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Archiv für die Kategorie ‘Autohändler’

Toyota stellt Produktion in Australien ein

11. Februar 2014 Keine Kommentare
cc by flickr / Toyota Motor Europe

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Der australische Automarkt könnte bald zusammenbrechen. Grund ist, dass mit Toyota nun auch der letzte Autohersteller seinen Rückzug vom fünften Kontinent bekannt gab. Der Verlust von zehntausenden Stellen wird befürchtet.

Warum ist Australien so ein schwieriges Pflaster?

Und Toyota ist nicht der einzige Hersteller, der bekanntgab, sich aus dem Geschäft zurückziehen zu wollen. Von Mai 2013 bis zum Dezember gaben die Kontrahenten General Motors, Ford und Opel ebenfalls bekannt, ihre dortigen Werke auslaufen zu lassen. Nun schließt sich Toyota dieser Entscheidung an. Bis 2017 sollen seine Werke noch arbeiten, danach werde man Australien aufgeben, so ein Pressesprecher. Ein harter Schlag für die australische Wirtschaft, immerhin war Toyota seit 1959 in Down Under vertreten.
Aber ganz unerwartet kommt diese Entwicklung auch nicht. Denn der fünfte Kontinent war schon immer ein schwieriges Pflaster. Der starke australische Dollar macht die Produktion unrentabel und sorgt jedes Jahr für mehr Verluste als Gewinne. Außerdem wurden im ganzen Jahr 2013 nur 1,14 Millionen PKWs abgesetzt. Für viele Experten ist das zu wenig, um die hohen Transportkosten von Materialien und die nicht weniger hohen Betriebskosten zu decken. Auch auf dieser Seite beliebte Modelle, wie der Toyota Prius fanden einfach nicht genügend Absatz.

Worauf müssen sich die Australier einstellen?

Nun fürchten die Gewerkschaften Stellenverluste im zehntausender Bereich. Allein mit dem Wegfall von Toyota werden 2.500 Stellen verschwinden. Die übrigen Autobauer dürften ähnlich vielen Beschäftigten eine Kündigung aussprechen müssen. Und nicht allein die Autohersteller werden ihre Geschäfte dicht machen, auch die Zuliefererindustrie wird sehr wahrscheinlich ihre Arbeit einstellen. Mit wie vielen Arbeitslosen durch sie zu rechnen ist, kann noch nicht einmal prognostiziert werden.
Trotzdem ist der Stellenabbau wohl nicht mehr zu verhindern. Auf dieser Seite gibt es weitere Informationen über die Hintergründe der geplanten Stellenstreichungen.
Der australische Toyota-Leiter Max Yasuda gab bekannt, dass man alles versucht habe, um das Geschäft zu sichern, aber einfach zu viele Faktoren unkalkulierbar blieben. Warum die Australier so wenige Autos brauchen, ist ihm unbekannt. Aber die Werke in Down Under seien einfach nicht mehr auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig.
Bis 2017 sollen die Werke noch geöffnet bleiben. Mit den ersten Entlassungen ist aber schon früher zu rechnen.

BMW Rückruf in den USA

23. Dezember 2013 1 Kommentar

cc by flickr / M 93

Strenges Spardiktat, Gleichteilestrategie und kurze Modellzyklen fahren der Autobranche hohe Gewinne ein. Aber diese Strategie führt in den Grenzbereich. Einer Studie zufolge, übersteigt in den USA die Zahl der Rückrufe schon die Verkaufszahlen. Der bayerische Automobilhersteller BMW schneidet dabei besonders schlecht ab. Qualitätsprobleme machen zahlreichen Fahrzeugherstellern schwer zu schaffen. Gerade bei den Autoriesen stieg die Zahl der Wagen mit Sicherheitsmängeln, im ersten Halbjahr 2013 stark an. Am schlimmsten betroffen ist BMW vor Chrysler und Hyundai/Kia.

Der Premiumhersteller BMW ist mit einer 334 Prozent Quote negativer Spitzenreiter. In absoluter Zahl bedeutet dies über 500.000 zurückgerufene Fahrzeuge. Betroffen sind verschiedene Jahrgänge und Baureihen des Münchner Fahrzeugriesen. Dominierend sind dabei Probleme mit dem Airbag und der Spannungsaufnahme. Eine Analyse auf dieser Seite betont, dass die Werte von BMW keine Momentaufnahme seien. Es ist insgesamt auffällig, dass die Negativserie bei BMW, mit den hohen sicherheitsrelevanten Mängelquoten nicht abzureißen scheint. Schon das vierte Jahr in Folge hält diese an. Egal ob Probleme mit der Kupplung oder mit dem Bremspedal, es betrifft manchmal nur wenige Modelle oder lediglich bestimmte Märkte. Aber teilweise kann es sein, dass ein Unternehmen massenhaft Fahrzeuge zurückrufen muss. Aktuell muss BMW in den USA rund 76.500 Fahrzeuge zurückrufen, da die Sitzbelegungs-Erkennung des Beifahrersitzes fehlerhaft sein könnte.

