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Die Viskosität – Bedeutung und Eigenschaften

Das Schmieröl nimmt in einem Fahrzeug, ganz gleich um welches Modell es sich hierbei handelt, eine leitende Funktion ein und ist für die Funktionstüchtigkeit des Autos mitverantwortlich. Damit die Beschaffenheit des Schmieröls definiert werden kann, bedient man sich der Viskosität. Bei dieser handelt es sich um eine Maßeinheit, die sich auf die Zähflüssigkeit des Schmieröls bezieht und somit aussagekräftige Inhalte zu dessen Beschaffenheit liefert. Allerdings bezieht sich die Viskosität keinesfalls auf die Qualität des Schmieröls, das sich in dem Auto befindet oder auch das für dieses verwendet werden soll.
Die Faustregel der Viskosität
Um die Viskosität und deren Einflussnahme zu verdeutlichen, hat man in den vergangenen Jahren eine wichtige und ebenso bekannte Faustregel konkretisiert. Demnach ist das Schmieröl umso zähflüssiger, umso höher die Angabe zur Viskosität ist. Die Bezeichnungen für das Motoröl können hierbei zwischen 0 und 60 liegen. Als zusätzliche Angabe findet man ein W bei den individuellen Angaben des Angebotes. Die Konkretisierungen bei der Angabe der Viskosität wurden durch die Society of Automotive Engeneers, kurz auch SAE, vorgenommen. Durch die Konkretisierung sollte eine einfache Handhabung bei der Vielzahl der Anbieter ermöglicht werden. Diese Einschränkungen beziehen sich jedoch ausschließlich auf die Viskosität von dem Motoröl. Bei einem Getriebeöl häufig werden auch Angaben über dem Wert 60 zu finden sein. Doch auch wenn es bei der Bezeichnung zu Unterschieden kommt, muss bedacht werden, dass zum Beispiel ein Getriebeöl mit der Angabe SAE 90W-90 über die gleiche Viskosität verfügt wie das Motoröl 30W-30.
Bei dieser Angabe bezieht sich das W auf den Zeitraum des Winters und ist demnach eine Temperaturangabe im Minusbereich. Ausschlaggebend ist diese Angabe der Viskosität insbesondere für den Kaltstart und den damit verbundenen Kaltlauf. Die Zahl, die sich hinter dem W befindet, bezieht sich auf das Temperaturverhalten bei etwa 100 Grad Celsius und ist demnach insbesondere bei einer sehr starken Beanspruchung von Bedeutung.
Mittlerweile ist dank des Ganzjahresöls, das über die jeweils angegebene Viskosität verfügt, der Ölwechsel im Frühjahr und Herbst nicht mehr von Nöten.

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