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Die Scheibenbremse

Bei der Scheibenbremse handelt es sich um eine spezielle Bauform der Bremsen. Bei dieser wird die Verzögerung, die durch die Reaktion des Fahrers gewünscht wird, auf der Bremsscheibe erzeugt, die sich auf der Radnabe befindet. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Scheibenbremse ist der Bremssattel, auf dem die Bremsklötze liegen. Durch Reibung kann die kinetische Energie bei einer Scheibenbremse in Wärme und Abrieb umgewandelt werden und die gewünschte Verzögerung setzt ein. Schon um 1890 begann man einst mit der Entwicklung der Scheibenbremse. Die Ursprünge lassen sich auf England zurückführen.
Frederick W. Lanchester ist noch heute als der Entwickler der Scheibenbremse bekannt und erhielt als erster ein Patent auf diese Bremsenform. In einem Auto kam die Scheibenbremse erstmals im Jahr 1902 zum Einsatz und konnte zu diesem Zeitpunkt auch erfolgreich erprobt werden. Zur damaligen Zeit bediente man sich bei der Bauweise an Kupfer. Erst 50 Jahre später war die Scheibenbremse so weit entwickelt, dass sie serienmäßig bei Fahrzeugen zum Einsatz kommen konnte. Im Jahr 1949 war der Crosley Hotshot das erste Auto, bei dem man serienmäßig auf die Scheibenbremse zurückgriff.
Heute kann bei der Scheibenbremse zwischen verschiedenen Bauformen unterschieden werden, die infolge der zahlreichen Weiterentwicklungen der vergangenen Jahrzehnte entstanden sind. Zu den bekanntesten Sonderformen gehört die Perimeterbremse, die heute überwiegend bei Motorrädern zum Einsatz kommt. Sie verfügt über besondere Eigenschaften, die sich sowohl bei der Größe dieser Scheibenbremse als auch bei der genauen Funktionsweise zeigen.

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