
Vorteile des Antiblockiersystems (ABS)
In Deutschland ist das Antiblockiersystem überwiegend als ABS bekannt. In zahlreichen neuen Fahrzeugmodellen verschiedenster Autohersteller fungiert es bereits als Bestandteil der Basisausstattung. Auf Grund seiner Funktion muss es als eines der Sicherheitsteile in einem Fahrzeug angesehen werden. Hinter dem automatischen Blockierverhinderer verbirgt sich demnach ein technisches System, dass die Verkehrssicherheit an den entscheidenden Stellen verbessern soll. Es kommt bei starken Bremsmanövern zum Einsatz. Bekannt ist das ABS überwiegend von schneebedeckten oder besonders nassen Straßen. Durch Regelung des Bremdruckes wirkt das ABS dem Blockieren der Räder bei einem heftigen Bremsen entgegen. Hierbei werden kurze Intervalle durch das System freigesetzt.
Falscherweise glauben viele Autofahrer, dass durch das ABS der Bremsweg verkürzt wird. Dem ist jedoch nicht so. Durch das technische System kann sich der individuelle Bremsweg sogar verlängern. Die Aufgabe des ABS besteht ausschließlich darin, dass Fahrzeug auch bei starken Bremsvorgängen lenkbar zu halten. Somit verhindert es das Ausbrechen des Autos und erhöht die Sicherheit in schwierigen Fahrsituationen. Durch zahlreiche technische Weiterentwicklungen kann das ABS heute das Bremsverhalten von jedem Rad auf optimale Art und Weise anpassen.
Zu den Anfängen dieses System entschied sich die Automobilbranche überwiegend für das Dreiskreis-System. Bis heute ist dieses in älteren Modellen vorhanden. Durch dieses System war es nur möglich, gleichzeitig den Bremsdruck für die Hinterräder zu regeln. Entscheidend war in diesem Fall das Hinterrad, das als erstes die eigene Blockiergrenze erreichte.
Seit 2005 konzentriert sich die Automobilbranche bei dem ABS jedoch auf eine neue technische Lösung – das 4-Kanal-ABS. Dieses kann alle Räder getrennt erfassen und somit optimal reagieren. Für die Wirkung des ABS befindet sich in jedem Rad eines Fahrzeuges ein Inertialsensor. Durch diesen Sensor wird die Drehzahl gemessen und schließlich an ein elektronisches System übergeben. Bei dem ABS kann es insbesondere in Hinblick auf die Intervalle zu Unterschieden kommen. Diese sind sowohl von Hersteller zu Hersteller als auch zwischen den verschiedenen Modellen unterschiedlich. Durchschnittlich handelt es sich jedoch um acht bis 12 Regelvorgänge.

6 Gang-Getriebe für Autos
Bei dem Getriebe handelt es sich um eines der wichtigsten Autoteile. Der Einsatz eines Getriebes ist für das Drehmoment von Nöten. Es setzt sich aus beweglichen Verbindungen zusammen, die durch mehrere Bestandteile gegeben werden. Anhand der Bauweise wandelt ein Getriebe Drehbewegungen um. Sie sind mechanischer Natur und dienen der Übertragung verschiedener Größen. Neben dem Drehmoment und der Drehzahl handelt es sich hierbei um die Drehrichtung und den Kraftfluss. Somit wird deutlich, dass ein Fahrzeug, ganz gleich um welches Modell es sich handelt, ohne ein Getriebe nicht fahren könnte. Durch das Getriebe wird die Kraft erzeugt, die das Fahrzeug für die Bewegung benötigt.
In den vergangenen Jahren kam es in Bezug auf das Getriebe zu zahlreichen Weiterentwicklungen, sodass heute auch bei dem Fahrzeuggetriebe zwischen verschiedenen Formen und Bauweisen differenziert werden muss. Bis heute bedient sich die Automobilbranche in Sachen Getriebe an der einfachen Bauweise, die auf einer mechanischen Vorrichtung beruht. Mittlerweile sind jedoch auch Getriebe vorhanden, die anhand von hydraulischen, elektromagnetischen und pneumatischen Prinzipien arbeiten. Jedes Getriebe setzt sich mindestens aus drei Gliedern zusammen. Eines davon bildet das Gestell. In der Automobilbranche ist überwiegend von Getrieben mit einer gleichmäßigen Übersetzung die Rede.
