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Archiv für die Kategorie ‘Werkstatt’

Die KFZ-Inspektion hat gute Gründe

3. April 2012 Keine Kommentare

Zeit für die Inspektion - flickr/dave_7

Heute gehört es bei einem Neuwagen dazu, dass dieser in regelmäßigen Intervallen gewartet wird. Das hat verschiedene Gründe: Zum einen ist die regelmäßige Kfz-Inspektion Teil der Garantiezusagen der meisten Autohersteller. Zum anderen hat sich die Einstellung zur Fahrzeugsicherheit gewandelt. Die Inspektion wird also nicht nur vorgenommen, um die Garantie nicht zu verlieren, sondern weil jeder Fahrer an der Sicherheit seines Fahrzeugs interessiert ist. Was genau zu einer Inspektion dazugehört, können Sie hier nachlesen.
Grundsätzlich geht es darum, alle Teile, die von Verschleiß betroffen sind, regelmäßig zu überprüfen. Dadurch können Maßnahmen getroffen werden, die Lebensdauer aller Verschleißteile und des Fahrzeugs insgesamt zu verlängern. Noch wichtiger ist aber vielleicht, dass defekte Teile dabei frühzeitig gefunden und repariert oder ausgewechselt werden können. Der Umfang der Inspektion ist jedoch nicht immer gleich. Unterschieden wird zwischen einer kleinen und einer großen Inspektion. Wie der Name schon vermuten lässt, werden bei der kleinen Inspektion nicht alle Teile genau unter die Lupe genommen, dieser Aufwand wird nur bei der großen Durchsicht betrieben. Welche Art der Wartung durchgeführt wird, hängt vom Zustand des Fahrzeugs ab.

Die Intervalle der Wartung hängen vom Hersteller ab
Wann eine Inspektion laut Garantiezusage notwendig ist, wird von allen Autoherstellern unterschiedlich geregelt. Die Serviceintervalle bei Mercedes sind beispielsweise von den gefahrenen Kilometern abhängig. Wobei es nicht erforderlich ist, permanent den Kilometerstand des Fahrzeugs im Auge zu behalten, um die Garantie nicht zu verlieren, sollte die Vorgaben jedoch nicht zu sehr dehnen. Ab 100.000 gefahrenen Kilometern steigt jedoch die Eigenbeteiligung der Wartung langsam an.
Bei Audi wiederum ist die Inspektion nicht von den gefahrenen Kilometern abhängig, sondern vom Zustand des Autos. Ein interner Computer errechnet aufgrund von Abnutzung und Verschleiß (z.B. anhand der Motortemperatur) den Zeitpunkt für eine fällige Inspektion. Demnach ist es hier nicht relevant, wie viel das Auto gefahren wird, sondern wie. Somit kann der Fahrer durch sein Fahrverhalten beeinflussen, wie oft das Auto gewartet werden muss.

Honda und Subaru geben Massenrückrufe bekannt

8. Oktober 2011 Keine Kommentare
Honda

Honda | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Jahrelang galten japanische Autos als zuverlässige Weggefährten. Dieses Bild hat sich in jüngster Vergangenheit geändert. Vor allem jedoch durch die Pannenserie bei dem Hersteller Toyota im Jahr 2010 ging dieser Nimbus zunehmend verloren. Doch die Pannen bei den japanischen Autos scheinen weiterhin kein Ende zu finden. In diesem Jahr ist es vor allem der Hersteller Honda, der mit entsprechenden Rückrufen kämpft. Nun haben Honda und Subaru Massenrückrufe bekanntgegeben. Die betroffenen Fahrzeughalter werden über den erforderlichen Werkstattbesuch informiert. Von den Massenrückrufen bei den beiden Autobauern sind Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten betroffen. In den USA müssen Honda und Subaru insgesamt fast 890.000 Wagen zurück in die Werkstätten holen.

Für den Massenrückruf ist eine ganze Reihe von Defekten verantwortlich. Dabei reicht die Bandbreite der Probleme angefangen von den Fensterhebern über die Scheibenwischer bis hin zu Defekten bei der Motorsteuerung. Aber auch die Sicherheitsgurte und die Lenkung gehören derzeit  zu den Sorgenkindern der Hersteller. Am Montag wurden die Massenrückrufe von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA veröffentlicht. Honda muss insgesamt drei Modelle zurück in die Werkstätten holen. Neben dem Hybridauto CR-Z handelt es sich um die Modelle Pilot und CR-V. Auch Subaru musste die Rückrufe für mehrere Modelle bekanntgeben. Betroffen sind die Modelle Forester, Impreza, Outback und Legacy. Auch VW musste einen Rückruf bekanntgeben. Der deutsche Hersteller ruft rund 30.000 Jetta zurück. Die Fahrer können sich bei den betroffenen Fahrzeugen an dem Auspuff verbrennen.

