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Vorsicht bei neuem Benzin E10

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die deutschen Tankstellen im kommenden Jahr um ein Angebot reicher sein. Geht es nach den Plänen der Bundesregierung wird ab 2011 mit E10 ein neuer Ottokraftstoff angeboten. Als Biosprit soll er eine Alternative zum klassischen Benzin darstellen. Doch was sich noch vor wenigen Wochen als überraschend anhörte, bekommt immer deutlicher einen unangenehmen Schimmer. So steht schon heute fest, dass E10 nicht von allen Autos problemlos verarbeitet werden kann. Der Ottokraftstoff kann vor allem bei älteren Modellen nach Einschätzungen der Experten für Probleme sorgen. Davon sind auch Modelle mit Direkteinspritzung betroffen, die aus den Baujahren um 2000 stammen.

Bislang ist jedoch unbekannt, wer vollkommen bedenkenlos den neuen Kraftstoff tanken kann. Nach den ursprünglichen Plänen sollte in den vergangenen Tagen eine Liste im Internet veröffentlicht werden, auf der die Modelle aufgeführt werden, die von den Problemen betroffen sind. Diese Liste lässt jedoch auch weiterhin auf sich warten. Die Veröffentlichung der Übersicht wurde zunächst auf Anfang Dezember verschoben. Auch das Bundesumweltministerium erklärte, dass sich E10 nicht für alle Fahrzeuge eignet. Nach Einschätzungen des Ministeriums trifft dies auf rund 10 Prozent aller benzinbetriebenen Fahrzeuge in Deutschland zu. Demnach wäre der neue Kraftstoff für insgesamt 3,5 Millionen Autos tabu.

Autohalter, die sich nicht sicher sind, ob sie E10 bedenkenlos tanken können, sollten sich mit dem Fahrzeughersteller in Verbindung setzen. Erst am 26. November wird feststehen, ob das neue Benzin wirklich an die Tankstellen kommt.

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