Ein Getriebe mit einer gleichmäßigen Übersetzung wird in der Mehrzahl der Fälle zwischen dem Motor, der auch als Antriebsaggregat bezeichnet wird, und dem anzutreibenden Maschinenteil eingebunden. Das Einbinden erfolgt hierbei durch eine Kupplung. Anhand der einzelnen Bestandteile können Getriebe in mehrere Bauarten gegliedert werden. Diese sind bei einem Fahrzeug insbesondere bei Reparaturen ausschlaggebend. Häufig ist hierbei von festen Getrieben die Rede. Bei diesen lässt sich das Verhältnis, das zwischen der Drehzahl und der Drehmomentumwandlung besteht, nicht verändern. In der Automobilbranche kommen zudem breitflächig automatische Getriebe zum Einsatz. Diese ermöglichen einen besseren Fahrkomfort und konnten somit bereits in den vergangenen Jahren den Markt erobern. Ebenso wird häufig auf das Ausgleichsgetriebe zurückgegriffen. Bei diesem handelt es sich um Spezialgetriebe, die auch als Differentialgetriebe bezeichnet werden. Grundsätzlich orientiert sich die Verwendung der Getriebeform an den anderen Autoteilen, sodass ein stimmiges Ergebnis geschaffen wird.

Kurbelwelle
Die Aufgabe einer Kurbelwelle ist es, in der vorhandenen Kolbenmaschine eine translatorische oder auch oszillierende Bewegung in eine Drehbewegung umzuwandeln. Hierbei kann es sich um einen oder auch mehrere Kolben handeln, die die translatorische Bewegung erzeugen. Die Kurbelwelle bildet für diese Umwandlungsaufgabe in der Regel nur einen Bestandteil. In Kombination mit den anderen Geräten ist von einem Kurbelbetrieb die Rede. Mittlerweile muss in Verbindung mit der Kurbelwelle zwischen zwei Formen unterschieden werden. Hierbei handelt es sich um eine Kurbelwelle, die sich aus mehreren Einzelteilen zusammensetzt und ein komplexes System. Letztere werden geschmiedet oder gegossen. Eine einfache Kurbelwelle setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen. Bei diesen handelt es sich um den Wellenzapfen, die Gegengewichte, die Hubzapfen und die Kurbelwangen.
Die Kurbelwelle befindet sich in dem Kurbelgehäuse des Fahrzeuges. Hinsichtlich der Bauweise verfügt die Kurbelwelle über eine Hohlbohrung. Dieser Innenraum ist notwendig, um mit dem Motoröl einen Schmiereffekt erzeugen zu können, da nur so das Öl in den Hub- und Wellenzapfen gelangen kann.
Das Ziel einer Kurbelwelle oder auch deren Aufgabe besteht darin, die Korbelkräfte, die zunächst über eine Pleuelstange geleitet werden müssen, durch die Aufnahme in einen Drehmoment umzuwandeln. Das entstandene Drehmoment muss schließlich via Kupplung an das sich im Fahrzeug befindende Getriebe weitergeleitet werden.
Mittlerweile gibt es neben den Kurbelwellen, bei denen eine Druckölschmierung von Nöten ist, weitere Bauweisen, die auch bereits in der Automobilbranche zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um eine Kurbelwelle, die nicht mit einem Gleitlager, sondern als Ersatz für dieses mit einem Wälzlager ausgestattet ist. Durch die Einarbeitung von einem Wälzlager wird keine Druckölschmierung benötigt. In diesem Fall wird die Kurbelwelle durch einen Ölnebel beeinflusst oder auch unterstützt. Dieser bildet sich im Kurbelgehäuse des Zylinders in Folge von Schmierstoff.