Home > Allgemein, Antrieb > Brüssel verstärkt Druck auf Europas Autoindustrie

Brüssel verstärkt Druck auf Europas Autoindustrie

Opel Astra GTC

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Von Seiten der Europäischen Union wird der Druck auf die Autoindustrie in Europa verstärkt. Damit muss sich die europäische Autoindustrie auf neue Eingriffe in das eigene Geschäft gefasst machen. Im Rahmen dieser soll über eine neue Art und Weise zur Messung des Spritverbrauchs nachgedacht werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass sich die Anzeige des Spritverbrauchs künftig realistischer gestaltet als bisher. Durch entsprechende Gesetze sollen in Zukunft nicht nur Abgase und Kohlendioxid, sondern auch Lärm begrenzt werden. Dies soll nach aktuellen Berichten aus dem Strategiepapier der Cars-21-Gruppe hervorgehen. Bei der Cars-21-Gruppe handelt es sich um eine Runde führender Vertreter der EU-Länder. Sie wurden von Seiten der EU-Kommission beauftragt.

Das Gremium gilt als hochkarätig besetzt. Es soll der Krise in der Autobranche in Europa entgegen wirken. Die Autohersteller kämpfen auch weiterhin mit schwindenden Absätzen. Darüber hinaus macht die neue Importkonkurrenz aus Korea den europäischen Herstellern zu schaffen. Vor allem die deutschen Oberklassehersteller können in diesen Tagen noch auf ein wachsendes Exportgeschäft verweisen. Anders gestaltet sich das Bild bei den Massenherstellern. Fiat, Peugeot und Opel kämpfen im europäischen Geschäft mit hohen Verlusten und Überkapazitäten. Die Cars-21-Gruppe erwartet für das laufende Jahr auch weiterhin einen Rückgang für den Automarkt. Demnach würde der Automarkt in Europa bereits das fünfte Mal infolge zurückgehen. Das erwartete Absatzvolumen wird mit 12,4 Millionen Fahrzeugen angegeben.

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks