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ADAC stellt Autoheizungen auf den Prüfstand

Seat Ibiza

Seat Ibiza | © by flickr/ Carcomparing.eu

Der Eiswinter hat Deutschland in diesen Tagen fest im Griff. Aufgrund der starken Minustemperaturen hat der ADAC die Autoheizungen der verschiedensten Art genauer unter die Lupe genommen. Nach den Ergebnissen des ADAC trifft die Kälte in diesen Tagen die Dieselfahrer besonders hart. So müssen Dieselfahrer fast doppelt so lange frieren wie die Fahrer eines Benzin-Autos. Die Aufgabe von Seiten der Tester war gänzlich einfach. Demnach mussten die Autos den Innenraum bei einer Außentemperatur von minus 10 Grad auf insgesamt 22 Grad erwärmen. Bei dieser Aufgabe waren die Benziner klar im Vorteil.

So hatte der Benzinmotor beim VW Polo einen deutlichen Vorsprung gegenüber dem Dieselaggregat. Dieser entsprach insgesamt acht Minuten. Dem Dieselmotor fällt beim Heizen vor allem seine eigentliche Stärke zum Opfer. Dieseltechnik nutzt die enthaltene Energie bei der Kraftstoffverbrennung besser aus. Dadurch wird bei diesen Aggregaten ein geringerer Verbrauch erzielt. Doch dieser Aspekt macht sich dann auch bei der Heizung bemerkbar. Die Wärme ist eigentlich ein Abfallprodukt bei einem Fahrzeug. Doch gerade im Winter sorgt diese für strahlende Augen. Am schnellsten war im ADAC Test das Mercedes E 500 Coupé. Es verfügt über einen Benzinmotor und konnte in nur neun Minuten die geforderte Temperatur von 22 Grad Celsius erreichen. Als Eisschrank erwies sich dagegen der Seat Ibiza. Er benötigt insgesamt 30 Minuten Zeit, um die geforderte Temperatur zu erreichen.

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