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Das Automatikgetriebe

Das Automatikgetriebe unterscheidet sich sehr deutlich von einem klassischen Schaltgetriebe, findet heute jedoch bei den verschiedensten Fahrzeugmodellen Einsatz. Es besteht aus einer Kombination von mehreren Planetengetrieben, zu denen unter anderem der Simpsonsatz gezählt werden muss. Alle Schalt- und auch Kupplungsvorgänge, die in dem Fahrzeug stattfinden, erfolgen bei einem Automatikgetriebe über die so genannten Lamellenkupplungen. Somit sind bei diesen Getrieben keine Synchronisationselemente von Nöten. Auch Lamellenbremsen, Freiläufer und Bremsbänder sind für die Funktionsweise von Automatikgetrieben entscheidend und unterstützen die einzelnen Aufgaben.
Heute kommen bei einem Automatikgetriebe in Ausnahmefällen auch die so genannten Planetenradsäte zum Einsatz. Wie der Name schon sagt, erfolgt die Schaltung bei einem Automatikgetriebe automatisch und muss nicht durch kuppeln in die Wege geleitet werden. Fahrzeuge, die über ein solches Getriebe verfügen, sind aus diesem Grund auch nicht mit einer Kupplung ausgestattet. Da einzelne Arbeitsschritte entfallen, wird das Fahren mit einem Automatikgetriebe meist als äußerst bequem und komfortabel beschrieben. Das Getriebe passt sich automatisch der Fahrweise und der Geschwindigkeit des Einzelnen an.
Obwohl das Automatikgetriebe erst in den letzten Jahren an Bedeutung gewinnen konnte, findet es in Fahrzeugen schon viel länger Anwendung. So wurde es noch bis in die 80er Jahren hydraulisch gesteuert. Heute erfolgt die Steuerung von dem Automatikgetriebe grundsätzlich elektronisch. Die Betätigung der vorzufindenden Schaltgetriebe erfolgt hingegen elektrohydraulisch. In der Regel ist ein Automatikgetriebe für die Anfahrkupplung mit einem Drehmomentwandler ausgestattet.

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