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Rückruf-Serie bei Toyota geht in die nächste Runde

Toyota Lexus RX400h

Toyota Lexus RX400h | © by flickr / keetsa

Seit zwei Jahren kämpft der japanische Autobauer Toyota mit einer Rückruf-Serie, die beispiellos ist. Immer wieder musste der größte Autobauer der Welt entsprechende Aktionen bekanntgeben. In den vergangenen Tagen informierte der Hersteller schließlich über einen weiteren Rückruf. Erneut sind fehlerhafte Teile der Grund für den erforderlichen Werkstattbesuch. Doch während sich die betroffenen Halter zunehmend darüber ärgern dürften, sieht Toyota in der Rückruf-Serie einen Beweis für die hervorragende Qualitätskontrolle. Wie ein Sprecher des Herstellers in den vergangenen Tagen erklärte, wurden die Qualitätskontrollen in dem Unternehmen seit dem Rückruf in den USA aufgrund von klemmenden Gaspedalen ausgebaut. Von der aktuellen Aktion ist nach Angaben des Herstellers lediglich das Modell Lexus RX400h betroffen.

Der Rückruf bezieht sich auf Fahrzeuge, die zwischen dem 24. September 2004 und dem 9. August 2006 hergestellt wurden. Insgesamt müssen weltweit mehr als 100.000 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Allein in Deutschland sind 1667 Fahrzeuge betroffen. Toyota betonte, dass es bei den Fahrzeugen zu einer Überhitzung im Hybridsystem kommen kann. Für die Kontrolle des fehlerhaften Teils müssen die Fahrzeughalter lediglich ein Zeitfenster von zehn Minuten einplanen. Wird durch die Werkstatt ein Fehler festgestellt, nimmt die Reparatur einen Zeitraum von rund vier Stunden in Anspruch. Die Rückruf-Serie bescherte Toyota in den letzten zwei Jahren immer wieder Negativ-Schlagzeilen. Im Februar musste der Konzern zuletzt millionenfach Autos zurückordern.

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