Mit dieser erneuten Rückrufaktion nimmt die negative Serie bei BMW kein Ende. Betroffen sind dabei die Baureihen BMW 3er, 5er, 7er wie auch X5, welche von Dezember 2005 bis September 2006 gebaut wurden. Aktuellere Baureihen sind aber nicht betroffen. Außerdem gelte dieser Rückruf nur für die USA. Es geht um Bauteile, die nur dort verbaut worden sind. Bei den betroffenen Fahrzeugen könnte eine Sensormatte am Beifahrersitz Brüche bekommen. Dadurch würde sich der Beifahrer-Airbag fälschlicherweise deaktivieren. Diese Sensormatte ist dafür verantwortlich, zu erkennen, ob sich ein Passagier auf dem Beifahrersitz befindet. Sie erkennt zudem, ob ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz angebracht wurde und würde in diesem Fall den Airbag deaktivieren. Wenn die Matte allerdings Brüche bekommt, werden Passagiere oder Kindersitze nicht mehr erkannt und der Airbag fälschlicherweise deaktiviert. Dieser Fehler ist laut BMW kein Sicherheitsrisiko, sondern vielmehr eine Qualitäts- und Servicemaßnahme. Die betroffenen US-Kunden werden jetzt angeschrieben. Die Reparatur oder der Austausch der Matte dauert circa zwei Stunden.

Umzugshilfen online suchen und finden

10. Juni 2013 Keine Kommentare

cc by wikimedia / Elkawe

Jeder kennt die Situation wenn man umzieht und unzählige Möbelstücke zu transportieren hat. Dieser Umzug ist meist mit sehr hohen Kosten und unzähligen Anrufen verbunden um ein geeignetes Unternehmen zu finden. Diese Suche wird durch das Umzugsunternehmen auf www.anyvan.de nun erleichtert.

Anyvan selber wurde ursprünglich in Großbritannien als Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Somit wurden zwischen Oktober 2009 und Februar 2012 nur dieser Raum mit den Diensten dieses Unternehmens bedient. Seit März 2012 hat dieses Unternehmen seine Dienste aber bis nach Deutschland expandiert, mit einer deutschen Internet- und Lieferadresse. Im September und 2012 kamen Spanien und Irland als beliefernde Länder hinzu. Die Leistungen beschränken sich dabei nicht nur auf Umzüge, sondern ebenso auf Lastentaxis, Kurierdienste, Autotransporte, Möbeltransporte, Entrümpelungen, anderweitige Fahrzeugtransporte oder der eBay Lieferservice.

Das Konzept dieser Internetplattform stellt sich als umgekehrten Internet-Marktplatz mit Auktionen dar. Doch was bedeutet dies im einzelnen? Zunächst muss der geneigte Kunde seinen erwünschten Jobauftrag einstellen. Hierfür muss beschrieben werden, was der Kunde geliefert bekommen möchte, hinterlegt im folgenden Punkt seine Abhol- und Lieferadresse und gibt letztlich seinen gewünschten Termin an. im zweiten Schritt wird der Ersteller des Jobauftrages nun Angebote erhalten. Die Idee dahinter ist eine Konkurrenz der Transportunternehmen um den jeweils erstellten Auftrag zu erreichen. Bei jedem angebotenen Job werden daraufhin E-Mails an den Auftraggeber versendet. So müssen keine Verkaufsgespräche geführt werden, da die Kontaktdaten erst bei Annahme eines Angebotes herausgegeben werden. Letztlich kann sich der Auftraggeber alle angegebenen Angebote anzeigen lassen und das für sich geeignetste Angebot auswählen.

Die Vorteile aus diesem System ergeben sich aus Geld- und Zeiteinsparungen. Außerdem melden sich hauptsächlich bereits bewertete Transportunternehmen, sodass die Kundenrezensionen bereits begutachtet werden können. Ferner ist die Erstellung eines solchen Angebotes kostenlos und eine Verpflichtung zur Annahme eines Angebotes besteht nicht.

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VW will künftig CO2 in Klimaanlagen nutzen

9. März 2013 Keine Kommentare

cc by deviantart / N-a-s-S-s-i-M

Der Volkswagen-Konzern hat mitgeteilt, dass er wie auch Daimler in den Klimanlagen seiner Modelle künftig das umweltfreundlichere Kohlendioxid als Kältemittel verwenden will. Das auch in der Natur vorkommende Gas hat weniger Auswirkungen auf das Klima als das bislang häufig verwendete Kältemittel R134a. Ein neueres, klimaschonendes Produkt ist das Kältemittel HFO 1234yf, das sich jedoch bei Lecks der Klimanalage im Motorraum entzünden und Flusssäure-Dampf freisetzen kann, wie Tests von Daimler gezeigt haben.

