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Das Head-up-Display (HUD) – Alles im Blick

Das Head-up-Display im BMW

Das Head-up-Display im BMW - Foto: Sebastian Klein

Das Head-up-Display wird in der Automobilbranche häufig auch unter dem Kürzel HUD geführt. Mittlerweile ist es in nahezu allen Fahrzeugmodellen vorhanden, noch in den 80er Jahren handelte es sich hierbei jedoch um eine echte Innovation. Das Head-up-Display ist sowohl in dem klassischen PKW als auch in einem LKW zu finden. Hinter diesem Display verbirgt sich ein Anzeigefeld, das sich in der Blickrichtung des Fahrers befindet. Somit muss sich dieser beim Ablesen der aktuellen Geschwindigkeit oder der gefahrenen Kilometer nicht von der Straße abwenden. Das Head-up-Display befindet sich bei einem Fahrzeug meist unterhalb von den klassischen Tarometern. Die Lieferung der Informationen ist zum einen von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich, zum anderen lassen sich aber auch zwischen den einzelnen Modellen deutliche Unterschiede erkennen. So können neben den Angaben zur Geschwindigkeit auch Verbrauchsinformationen oder ebenen Temperaturangaben über das Head-up-Display geliefert werden.
Das Head-up-Display setzt sich aus drei wichtigen Bestandteilen zusammen. Neben der bildgebenden Einheit handelt es sich hierbei um ein Optikmodul und eine geeignete Projektionsfläche. Alle drei Faktoren verfügen über eigene Bestandteile, die die Funktionstüchtigkeit ermöglichen. In der Fahrzeugindustrie greifen die Hersteller heute in punkto Beleuchtung überwiegend auf die LEDs zurück, da diese funktioneller und vor allem auch energiesparender sind. Die Helligkeit von dem Head-up-Display wird in Abhängigkeit von der individuellen Umgebung gesteuert und durch einen Fotosensor angepasst. Als wichtigstes Element in Hinblick auf die Auflösung konnte sich das TFT Display durchsetzen. Bei den Informationen, die durch das Head-up-Display geliefert werden, kann zwischen zwei Formen unterschieden werden. Bei diesen handelt es sich um die statischen und die kontaktanalogen Informationen. Letztere werden durch einen Pfeil, der sich scheinbar auf der Fahrfläche befindet, charakterisiert.
Das erste Head-up-Display der Automobilbranche wurde durch den us-amerikanischen Hersteller General Motors, GM, verbaut. Die Grundsteine wurden hierfür bereits in den 80er Jahren gelegt. In den 90ern kam es schließlich zu den ersten grundlegenden Weiterentwicklungen. Zunächst beschränkte man sich bei dem Head-up-Display für das Auto auf eine Schwarz-Weiß-Ausführung. Die einzelnen Anzeigen konnten zudem nicht geändert werden. Der häufigste Inhalt dieser Head-up-Displays waren die Angaben zur individuellen Geschwindigkeit.

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