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Regelmäßig das Fahrwerk prüfen – teure Unfälle vermeiden

Fahrwerk

Fahrwerk - flickr/aldenjewel

Unsere Autos sind täglich den unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Vor allem löchrige Straßen können dafür sorgen, dass der Verschleiß an wichtigen Bauteilen schneller kommt als erwartet. Die Buckelpisten in der Republik sind vor allem für Reifen und Stoßdämpfer ein großes Problem und man sollte diese Teile regelmäßig überprüfen, um eine reibungslose und sichere Fahrt zu gewährleisten.

Verändert sich das Motorengeräusch, wird man als Autofahrer sofort aufmerksam. Man befürchtet das Schlimmste und wendet sich an die nächste Werkstatt, um einen Motorschaden zu verhindern. Doch bei anderen Teilen sind wir weniger vorsichtig. Ein knarrender Stoßdämpfer oder verdächtige Reifengeräusche werden gerne überhört. Wenn diese Teile kaputtgehen, muss man immerhin nicht befürchten einen Totalschaden zu erleiden, wie dies bei einem Motordefekt der Fall ist. Oder etwa doch?

Fahrwerk regelmäßig prüfen
Das Fahrwerk ist die Schnittstelle zwischen Straße und Wagen. Die einzelnen Bestandteile sind somit besonders sicherheitsrelevant und sorgen für eine unfallfreie Fahrt. Häufig wird dieser Teil des Fahrzeugs jedoch vernachlässigt, vor allem bei der Wartung. Das kann sich als großer Fehler entpuppen, denn defekte Fahrwerksteile wie abgenutzte Stoßdämpfer oder heruntergefahrene Reifen sind oftmals für Unfälle verantwortlich. Sie verändern das Fahrverhalten nachhaltig und erschweren es dem Fahrer, den Wagen zu kontrollieren. Das Fahrwerk macht den Unterschied zwischen einem straffen, sportlichen Fahrzeug und einem heftig wankenden, unkontrollierbaren Vehikel.
Der Einfluss der Stoßdämpfer auf ein sicheres Fahrverhalten ist enorm. Gute und intakte Dämpfer sorgen dafür, dass der Wagen beim Ausweichen und Bremsen kontrollierbar bleibt. Im Gegensatz dazu wird ein Auto mit verschlissenen Stoßdämpfern unkontrollierbar, wenn stark gebremst oder schnell ausgewichen wird. Der Verlust der Kontrolle führt schnell zum Unfall, der wesentlich teurer werden wird, als der Austausch der betroffenen Teile.

Sind Reifen und Stoßdämpfer in Ordnung?
Problematisch ist vor allem, dass der Verschleiß der Dämpfer schleichend vonstattengeht und von außen nicht immer zu erkennen ist. Zwar ist austretendes Öl ein Warnsignal, doch häufig tritt die Flüssigkeit nicht sichtbar aus. Um festzustellen, ob die Dämpfer defekt sind, muss man aber nicht zwangsläufig in die Werkstatt fahren. Wenn man eine Ecke des Autos mit seinem eigenen Gewicht herunterdrückt und dann schnell loslässt, kann man erkennen, in welchem Zustand sich die Dämpfer befinden. Schnellt der Wagen zurück und federt nur kurz einmal nach, ist alles in Ordnung, kommt es jedoch zu einem starken Nachfedern oder Wippen sollte eine Werkstatt aufgesucht werden.
Bei den Reifen ist die Kontrolle ähnlich leicht. Sie sollten jederzeit über eine ausreichende Profiltiefe verfügen und mit genügend Luft gefüllt sein. Wie hoch der Druck sein sollte, findet man in der Betriebsanleitung. Zu wenig Luft in den Reifen ist nicht nur für ein schlechtes Fahrverhalten verantwortlich, sondern auch für einen höheren Benzinverbrauch. Die Profiltiefe muss mindestens 1,6 Millimeter betragen, aber bereits ab drei Millimetern werden die Fahreigenschaften deutlich schlechter.

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