Auf die Nutzung von CO2 als Kältemittel setzen in Zukunft auch die VW-Konkurrenten BMW und Daimler. Das hatte der Autobauer Daimler noch vor VW verkündet, weil der Stuttgarter Konzern nach den Tests mit dem gefährlichen HFO 1234yf Hunderte von Autos hatte zurückrufen und das Kältemittel mit dem „Klimakiller“ R134a austauschen lassen. Die Hersteller von HFO 1234yf hatten die Daimler-Test als praxisfern und unrealistisch bezeichnet. Die Diskussion um ein neues Kältemittel in Auto-Klimanalagen wirkt sich auf die VW Aktie aus, so viel lässt sich bereits sagen. Autobauer wie BMW, VW und Opel haben ihre neuen Modelle noch nicht mit dem umstrittenen Kältemittel HFO 1234yf, sondern mit dem herkömmlichen Mittel zertifizieren lassen, haben also genügend Zeit für eine Umstellung zur Verfügung. Bei Daimler sieht die Situation anders aus: Die neue Mercedes-Benz S-Klasse ist mit HFO 1234yf zertifiziert, daher besteht die Gefahr, dass der Verkauf verboten wird.

Im Branchenverband VDA hat es kürzlich eine gemeinsame Besprechung über Kältemittel gegeben. Danach gab der Daimler-Konzern bekannt, dass er die Entwicklung von CO2-Klimaanlagen zusammen mit den Mitbewerbern VW, Audi, BMW und Porsche angehen will. Das Umweltbundesamt spricht sich schon lange für Autoklimaanlagen mit Kohlendioxid aus. Bei Lecks im System könnte das allerdings bei den Autoinsassen Schläfrigkeit verursachen. Daimler hofft auf eine Serienreife in drei Jahren. BMW glaubt, dass die Entwicklung viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Die Qual der Wahl beim Autokauf

27. September 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ Last Hero

Ein Autokauf kann einem trotz Vorfreude, die Nerven rauben. Zahlreiche Entscheidungen müssen getroffen werden: Soll es ein Neuwagen oder doch lieber ein gebrauchtes Fahrzeug werden? Welches Modell ist das Passende? Man darf die Anschaffung eines Wagens definitiv nicht unterschätzen, es ist gar nicht so einfach sich zu entscheiden und die richtige Wahl zu treffen. Je nach Situation kann die Anschaffung eines Neuwagens oder aber auch eines Gebrauchtwagens die richtige Entscheidung sein. Das oberste gebot beim Autokauf ist es, nichts zu überstürzen und in Ruhe über den Kauf nachzudenken.

Bei kleinerem Geldbeutel und ein wenig Reparaturkenntnissen lohnt sich ein Gebrauchtwagen

Hat man sich erst einmal für einen Gebrauchtwagen entschieden, der ganz klar den Vorteil der geringen Anschaffungskosten besitzt. Geht es mit den offenen Fragen schon weiter: Wie alt darf der Wagen maximal sein? Wo liegt das Maximum der gefahrenen Kilometer? Wie teuer ist der Wagen in der Versicherung und Steuern?  Sollten diese Fragen geklärt sein und hat man sich für einen der gebrauchten Fahrzeuge entschieden, kann man immer noch nicht sicher sein, dass vielleicht doch schneller als einem Lieb ist, etwas am Wagen kaputt geht. Schließlich steckt man in so einem Fahrzeug nicht drin. Hier liegt ein Nachteil der Gebrauchtwagen. Allerdings gestaltet sich die Reparatur eines älteren Fahrzeuges wesentlich leichter und vor allem Kostengünstiger, als die eines Neuen.  Viele Reparaturen lassen sich an älteren Modellen noch selbst durchführen, sobald man ein wenig Ahnung von Autos hat und auch die Ersatzteile bekommt man oftmals günstiger als im Fachhandel, auf dem Autoteile Onlineshop teilesuche24.de.

Wer es sich leisten kann, der sollte zum Neuwagen tendieren

Die Vorteile bei einem Neuwagen sind ganz klar: Das Auto ist Neu und somit weniger Anfällig für Reparaturen. Außerdem verbraucht es weniger Benzin und die Steuern fallen, dank geringerer Abgase niedriger aus. Nachteile sind der hohe Preis und teure Reparaturen, wenn dann doch einmal etwas defekt ist. Die meisten Probleme bei Neuwagen betreffen oft die Elektronik und dies kann sehr teuer werden. Die neuen Autos sind so konzipiert, dass jedes Teil mit einem anderen Teil zusammenhängt. Man kann also nicht nur eine Abdeckung abmontieren und ist sofort beim defekten Teil. Auch kann man Selbst an neuen Autos, aufgrund der zahlreichen Elektrik, fast nichts mehr reparieren. Ein Besuch in der Werkstatt ist somit also unumgänglich. Zudem muss der Wagen regelmäßig zur Inspektion, damit er Scheckheftgepflegt ist, diese können ebenfalls etwas kostspieliger werden.