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Archiv für die Kategorie ‘Automobilia’

ADAC stellt Autoheizungen auf den Prüfstand

3. Februar 2012 Keine Kommentare
Seat Ibiza

Seat Ibiza | © by flickr/ Carcomparing.eu

Der Eiswinter hat Deutschland in diesen Tagen fest im Griff. Aufgrund der starken Minustemperaturen hat der ADAC die Autoheizungen der verschiedensten Art genauer unter die Lupe genommen. Nach den Ergebnissen des ADAC trifft die Kälte in diesen Tagen die Dieselfahrer besonders hart. So müssen Dieselfahrer fast doppelt so lange frieren wie die Fahrer eines Benzin-Autos. Die Aufgabe von Seiten der Tester war gänzlich einfach. Demnach mussten die Autos den Innenraum bei einer Außentemperatur von minus 10 Grad auf insgesamt 22 Grad erwärmen. Bei dieser Aufgabe waren die Benziner klar im Vorteil.

So hatte der Benzinmotor beim VW Polo einen deutlichen Vorsprung gegenüber dem Dieselaggregat. Dieser entsprach insgesamt acht Minuten. Dem Dieselmotor fällt beim Heizen vor allem seine eigentliche Stärke zum Opfer. Dieseltechnik nutzt die enthaltene Energie bei der Kraftstoffverbrennung besser aus. Dadurch wird bei diesen Aggregaten ein geringerer Verbrauch erzielt. Doch dieser Aspekt macht sich dann auch bei der Heizung bemerkbar. Die Wärme ist eigentlich ein Abfallprodukt bei einem Fahrzeug. Doch gerade im Winter sorgt diese für strahlende Augen. Am schnellsten war im ADAC Test das Mercedes E 500 Coupé. Es verfügt über einen Benzinmotor und konnte in nur neun Minuten die geforderte Temperatur von 22 Grad Celsius erreichen. Als Eisschrank erwies sich dagegen der Seat Ibiza. Er benötigt insgesamt 30 Minuten Zeit, um die geforderte Temperatur zu erreichen.

Fahrzeugflotte von Toyota punktet mit geringsten CO2-Emissionen

29. Januar 2012 Keine Kommentare
Toyota Prius

Toyota Prius | © by flickr/ M 93

Toyota hat sich im Bereich der nachhaltigen und umweltschonenden Antriebe auf internationaler Ebene zu einer Art Pionier entwickeln können. Nach Angaben von dem Kraftfahrtbundesamt hat die Fahrzeugflotte des japanischen Autobauers zudem die geringsten CO2-Emissionen in Deutschland. Damit kann Toyota die anderen Automobilhersteller, die auf dem deutschen Markt vertreten sind, durchaus hinter sich lassen. Wie das KBA mitteilte, hatten alle Toyota und Lexus, die im vergangenen Jahr in Deutschland zugelassen wurden, einen durchschnittlich CO2-Wert in Höhe von 132,6 g/km. Als bester Vollsortimenter belegte Toyota in der Markenwertung den zweiten Platz. Bestätigt wird das Ergebnis von dem KBA durch das gute Resultat des Abschlussberichtes, der von der Europäischen Kommission und der Europäischen Umweltbehörde stammt.

In dem Abschlussbericht kommt Toyota in ganz Europa auf einen mittleren Flottenverbrauch von 129 g/km. Noch geringer fällt der Wert mit Blick auf die Wertung der effizientesten 65 % der Modellpalette aus. Hier wurde ein Wert von nur 112,2 g/km ermittelt. 1997 hat Toyota mit dem Modell Prius das erste Vollhybridfahrzeug der Welt eingeführt, dessen Produktion in Großserie gestemmt wurde. Mittlerweile verfügt der japanische Autobauer in Deutschland über die größte Hybrid-Familie aller Hersteller. Die Familie der Hyridfahrzeuge soll bei Toyota in diesem Jahr um eine Reihe neuer Modelle erweitert werden. So wird die Baureihe zum einen um den siebensitzigen Prius+ und zum anderen um den Prius Plug-in Hybrid erweitert werden.

 

Absatz von E10 steigt leicht an

19. Januar 2012 Keine Kommentare
Tankstelle

Tankstelle| © by flickr/ Christian Heindel

Im letzten Quartal des vergangenen Jahres konnte der Absatz von E10 in Deutschland leicht ansteigen. Das kontinuierliche Wachstum am Gesamtbenzinabsatz zeigt, dass die Distanz gegenüber E10 von Seiten der deutschen Autofahrer zumindest langsam sinkt. Diese Entwicklung dürfte vor allem bei dem Mineralölwirtschaftsverband für leichte Freude sorgen. Demnach greifen Deutschlands Autofahrer immer häufiger zu dem Biosprit, der vor allem zu seiner Einführung von vielen Seiten konsequent abgelehnt wurde. Der Verband hat jedoch erneut darauf hingewiesen, dass die Sorge um die Motorenverträglichkeit in Verbindung mit E10 vollkommen unbegründet sei.

Der Anteil von E10 am Gesamtbenzinabsatz konnte im Dezember 2010 auf 11,6 Prozent steigen. Noch im November lag dieser lediglich bei 11,1 Prozent. Im Oktober wurde der E10-Anteil von dem Verband noch mit 10,8 Prozent angegeben. Klaus Picard, Geschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes, erklärte, dass man derzeit davon ausgehe, dass der Anteil von E10 weiter steigen wird. Auch nach einem Jahr seien keine Probleme bekanntgeworden, die durch E10 infolge der Motorenverträglichkeit verursacht wurden. In Deutschland gibt es nach Angaben des Verbandes derzeit rund 3 Millionen E-10-Fahrer. Mittlerweile wird der Biosprit bundesweit angeboten. Die Einführung von E10 konnte der Biosprit-Branche jedoch nur gering steigende Produktionszahlen bescheren. So ist die Produktion von Bioethanol, das für die Beimischung eingesetzt wird, von ursprünglich 1,023 Millionen Tonnen im Jahr 2010 auf 1,037 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr gestiegen.

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Krämer Automotive KR-G6

18. Januar 2012 Keine Kommentare

KR-G6Krämer Automotive hat mit dem KR-G6 ein neues Radio-Navigationssystem auf den Markt gebracht, das eine Menge innovativer, interessanter Technik aufzuweisen hat. Nicht nur der VW Golf und Passat, auch der Polo, der Skoda Octavia sowie der Seat Leon können mit dem Gerät einfach und unkompliziert nachgerüstet werden.

Dank des Quadlock-Anschlusses ist ein Plug & Play-Einbau möglich und das KR-G6 fügt sich optisch klar und funktionell konzipiert in alle Fahrzeuge auf Basis der Volkswagen-Plattform PQ35 problemlos ein. Die Kabel werden nach dem Ausbau des alten Gerätes mit dem Antennen- und Quadlock-Stecker verbunden und das Gerät muss nur noch in den 2-DIN-Schacht eingeschoben werden. Das 7 Zoll Touchscreen Display ist leicht und verständlich zu bedienen, ebenso wie die Menüführung einfach ist, auf komplizierte Untermenüs wird verzichtet, alles ist übersichtlich und sehr gut positioniert.

Durch verschiedene Animationen macht das Ausprobieren des KR-G6 noch mehr Spaß. Das Design wirkt ansprechend und edel. Das KR-G6 kann als CD-, DVD- oder MP3-Multimedia-Player verwendet werden, unabhängig vom Navigationssystem, denn dazu wird die Software über einen separaten Micro-SD-Kartenslot zur Verfügung gestellt. Dank eines zweiten MicroSD-Kartenslots kann der KR-G6 mit anderen Dateien wie MP3-Musik, aber auch Filmen oder Bildern versorgt werden. Auch ein Anschluss für iPod oder iPhone ist vorhanden, die entsprechenden Kabel werden mitgeliefert. Dank Bluetooth kann das System vom Smartphone abspielen.

