
VW Tiguan | © by flickr/ MSVG
Es ist mal wieder soweit – der Geländewagen-Bestseller Tiguan muss sich im Hause VW der einen oder anderen Pflegemaßnahme unterziehen. Die Neuauflage des beliebten Geländewagens soll bereits ab Juni bei den Händlern zu finden sein und zeigt sich mit allerhand Highlight. Zu diesen gehören aber nicht nur die optischen und technischen Anpassungen, sondern auch die zahlreichen Extras, die in Verbindung mit dem Modell in Anspruch genommen werden können. So hat VW unter anderem das Angebot an Assistenzsystemen deutlich aufgestockt. Käufer des neuen Tiguan können sich so für einen blendfreien Einsatz des Fernlichts und einem Spurhalteassistent entscheiden.
Optisch wurde der Tiguan an die Linienführung der anderen Modelle des Autobauers angepasst. Auf diesem Weg ist er vor allem dem beliebten Touareg deutlich näher gekommen. Außerdem kann der Tiguan jetzt auch ohne Allradantrieb bei Volkswagen bestellt werden. In dieser Variante arbeitet er mit einem 140 PS starken Dieselmotor. Serienmäßig kommt der Tiguan zugleich mit Start-Stopp-System und Frontantrieb einher. Durch den Verzicht auf den Allradantrieb konnte VW den Verbrauch des Tiguan deutlich senken. Demnach verbraucht der Geländewagen ohne Allradantrieb mit 5,3 Litern pro 100 km aus. Beim Allradantrieb liegt der Durchschnittsverbrauch bei 5,8 Litern. In dem Basismodell des Tiguan kommt ein 1,4 Liter Benzinmotor zum Einsatz. Er bietet eine Leistung von 122 PS und wird zum Preis von 24.175 Euro angeboten.

Die Auto-Karosserie
Als Karosserie kann die äußere Hülle eines Fahrzeuges angesehen werden. Der Begriff wurde aus der französischen Sprache in den deutschen Wortgebrauch übertragen und an entsprechender Stelle abgewandelt. Zunächst war ausschließlich in Verbindung mit Fahrzeugen von einer Karosserie die Rede, mittlerweile findet diese Bezeichnung auch weitläufiger Anwendung. In einzelnen deutschen Regionen ist ausschließlich von der Karosse die Rede.
Die Karosserie umfasst den gesamten Aufbau eines Fahrzeuges und setzt sich somit aus verschiedenen Materialien zusammen. Sie befindet sich entweder auf einem Fahrgestell oder auch auf einem Fahrwerk. Mittlerweile kann zwischen verschiedenen Formen differenziert werden. Hierbei handelt es neben der nicht selbsttragenden Karosserie um die selbsttragende Variante. Letztere konnte erst nach den Weiterentwicklungen in der Blechverarbeitung ins Leben gerufen werden und ist somit wesentlich komplexer als die nicht selbsttragende Karosserie. Die ursprüngliche und somit auch älteste Art des Karosseriebaus ist die nicht selbsttragende Variante. Heute kommt diese Bauweise jedoch nur noch bei wenigen Fahrzeugmodellen, wie zum Beispiel bei dem Geländewagen zum Einsatz. Wesentlich verbreiteter ist sie hingegen bei den Lastkraftwagen.
Die erste Karosserie wurde aus Holz gefertigt. Erst in den folgenden Jahren kam es zu neuen Materialien und somit auch zu einem besseren Schutz. Laien denken oftmals, dass eine Karosserie ausschließlich aus Stahlblech gefertigt wird. Doch bereits Henry Ford experimentierte mit ganz anderen Lösungen. Während seiner Lebenszeit konzentrierte sich Ford überwiegend auf eine Karosserie, die aus einem Kunststoff aus Hanf bestehen sollte. Eine wahre Vorreiterrolle in Sachen Kunststoffkarosserie übernahm schließlich der Trabant. Die Karosserie des DDR-Kultobjektes bestand aus einem modernen Kunststoff. Aber auch Aluminium kann in punkto Karosserie immer deutlicher Einzug halten. Besonders bekannt ist die Verwendung von Leichtmetallen bei dem Tourenwagensport.
Trotz der zahlreichen Experimente, die in Bezug auf die Karosserie durchgeführt wurden und letztlich auch das Leben vieler Unternehmen bestimmten, greift die Automobilbranche heute überwiegend auf Stahlblech zurück. Die Karosserie ist den verschiedensten Witterungsbedingungen ausgesetzt. Um eine Korrosion, also Roststellen, zu vermeiden, wird das Stahlblech verzinkt. Diese Verzinkung soll eine Art Schutzhülle darstellen. Mittlerweile wird immer häufiger nur noch auf eine Teilverzinkung zurückgegriffen, die mit einer verbesserten Wachskonservierung ergänzt wird. Ausschließlich für die Entwicklung und den Bau einer Karosserie wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Stahlformen entwickelt. Durch deren Zusammensetzung sollten sie sich besser für die Verwendung in der Automobilbranche eignen. Viele von ihnen sind bisher noch nicht zum Einsatz gekommen.