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Archiv für die Kategorie ‘Elektrik’

Start-Stopp-Automatik – Alte Idee – neu aufgelegt

22. November 2011 Keine Kommentare

Start Stopp Automatik

Start Stopp Automatik - flickr/liewcf

Die Suche nach Einsparungsmöglichkeiten beim Kraftstoffverbrauch ist kein Thema der neueren Zeit. Schon vor dreißig Jahren gab es Ansätze, die heute teilweise wieder aufgegriffen und als neueste Hitech Erfindungen beworben werden.

Gemeint sind die so genannten Start-Stopp-Systeme. Ausgangspunkt ist, dass der Großteil aller Fahrzeuge im Stadtverkehr unterwegs ist. Und jeder Autofahrer kennt die Unsitte der Ampel; immer zum falschen Zeitpunkt schalten sie auf Rot und man darf es einmal warten. Wenn es nach gefühlten Einschätzungen ginge, stünde das Auto im Stadtverkehr länger, als das es fährt.

Nun ist die Frage nicht sehr weit liegen, weshalb man auch dann Treibstoff verbrennen solle, wenn man denn nur steht. Hier setzen Start-Stopp-Systeme an. Sie schalten den Motor einfach ab, aber ohne dass der Fahrer den Zündschlüssel drehen muss.

Erstere Modelle waren mit manuellen Getrieben kombiniert, die über einen so genannten Ruhegang verfügten. Wenn in diesen geschaltet wurde, schaltete sich der Motor vorübergehend ab, bis die Kupplung durchgetreten und ein neuer Gang eingelegt wurde. Modelle der jüngeren Zeit dagegen sind durchweg mit Automatikgetrieben kombiniert. Hier schaltet sich der Motor beim Stillstehen des Fahrzeuges automatisch ab, das heißt, ohne dass der Fahrer etwas tun müsste; einen Ruhegang gibt es hier nicht. Sobald der Fahrer die Bremse wieder löst und das Automatikgetriebe automatisch in den ersten Gang schaltet, wirft die Start-Stopp-Automatik den Motor wieder an.

Was sich so gut anhört, ist realiter nur ein kleiner Schritt in Richtung Treibstoffreduzierung. Nach Einschätzungen des ADAC sind Einsparungen nur zwischen zwei bis vier Prozent möglich; einschlägige Autohersteller gehen natürlich von weit mehr aus, doch sind deren Angaben erfahrungsgemäß für den Autonormalfahrer weniger praktikabel.

Was darüber hinaus zu beachten ist, dass das permanente Ein- und Ausschalten des Motors einen größeren Verschließ betroffener Teile bedeutet. Zu denken ist an den Anlasser. Zwar beteuern die Hersteller, auch die Anlasser seien verbessert wurden, aber ein Versprechen, dass die Anlasser mindestens genau so langlebig sind wie früher, hört sich anders an. Daher darf nicht aus den Augen verloren gehen, dass die vermeintliche Einsparung nicht an einem anderen Ende (Anlasser kosten je nach Automodell mehrere Hunderte Euro) wieder amortisiert wird.

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Hamburger Umrüster drückt Preis für E-Auto nach unten

2. September 2011 Keine Kommentare
Fiat 500

Fiat 500 | © by flickr/ Michi1308

Ein Umrüster aus Hamburg hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Sirri Karabag möchte ein Elektroauto auf den Markt bringen, dessen Preis dem Niveau eines Kleinwagens entspricht. Ziel des Umrüsters ist es, dass das E-Auto günstiger ist als ein Fahrzeug, das über einen Benzinmotor verfügt. Auch weiterhin gilt der Preis neben der Reichweite als größtes Hindernis für den Verkaufserfolg von Elektroautos. Für viele sind die Fahrzeuge, die als die Zukunft der Automobilbranche angesehen werden, schlichtweg unerschwinglich. Mit dem neuen Fiat 500E soll sich dieses Bild ändern. Bei dem neuen Elektrofahrzeug hat sich der Hamburger Umrüster vor allem auf den Preis konzentriert und konnte diesen entsprechend minimieren. Lag die Leasingrate, die infolge der Umrüstung entstand ursprünglich bei rund 1300 Euro, kann der New 500E bereits zu einem Preis von 299 Euro pro Monat in Anspruch genommen werden.

