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Archiv für die Kategorie ‘Benzinpreise’

E10 steht an ersten Tankstellen zur Verfügung

9. Februar 2011 Keine Kommentare

In der Bundesrepublik Deutschland wird fieberhaft an der Einführung des Bio-Kraftstoffs E10 gearbeitet. Seit wenigen Tagen verfügen die ersten Tankstellen über die neuen Bio-Kraftstoff. Berichten zufolge hat der Marktführer Aral den Startschuss gewagt. Zu Wochenbeginn hat Aral die ersten Zapfsäulen mit dem Bio-Kraftstoff ausgestattet. Zunächst konzentriert sich der Konzern nach eigenen Angaben auf die ostdeutschen Bundesländer. Bis Ende März soll in Deutschland jedoch eine flächendeckende Versorgung mit E10 hergestellt werden. Die Autofahrer müssen sich aber nicht nur auf Änderungen an den Zapfsäulen gefasst machen, sondern müssen auch mit neuen Preisen rechnen.

So bestätigte Aral, dass man die Preise für den Super-Kraftstoff mit der Einführung von E10 anpassen wird. Demnach wurden die Preise bei den Aral Tankstellen für Super um fünf Cent pro Liter angepasst. Somit erreicht der bekannte Kraftstoff derzeit das Niveau von Super Plus. Hingegen wird E10 auf dem gleichen Preisniveau angeboten, das bislang für Super galt. Besonders bitter sind die höheren Preise für die Autofahrer, die bei dem eigenen Fahrzeug nicht E10 tanken können. In Deutschland trifft dies rund 10 Prozent aller zugelassenen Autos. Bevor man unbedacht zur Zapfsäule greift, sollte man sich grundsätzlich darüber informieren, ob man selbst E10 tanken kann. Die entsprechenden Informationen halten die Hersteller der Fahrzeuge bereit. Zudem finden sich im Internet Listen mit Fahrzeugen, die E10 bedenkenlos tanken können.

Biokraftstoff E10 kommt 2011

2. Januar 2011 Keine Kommentare

Mit der Jahreswende müssen sich Autofahrer in Deutschland auf ein neues Kraftstoffangebot einstellen. Ab 2011 wird an deutschen Tankstellen der bislang nicht unumstrittene Biokraftstoff E10 zur Verfügung stehen. Mit ihm setzt die Bundesregierung Vorgaben von Seiten der Europäischen Union um. Nach den aktuellen Plänen soll der Biokraftstoff E10 dazu beitragen den CO2-Ausstoß zu senken. Die neue Kraftstoffsorte wird in Deutschland ab Januar 2011 schrittweise eingeführt.

Gegenüber den bekannten Kraftstoffen unterscheidet sich E10 durch den Anteil von Bio-Ethanol. Dieser darf bei der neuen Kraftstoffsorte bei bis zu 10 Prozent liegen. Bei den bisherigen Angeboten war Bio-Ethanol mit maximal 5 Prozent vorhanden. Nicht alle Autos, die auf deutschen Straßen unterwegs sind, werden den Biokraftstoff E10 bedenkenlos vertragen. Das Bundesumweltministerium erklärte, dass der neue Kraftstoff für bis zu 90 Prozent der Autos geeignet ist, die über einen Benzinmotor verfügen. Somit können Millionen Fahrzeuge E10 nicht tanken. Autofahrer sollten sich bereits im Voraus darüber informieren, ob sie den Biokraftstoff tanken können.

Trotz der Einführung des Biokraftstoffs E10 werden die bisherigen Kraftstoffsorten auch weiterhin angeboten. In Deutschland gilt dies bislang unbefristet. Von Seiten der EU wird verlangt, dass die herkömmlichen Benzinsorten bis 2013 an den Tankstellen zu finden sein werden. Umstritten ist mit Blick auf E10 ebenso die Entwicklung der Spritpreise. Die Bundesregierung verwies darauf, dass es möglich ist, dass mit dem Biokraftstoff E10 die Spritpreise steigen.

