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Besonderheiten bei der Winter-Bereifung im Ausland

Winterreifen

Winterreifen - flickr/Mike Babcock

In Deutschland gilt seit 2010 die Winterreifenpflicht. Doch auch im Ausland müssen Autofahrer mit Blick auf die Winter-Bereifung auf Besonderheiten achten. Dies gilt vor allem für deutsche Autofahrer, die sich für den Urlaub im Ausland entscheiden. In vielen benachbarten Reiseländern müssen Autofahrer in Deutschland entsprechende Ganz- und Winterjahresreifen aufziehen. Im europäischen Ausland wird die in Deutschland geltende Winterreifenpflicht gern als vorbildlich angesehen. Wie der ADAC erklärt hat, gibt es in Österreich keine generelle Winterreifenpflicht in den Wintermonaten. Allerdings müssen sowohl PKW als auch LKW bis zu 3,5 t zwischen dem 1. November und dem 15. April eines Jahres mit Winterreifen oder Schneeketten ausgerüstet sein, wenn winterliche Straßenverhältnisse herrschen.

Bei den Winterreifen wird in Österreich eine Mindestprofiltiefe von 4 mm vorgeschrieben. Eine generelle Winterreifenpflicht sucht man auch in der Schweiz vergebens. Kommt es aufgrund einer ungeeigneten Bereifung zu Verkehrsbehinderungen, können jedoch Geldbußen fällig werden. Wird bei winterlichen Straßen durch die Sommerreifen ein Unfall verursacht, kann dem Fahrer eine erhebliche Mithaftung zugesprochen werden. In Italien muss damit gerechnet werden, dass die Benutzung von Schneeketten oder Winterreifen zumindest für einzelne Strecken vorübergehend vorgeschrieben ist. Besonders oft trifft man in den Provinzen Mailand und Südtirol auf diesen Aspekt. Eine generelle Winterreifenpflicht vom 15. Oktober bis zum 15. April gilt im Aostatal. Auch in Frankreich muss zumindest teilweise damit gerechnet werden, dass die Benutzung von Winterreifen vorgeschrieben ist.

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