Damit kommt der Hamburger dem Preis eines Fahrzeugs mit Benzinmotor überraschend nahe. Dieses kann bei dem Hersteller für 200 Euro geleast werden. Sirri Karabag ist, was das Elektroauto angeht, jedoch keinesfalls ein Phantast. Im vergangenen Jahr brachte der Hamburger Umrüster bereits 300 Elektrofahrzeuge auf die Straße. Damit erreichte der Umrüster einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. Dieser wurde nur mit den beiden Modellen Fiorino und 500 erzielt. Damit steht das Unternehmen in der Statistik der E-Autos des Kraftfahrtbundesamtes aktuell an der Spitze.

Toyota startet Produktionsstopp in Europa

24. April 2011 Keine Kommentare

Unvermindert kämpft Toyota gegen die Folgen des Erdbebens in Japan. Bei dem Erdbeben und dem anschließenden Tsunami wurden in Japan am 11. März zahlreiche Fabriken zerstört. Für mehrere Wochen musste Toyota infolge der Zerstörungen die Produktion in Japan unterbrechen. Doch auch Wochen nach der Naturkatastrophe bekommt der größte Autohersteller der Welt die Folgen in vollem Ausmaß zu spüren. Nun musste Toyota auch einen Produktionsstopp in Europa bekanntgeben. Wie Toyota erklärte, muss die Produktion gestoppt werden, um den Druck, der auf den Zulieferern lastet, zu minimieren. Betroffen von dem Produktionsstopp ist unter anderem das Werk Adapazari bei Istanbul.

Hier sollen die Bänder bis zum 2. Mai stillstehen. Der Produktionsstopp von 8 Tagen ist nötig, weil viele Elektrokomponenten fehlen. Die Elektrokomponenten werden in Japan hergestellt und können derzeit nicht wie gewohnt an die europäischen Zulieferer ausgeliefert werden. Daher kommt es in den Toyota Werken in Europa zunehmend zu Engpässen bei den Teilen. Den Produktionsstopp in dem türkischen Werk werden jedoch Händler in ganz Europa zu spüren bekommen. So müssen sich Händler in Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien und Deutschland auf erhebliche Verzögerungen einstellen. Die Naturkatastrophe in Japan wird für das weltweite Produktions- und Händlernetz von Toyota zur Belastungsprobe. Schon heute rechnet der japanische Autobauer mit erheblichen Absatzeinbußen.

Bis zu 30 Prozent Mehrverbrauch durch Klimaanlage

22. August 2010 Keine Kommentare

An heißen Sommertagen kann das Autofahren schnell zur Tortur werden. Hohe Außentemperaturen lassen rasch das Bild entstehen, dass man sich nicht in einem Auto, sondern in einer Sardinendose befindet. Wer die Möglichkeit hat, greift an diesen Tagen auf eine Klimaanlage zurück. Doch laut einer Studie vom BAFU, dem Schweizer Bundesamt für Umwelt, kann genau diese schnell zum teuren Spaß werden. Im Rahmen einer Studie wurde ermittelt, dass die Klimaanlage den Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent ansteigen lassen kann. Anhand der ermittelten Daten ergibt sich ein jährlicher Durchschnitt von 5,4 Prozent.

Dabei ergeben sich beim Mehrverbrauch deutliche Unterschiede. Bereits bei gemäßigten Temperaturen, wie sie für Deutschland typisch sind, steigt außerhalb von Ortschaften beim Fahren mit der Klimaanlage der Kraftstoffverbrauch um 5 Prozent. Noch wesentlich kostenintensiver ist der Einsatz der Klimaanlage im Stadtverkehr. Hier muss mit bis zu zehn Prozent mehr gerechnet werden. Die Forscher ermittelten für einen Sommertag mit 27° Celsius einen deutlichen Mehrverbrauch von 18 Prozent.

Damit der Mehrverbrauch im Jahresdurchschnitt in Grenzen gehalten werden kann, sollten Autofahrer nach Aussagen des ARCD bei Temperaturen unter 18° Celsius grundsätzlich auf die Klimaanlage verzichten. Allein dadurch lässt sich nach Einschätzung der Experten der Mehrverbrauch um rund 66 Prozent minimieren. Auch wenn sich die Klimaanlage schnell zum teuren Spaß entwickeln kann, sollte gerade bei Temperaturen ab 23° Celsius nicht auf diese verzichtet werden, da sonst die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers in Mitleidenschaft gezogen wird.

Vor wenigen Tagen erklärte auch der AvD, dass Hitze auf einen Autofahrer eine ähnliche Wirkung hat wie Alkohol. So wird man bei heißen Temperaturen schneller müde, unkonzentriert und oftmals auch aggressiv. So sollte man trotz des erhöhten Kraftstoffverbrauches nicht auf eine Klimaanlage verzichten und beim Auto kaufen auch auf solche Extras achten.

Die Rückfahrkamera – Gute Sicht nach hinten

5. August 2009 Keine Kommentare
Rückfahrkamera im Land Rover Discovery

Rückfahrkamera im Land Rover Discovery

Nicht nur Frauen kommen ab und an beim Rückwärtsfahren ins Schwitzen, sondern auch Männern ist bei den einen oder anderen Gegebenheiten nicht wohl. In den vergangenen Jahren hat sich aus eben diesem Grund eine Rückfahrkamera einen Namen machen können. Kannte man diese zunächst überwiegend von den zahlreichen Lastkraftwagen, hat auch die Automobilbranche an diesen Gefallen finden können und so gehört die Rückfahrkamera bei einzelnen Autobauern mittlerweile schon zum Must Have schlechthin. Angeboten wird dieser kleine Helfer in den verschiedensten Preis- und nicht zuletzt auch Komfortklassen. Die Einsatzbereiche einer Rückfahrkamera sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und so reichen diese mittlerweile angefangen von einem Wohnmobil bis hin zu einem unübersichtlichen PKW.
Bei der Rückfahrkamera wird eine kleine Kamera in den Nummernschildrahmen integriert. Durch einen kleinen Bildschirm, der sich im Inneren des Fahrzeuges befindet, können die Fahrer schließlich einfach und bequem die Sicht nach hinten im Blick behalten. Diese Kamera ist wasserfest und verfügt je nach technischen Ausstattungsmerkmalen über die verschiedensten Reichweiten. So ist bei einzelnen Modellen eine Reichweite von 60 Metern keine Seltenheit. Die Rückfahrkamera kann an dem hinteren Teil des Autos an den verschiedensten Positionen einen Platz finden. Meist wird für die Montage ein separater Rahmen mitgeliefert, auf dem die Rückfahrkamera schließlich angepasst wird.
Im Vergleich zu Parksensoren bringt die Rückfahrkamera einige deutliche Vorteile mit sich. Der wichtigste Pluspunkt kann hierbei zweifelsfrei auf die Wirkung konkretisiert werden. Während man bei den Parksensoren ausschließlich das Geräusch als Orientierung zur Verfügung hat, bekommt man mit der Rückfahrkamera ein komplettes Bild geliefert und kann ohne jegliche Verrenkungen das Einparken und Rückwärtsfahren meistern. Der Monitor befindet sich im Innenraum an einer Position, den der Fahrer von Beginn an hervorragend im Blick hat, sodass auch eine höchstmögliche Verkehrssicherheit gegeben ist. Die Rückfahrkamera, die sich an der Karosserie des Fahrzeuges befindet, wird mithilfe eines Funkkabels mit dem Monitor verbunden und liefert somit ohne jeglichen Zeitverzug hilfreiches Bildmaterial. Auf dem Monitor erscheint das Bild, sobald der Fahrer in dem Auto den Rückwärtsgang einlegt.

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