Home > Sicherheit > Die Sicherheitskopfstützen

Die Sicherheitskopfstützen

Kopfstützen im Skoda

Kopfstützen im Skoda

Ebenso wie der Sicherheitsgurt dienen auch die Sicherheitskopfstützen der Absicherung der Fahrer oder auch Insassen eines Fahrzeuges. Durch die Sicherheitskopfstützen sollen die Krafteinwirkungen, die sich auf die Halswirbelsäule beziehen, vermindert werden. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn es zu einer plötzlichen Fahrzeugveränderung kommt. Bereits Anfang der 50er Jahre wurde die Kopfstütze für die Fahrzeuge entwickelt und so gilt sie noch heute als eine der Innovationen der Automobilbranche. Diese kam jedoch erst nach der erfolgreichen Entwicklung des Sicherheitsgurtes zum Einsatz. Die ersten Sicherheitskopfstützen wurden durch die Firma Kamei geschaffen. Der Vorläufer der Kopfstütze war die so genannte Schlummerrolle.
Die Aufgabe der Sicherheitskopfstütze ist es, die Verletzungen, die als Folge von einem Unfall entstehen können, zu mindern. Mittlerweile gehören diese zur Standardausstattung eines jeden Fahrzeuges und werden zudem durch entsprechende Gesetzesgrundlagen gestützt. Bei der Justierung der Sicherheitskopfstützen müssen einzelne Besonderheiten beachtet werden. So sollte die Oberkante der Stütze mit der Scheitelhöhe des Insassen abschließen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Hinterkopf nur wenige Zentimeter von der Sicherheitskopfstütze entfernt ist. Jedoch muss bedacht werden, dass sie während des klassischen Fahrens den Kopf in keinem Fall berührt.
Durch den deutschen Gesetzgeber sind Sicherheitskopfstützen als Bestandteil eines Fahrzeuges vorgeschrieben. Nach den Regelungen der Straßenverkehrsordnung müssen diese bei Fahrzeugen bis zu 3,5 Tonnen an den Außensitzen vorhanden sein.
Die Sicherheitskopfstützen haben sich wie zahlreiche andere Bereiche des Fahrzeuges in den vergangenen Jahren einer grundlegenden Modernisierung unterzogen. Mittlerweile verfügen einzelne Fahrzeuge über die so genannten aktiven Kopfstützen. Diese können sich auf Grund ihrer Konzeption bei einem Aufprall nach vorne neigen und den Kopf im Extremfall eher auffangen. Zudem sollen sie künftig mit Airbags ausgestattet sein.
Mittlerweile dienen Kopfstützen aber auch der Unterhaltung der Insassen. So lassen sich in diese verschiedenste Multimedia-Systeme integrieren. In die Sicherheitskopfstützen lassen sich verschiedene Fond Displays einbauen. Durch diese können die Insassen im hinteren Teil des Fahrzeuges zum Beispiel Computer spielen.

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks