
Der Sicherheitsgurt
Hinter dem Sicherheitsgurt verbirgt sich eines der wichtigsten Sicherheitsmerkmale in einem Auto. Hierbei handelt es sich um ein Rückhaltesystem, das dem Schutz des Fahrers dient. Die Schutzfunktion kommt insbesondere bei Unfällen zum Einsatz, wenn die verschiedenen Fahrzeugverzögerungen entstehen. Durch den Sicherheitsgurt werden die Insassen trotz starker Kräfte in dem Fahrzeug gehalten. Kommt es zu einem Aufprall, dehnen sich Sicherheitsgurte der Situation entsprechend aus. Die meisten Sicherheitsgurte, die in neuen Modellen vorhanden sind, verfügen heute über einen zusätzlichen Gurtstraffer und zudem einen Gurtkraftbegrenzer.
Die Sicherheitsgurte lassen sich mittlerweile in die verschiedensten Gruppe einteilen. Die Einteilung erfolgt hierbei anhand der verschiedenen Punkte, die an einem Sicherheitsgurt verarbeitet werden.
Zu den bekanntesten und zugleich auch ältesten Formen gehört der Zweipunktgurt. Dieser ist bereits seit den 30er Jahren bekannt. Mittlerweile kommt dieser Sicherheitsgurt kaum mehr in den Fahrzeugen zum Einsatz. Der Zweipunktgurt ist bei älteren Modellen auf dem Mittelsitz zu finden. Hingegen diesem kommt der Dreipunktgurt in den meisten Fahrzeugmodellen vor. Diese Variante wurde einst von einem schwedischen Ingenieur, Nils Bohlin entwickelt. Die erste serienmäßige Fertigung erfolgte schließlich im Jahr 1959. Der erste Punkt dieses Sicherheitsgurtes befindet sich hierbei in dem unteren Bereich von der B-Säule. Ein weiterer wird durch das Gurtschloss oder auch den Schlossstraffer gebildet. Durch eine Schlosszunge kann dieser Sicherheitsgurt schließlich an das Schloss gebunden oder auch befestigt werden.
In den letzten Jahren hat sich eine weitere Form von dem Sicherheitsgurt durchsetzen können. Bei diesem handelt es sich um den Vierpunktgurt. In Deutschland wird dieser überwiegend als Sportgurt bezeichnet. Dieser Sicherheitsgurt kommt nicht in den serienmäßigen Fahrzeugmodellen vor. Einzelne Autobesitzer rüsten diesen jedoch nach. Der Vierpunktgurt hat in Hinblick auf die Sicherheit einen entscheidenden Nachteil. Bei einem Unfall kommt es häufig vor, dass der Beckengurt nach oben gezogen wird. Somit kann der Fahrer durch die Kraft des Aufpralls unter dem Gurt durchrutschen.
Für die Kindersitze kommen überwiegend Fünfpunktgurte und Sechspunktgurte zum Einsatz, da diese sehr hohen Sicherheitsansprüchen gerecht werden müssen.

Rückfahrkamera im Land Rover Discovery
Nicht nur Frauen kommen ab und an beim Rückwärtsfahren ins Schwitzen, sondern auch Männern ist bei den einen oder anderen Gegebenheiten nicht wohl. In den vergangenen Jahren hat sich aus eben diesem Grund eine Rückfahrkamera einen Namen machen können. Kannte man diese zunächst überwiegend von den zahlreichen Lastkraftwagen, hat auch die Automobilbranche an diesen Gefallen finden können und so gehört die Rückfahrkamera bei einzelnen Autobauern mittlerweile schon zum Must Have schlechthin. Angeboten wird dieser kleine Helfer in den verschiedensten Preis- und nicht zuletzt auch Komfortklassen. Die Einsatzbereiche einer Rückfahrkamera sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und so reichen diese mittlerweile angefangen von einem Wohnmobil bis hin zu einem unübersichtlichen PKW.
Bei der Rückfahrkamera wird eine kleine Kamera in den Nummernschildrahmen integriert. Durch einen kleinen Bildschirm, der sich im Inneren des Fahrzeuges befindet, können die Fahrer schließlich einfach und bequem die Sicht nach hinten im Blick behalten. Diese Kamera ist wasserfest und verfügt je nach technischen Ausstattungsmerkmalen über die verschiedensten Reichweiten. So ist bei einzelnen Modellen eine Reichweite von 60 Metern keine Seltenheit. Die Rückfahrkamera kann an dem hinteren Teil des Autos an den verschiedensten Positionen einen Platz finden. Meist wird für die Montage ein separater Rahmen mitgeliefert, auf dem die Rückfahrkamera schließlich angepasst wird.
Im Vergleich zu Parksensoren bringt die Rückfahrkamera einige deutliche Vorteile mit sich. Der wichtigste Pluspunkt kann hierbei zweifelsfrei auf die Wirkung konkretisiert werden. Während man bei den Parksensoren ausschließlich das Geräusch als Orientierung zur Verfügung hat, bekommt man mit der Rückfahrkamera ein komplettes Bild geliefert und kann ohne jegliche Verrenkungen das Einparken und Rückwärtsfahren meistern. Der Monitor befindet sich im Innenraum an einer Position, den der Fahrer von Beginn an hervorragend im Blick hat, sodass auch eine höchstmögliche Verkehrssicherheit gegeben ist. Die Rückfahrkamera, die sich an der Karosserie des Fahrzeuges befindet, wird mithilfe eines Funkkabels mit dem Monitor verbunden und liefert somit ohne jeglichen Zeitverzug hilfreiches Bildmaterial. Auf dem Monitor erscheint das Bild, sobald der Fahrer in dem Auto den Rückwärtsgang einlegt.

Vorteile des Antiblockiersystems (ABS)
In Deutschland ist das Antiblockiersystem überwiegend als ABS bekannt. In zahlreichen neuen Fahrzeugmodellen verschiedenster Autohersteller fungiert es bereits als Bestandteil der Basisausstattung. Auf Grund seiner Funktion muss es als eines der Sicherheitsteile in einem Fahrzeug angesehen werden. Hinter dem automatischen Blockierverhinderer verbirgt sich demnach ein technisches System, dass die Verkehrssicherheit an den entscheidenden Stellen verbessern soll. Es kommt bei starken Bremsmanövern zum Einsatz. Bekannt ist das ABS überwiegend von schneebedeckten oder besonders nassen Straßen. Durch Regelung des Bremdruckes wirkt das ABS dem Blockieren der Räder bei einem heftigen Bremsen entgegen. Hierbei werden kurze Intervalle durch das System freigesetzt.
Falscherweise glauben viele Autofahrer, dass durch das ABS der Bremsweg verkürzt wird. Dem ist jedoch nicht so. Durch das technische System kann sich der individuelle Bremsweg sogar verlängern. Die Aufgabe des ABS besteht ausschließlich darin, dass Fahrzeug auch bei starken Bremsvorgängen lenkbar zu halten. Somit verhindert es das Ausbrechen des Autos und erhöht die Sicherheit in schwierigen Fahrsituationen. Durch zahlreiche technische Weiterentwicklungen kann das ABS heute das Bremsverhalten von jedem Rad auf optimale Art und Weise anpassen.
Zu den Anfängen dieses System entschied sich die Automobilbranche überwiegend für das Dreiskreis-System. Bis heute ist dieses in älteren Modellen vorhanden. Durch dieses System war es nur möglich, gleichzeitig den Bremsdruck für die Hinterräder zu regeln. Entscheidend war in diesem Fall das Hinterrad, das als erstes die eigene Blockiergrenze erreichte.
Seit 2005 konzentriert sich die Automobilbranche bei dem ABS jedoch auf eine neue technische Lösung – das 4-Kanal-ABS. Dieses kann alle Räder getrennt erfassen und somit optimal reagieren. Für die Wirkung des ABS befindet sich in jedem Rad eines Fahrzeuges ein Inertialsensor. Durch diesen Sensor wird die Drehzahl gemessen und schließlich an ein elektronisches System übergeben. Bei dem ABS kann es insbesondere in Hinblick auf die Intervalle zu Unterschieden kommen. Diese sind sowohl von Hersteller zu Hersteller als auch zwischen den verschiedenen Modellen unterschiedlich. Durchschnittlich handelt es sich jedoch um acht bis 12 Regelvorgänge.