Dazu ist eine Freisprechanlage für das Telefonieren vorhanden, über Touchscreen können leicht Nummern gewählt werden, ebenso wie das Aufrufen der Nummern aus dem Telefonbuch. Nach Bedarf können Erweiterungen hinzugefügt werden, wie z. B. eine Rückfahrkamera. Mit einem CAN-Bus-Adapter lassen sich die Parksensoren ansprechen und die Bedienung über das Multifunktionslenkrad ist möglich. Für die Rücksitze können Zusatzmonitore angeschlossen werden. Die Navigationssoftware RC-Win6 ist eine neue GPS-Sofware, die ebenso leicht wie ein Smartphone zu bedienen ist. Das Gerät und die Software sind perfekt aufeinander abgestimmt, ein TMC-Empfänger sorgt für automatische Stauumfahrung. Kartenmaterial in 2D- und 3D-Optik von Teleatlas Europa einschließlich Russland und der Türkei ist vorhanden. Eine Routenplanung über Zwischenziele ist möglich, vor Geschwindigkeitsüberschreitungen wird gewarnt, außerdem verfügt das KR-G6 über eine Stadtführungsfunktion mit Sehenswürdigkeiten und anderen wichtigen Orten.

Ein optisches Highlight sind die Gebäude in 3D bei Fahrten durch eine Großstadt oder die Umgebung bei Überlandfahrten. Die Software und das Kartenmaterial befinden sich an der Frontseite des Gerätes auf einer Micro-SD-Karte in einem Kartenslot. Krämer Automotive hat mit seinem KR-G6 ein Radio-Navigationssystem auf den Markt gebracht, dessen Konzept durch ausgeklügelte Technik, komfortable und einfache Bedienung und ansprechendes Design besticht. Trotz des ziemlich hohen Preises stimmt das Verhältnis zur Leistung.

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Volvo kombiniert drei Spartechnologien in einem Modell

31. Dezember 2011 1 Kommentar
Volvo

Volvo | © by flickr/ NRMAdriversseat

Alternative Antriebe gelten als die automobile Zukunft und genießen auf internationaler Ebene ein großes Interesse. Nahezu sämtliche Autobauer setzen sich derzeit mit der Suche und Realisierung von alternativen Antriebstechnologien auseinander. Eine Ausnahme bildete dabei lange Zeit der schwedische Automobilhersteller Volvo. Volvo hat bei den alternativen Antrieben die Füße lange still gehalten, schickt im kommenden Jahr aber ein Modell ins Rennen, das mit der Konkurrenz in jedem Fall mithalten kann. Bei dem eigenen V60 Plug-in Hybrid gelingt es Volvo, in nur einem Auto insgesamt drei Spartechnologien miteinander zu kombinieren. Der Volvo V60 Plug-in Hybrid wurde von dem Hersteller nicht nur mit einem Diesel- und einem Elektromotor ausgestattet, sondern baut auch auf einen Hybridantrieb.

Bislang kamen diese drei Techniken mehr oder weniger nur nebeneinander zum Einsatz. Die Kombination in dem V60 Plug-in Hybrid kann damit durchaus als neuer Meilenstein bezeichnet werden. Dabei kann das Modell der Schweden insgesamt 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Damit dies möglich ist, wurde an der Hinterachse ein 70 PS starker Elektromotor verbaut. Über eine 11,2 kWh große Lithium-Ionen-Batterie wird der Elektromotor des V60 Plug-in Hybrid mit Strom versorgt. Der Akku kann nach Angaben der Schweden an einer Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Dabei hängt die Ladezeit von der Stromstärke ab und bewegt sich nach Herstellerangaben zwischen 3,5 und 7 Stunden.