Vorsicht bei neuem Benzin E10

14. November 2010 Keine Kommentare

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die deutschen Tankstellen im kommenden Jahr um ein Angebot reicher sein. Geht es nach den Plänen der Bundesregierung wird ab 2011 mit E10 ein neuer Ottokraftstoff angeboten. Als Biosprit soll er eine Alternative zum klassischen Benzin darstellen. Doch was sich noch vor wenigen Wochen als überraschend anhörte, bekommt immer deutlicher einen unangenehmen Schimmer. So steht schon heute fest, dass E10 nicht von allen Autos problemlos verarbeitet werden kann. Der Ottokraftstoff kann vor allem bei älteren Modellen nach Einschätzungen der Experten für Probleme sorgen. Davon sind auch Modelle mit Direkteinspritzung betroffen, die aus den Baujahren um 2000 stammen.

Bislang ist jedoch unbekannt, wer vollkommen bedenkenlos den neuen Kraftstoff tanken kann. Nach den ursprünglichen Plänen sollte in den vergangenen Tagen eine Liste im Internet veröffentlicht werden, auf der die Modelle aufgeführt werden, die von den Problemen betroffen sind. Diese Liste lässt jedoch auch weiterhin auf sich warten. Die Veröffentlichung der Übersicht wurde zunächst auf Anfang Dezember verschoben. Auch das Bundesumweltministerium erklärte, dass sich E10 nicht für alle Fahrzeuge eignet. Nach Einschätzungen des Ministeriums trifft dies auf rund 10 Prozent aller benzinbetriebenen Fahrzeuge in Deutschland zu. Demnach wäre der neue Kraftstoff für insgesamt 3,5 Millionen Autos tabu.

Autohalter, die sich nicht sicher sind, ob sie E10 bedenkenlos tanken können, sollten sich mit dem Fahrzeughersteller in Verbindung setzen. Erst am 26. November wird feststehen, ob das neue Benzin wirklich an die Tankstellen kommt.

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Claudia Roth ruft indirekt zum Boykott von BP und Aral auf

25. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko nimmt auch nach rund einem Monat seit Beginn kein Ende. Nicht zuletzt liegt dies am desaströsen Verhalten des BP-Konzerns. Ganz klar, es handelt sich hierbei um eine Umweltkatastrophe von ungeahnten Ausmaßen, deren Folgen wir wahrscheinlich noch in etlichen Jahren zu spüren bekommen.

Die Chefin der Grünen, Claudia Roth, hat nun in einem Interview mit „Handelsblatt Online“ indirekt zum Boykott von BP und deren deutscher Tochter Aral aufgerufen: „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten durch verantwortungsvolles Kaufverhalten ein Zeichen setzen gegen einen Konzern, der wissentlich niedrigere Sicherheitsstandards in Kauf genommen hat“.

Die Ölkatastrophe gehe uns alle an. Zudem forderte Roth eine eigene Umweltagentur der UNO, die drastischere Strafen gegen Umweltsünder verhängt.

2002 schlossen sich BP und Aral zusammen. Danach sind Stück für Stück fast alle BP-Tankstellen in Aral-Tankstellen umgewandelt worden. Die US-Regierung erhöht übrigens momentan den Druck auf BP und will ihnen eventuell die Federführung bei der Eindämmung der Ölpest entziehen.

Und wieder wird der Sprit zu Pfingsten teurer…

20. Mai 2010 Keine Kommentare
Quelle: ADAC

Quelle: ADAC

Es hat ja schon fast Tradition. Zufälligerweise steigen zu den Ferien hin immer die Benzinpreise an. So wird es uns laut dem ADAC auch in diesem Jahr wieder ergehen und das, wo wir sogar nach Meinung von Experten eh schon zu viel für Sprit zahlen.

Nach den aktuellen Berechnungen des ADAC kostete der Liter Superbenzin im bundesweiten Schnitt am Dienstag 1,434 Euro. Das sind 0,9 Cent mehr als noch in der Vorwoche. Ähnlich sieht es auch bei Diesel aus. Hier stieg der Preis um 0,8 Cent auf durchschnittlich 1,233 Euro.

Die gesunkenen Rohölpreise sind also immer noch nicht beim Verbraucher angekommen. Der ADAC hat dies zum wiederholten Male angemahnt und rät Autofahrern dazu, regionale Preisunterschiede zu nutzen und gezielt nach günstigen Tankstellen zu suchen. Durch gezielte Routenplanung solle man dies direkt in den Urlaubsweg einbauen und könne so Geld sparen. Na dann, schöne Feiertage…