile, sondern auch entscheidende Nachteile. Vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer sind die geräuschlosen Eigenschaften eine ernstzunehmende Gefahr. Fußgänger, Fahrradfahrer und vor allem Menschen mit Sehbehinderung können die Autos nicht mehr akustisch wahrnehmen.

Um Sicherheitsrisiken auszuräumen, sollten Elektroautos künftig mit künstlichen Lärmmachern ausgestattet sein. Dieses System ist nicht neu. So setzte der japanische Autobauer Nissan bei seinem Elektromodell Leaf von Beginn an auf ein künstliches Soundsystem. Doch die Forderungen nach den künstlichen Lärmmachern stoßen nicht überall auf Begeisterung. Vor allem unter den Experten streiten sich die Gemüter. Während die einen ein solches System bevorzugen, zeigt sich bei anderen ein gegenteiliges Bild. Sie verweisen auf das geräuschlose Fahrrad, über das sich keiner beschwert. Die UNO hat nun gemeinsam mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten und entsprechenden Verbänden beschlossen, dass die Elektroautos mit entsprechenden Systemen ausgestattet sein müssen und Lärm erzeugen, sodass sie rechtzeitig wahrgenommen werden.

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