Der Regensensor
Der Regensensor – Nicht nur ein Hilfsmittel für Frauen
Neue Fahrzeuge sind heute oftmals mit einem Regensensor ausgestattet. Die Technik und ebenso auch der Anspruch der Automobilbranche sind mittlerweile soweit voran geschritten, dass es sich hierbei bei einzelnen Automarken um ein Ausstattungsmerkmal der Basismodelle handelt. Bereits seit einigen Jahren wird der Regensensor für das Fahrzeug angeboten und musste sich insbesondere zu Beginn als Extra für die weiblichen Autofahrer einen Namen machen. Mittlerweile haben aber auch Männer die Vorzüge dieses Extras für sich kennen und schätzen lernen.
Hinter dem Regensensor verbirgt sich ein technisches Bauteil, das in der Lage ist, festzustellen ob und vor allem auch wie stark es regnet. Je nach Feststellung leitet es eine entsprechende Aktion ein. Um dies zu ermöglichen, kann der Regensensor die physikalischen Eigenschaften einer Umgebung erfassen, anhand von diesen wählt er schließlich die Aktion aus. Die ermittelte Messgröße wird schließlich in Form eines Signals abgegeben. Durch den Regensensor erfolgt die automatische Steuerung eines Scheibenwischers am Fahrzeug. In einem Auto befindet sich dieses Bauteil an der Innenseite der Scheibe. Oftmals befindet sich dieser in der Nähe des Fußes des Rückspiegels und ist somit in dem oberen Bereich der Autowindschutzscheibe integriert. Aber auch die Platzierung am Rand, der sich außerhalb des eigentlichen Sichtfeldes befindet, ist möglich. Durch den Regensensor wird bei Regen der Scheibenwischer automatisch in Betrieb genommen. Die Intensität der Aktivierung richtet sich hierbei nach der Stärke des Regens. Die Messung des Regens erfolgt über ein kleines Messfeld. Oftmals ist dieses nicht größer als 2 cm². Dies entspricht der Größe eines 5-Cent—Stückes.
Je nach Regenfall wird die Funktion des Scheibenwischers automatisch durch den Regensensor an die Angaben des Messfeldes angepasst.
In der Automobilbranche wurde der erste Regensensor im Jahr 1994 verbaut. Vorreiter auf diesem Gebiet war der französische Autobauer Peugeot. Bereits zu Beginn handelte es sich bei Peugeot bei diesem Autoteil um einen Bestandteil der serienmäßigen Ausstattung. Nur wenige Jahre danach entschieden sich auch zahlreiche andere Autohersteller für die Verarbeitung von einem Regensensor. Bosch ist einer der größten Zulieferer von Regensensoren für die Autoindustrie.
Wem sein PKW lieb und teuer ist rüstet ihn mit einer Alarmanlage aus. Einige Neuwagenmodelle sind bei den Automobilherstellern bereits mit PKW Alarmanlage ausgestattet. Dies ist oftmals bei PKW der Mittelklasse und der Oberklasse der Fall. Aber schon beim Kauf kann man bei den Autohändlern nachfragen, ob man eine PKW Alarmanlage auch als Zubehör für den ausgesuchten PKW erhalten kann. Eine PKW Alarmanlage kann man aber auch erst viel später einbauen, bzw. einbauen lassen. Eine Standard-PKW-Alarmanlage ist mit den für Alarmanlagen üblichen Funktionen ausgestattet. Diese gewähren ein hohes Maß an Sicherheit. In Tuningläden oder Online-Shops kann man auch PKW-Alarmanlagen erhalten, die zusätzliche Features bieten. Diese Features verstärken zum einen den Schutz, zum anderen dienen sie aber der Abschreckung, beispielsweise durch das Ausstoßen eines Alarmtons wenn gegen die Türen und Fenster Gewalt angewendet wird.
Die lauten und hellen Alarmtöne sollen Diebe abschrecken. Darüber hinaus erregen grelle Alarmtöne die Aufmerksam der Umgebung. Eine weitere Funktion ist das bei einem Alarm die Blinker anfangen zu blinken. Auch dies erregt, insbesondere in der Nacht, die Aufmerksamkeit von Passanten, potenziellen Augenzeugen. Ein besonderes Feature ist die Sirene. Der durch diese, so genannte Psycho-Sirene, grellen Töne wird der Effekt der Erregung von Aufmerksamkeit, noch deutlich verstärkt.