Lenkungsproblem sorgt für Rückruf bei Chrysler

7. August 2011 Keine Kommentare
Chrysler Ram

Chrysler Ram | © by flickr/ Sids1

Ein Lenkungsproblem zwingt den Autobauer Chrysler in diesen Tagen zu einem umfangreichen Rückruf. Nach Angaben des Herstellers ist der beliebte Ram Pick-up-Truck von dem Rückruf betroffen. In den USA müssen insgesamt 242.780 Ram-Pickups zurück in die Werkstätten. Der Grund dafür sind Probleme bei der Lenkung. Chrysler betonte, dass die Gefahr besteht, dass ein wichtiges Bauteil bricht. Wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde bekanntgab, kann der Fehler nur beim Einparken auftreten, wenn die Lenkung von dem Fahrer sehr stark eingeschlagen wird. Bei voller Fahrt kann es nach Angaben der Behörde nicht zu dem Fehler kommen.

Bei den Ram-Trucks handelt es sich um die Verkaufsschlager des Autobauers Chrysler. Dabei ist es vor allem die große Ladefläche, die die Fahrzeuge so beliebt macht. Durch sie werden die Pickups nicht nur von Handwerkern, sondern auch von Familienvätern gern in Anspruch genommen. Die Wagen werden nicht nur in den USA verkauft. Auch in Kanada stoßen sie auf eine gewisse Beliebtheit. In Kanada müssen ebenso einzelne Ram-Trucks zurück in die Werkstätten. Von dem Rückruf sind nach Angaben des Herstellers bestimmte Baureihen betroffen, die aus den Modelljahren 2003 bis 2011 stammen. In den USA sind die Autobauer mit Blick auf technische Probleme sehr vorsichtig. Der Grund dafür ist das Toyota-Debakel vor gut einem Jahr. Durch die erhöhte Vorsicht möchten sie vermeiden, dass sie sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, einen Rückruf verschleppt zu haben.

Rückruf-Serie bei Toyota geht in die nächste Runde

2. Juli 2011 Keine Kommentare
Toyota Lexus RX400h

Toyota Lexus RX400h | © by flickr / keetsa

Seit zwei Jahren kämpft der japanische Autobauer Toyota mit einer Rückruf-Serie, die beispiellos ist. Immer wieder musste der größte Autobauer der Welt entsprechende Aktionen bekanntgeben. In den vergangenen Tagen informierte der Hersteller schließlich über einen weiteren Rückruf. Erneut sind fehlerhafte Teile der Grund für den erforderlichen Werkstattbesuch. Doch während sich die betroffenen Halter zunehmend darüber ärgern dürften, sieht Toyota in der Rückruf-Serie einen Beweis für die hervorragende Qualitätskontrolle. Wie ein Sprecher des Herstellers in den vergangenen Tagen erklärte, wurden die Qualitätskontrollen in dem Unternehmen seit dem Rückruf in den USA aufgrund von klemmenden Gaspedalen ausgebaut. Von der aktuellen Aktion ist nach Angaben des Herstellers lediglich das Modell Lexus RX400h betroffen.

Der Rückruf bezieht sich auf Fahrzeuge, die zwischen dem 24. September 2004 und dem 9. August 2006 hergestellt wurden. Insgesamt müssen weltweit mehr als 100.000 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Allein in Deutschland sind 1667 Fahrzeuge betroffen. Toyota betonte, dass es bei den Fahrzeugen zu einer Überhitzung im Hybridsystem kommen kann. Für die Kontrolle des fehlerhaften Teils müssen die Fahrzeughalter lediglich ein Zeitfenster von zehn Minuten einplanen. Wird durch die Werkstatt ein Fehler festgestellt, nimmt die Reparatur einen Zeitraum von rund vier Stunden in Anspruch. Die Rückruf-Serie bescherte Toyota in den letzten zwei Jahren immer wieder Negativ-Schlagzeilen. Im Februar musste der Konzern zuletzt millionenfach Autos zurückordern.

Zahlreiche Nissan Navara müssen zurück in die Werkstatt

17. Juni 2011 Keine Kommentare
Nissan Navara

Nissan Navara | © by flickr / DiamondBack Truck Covers

In diesen Tagen kämpfen zahlreiche Automobilhersteller mit Rückrufen einzelner Modelle. Nicht nur Mazda hat in den vergangenen Tagen eine entsprechende Aktion bekanntgegeben, auch der japanische Autobauer Nissan hat sich den Meldungen angeschlossen. Dabei stellt der Rückruf Nissan vor eine besondere Herausforderung, denn er geht mit einem enormen logistischen Aufwand einher. Betroffen von dem Rückruf bei dem japanischen Hersteller sind Fahrzeuge der Baureihe Navara. Bei diesen kann es unter gewissen Umständen zum Bruch der Felge kommen. In der Werkstatt werden bei den betroffenen Fahrzeugen alle Räder ausgetauscht. Wie Nissan in den vergangenen Tagen bekanntgab, sind weltweit insgesamt 193.508 Navara von dem Problem betroffen. Allein in Deutschland müssen 10.216 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Die betroffenen Fahrzeughalter werden von dem KBA über den erforderlichen Werkstattbesuch informiert.

Um den logistischen Aufwand stemmen zu können, hat sich Nissan dazu entschlossen, den Rückruf in zwei Phasen zu gliedern. Demnach werden Besitzer des Navara auf einen Werkstatttermin im Herbst geschoben, wenn bei dem ersten Besuch keine gravierenden Fehler festgestellt werden konnten. Nissan betonte, dass ausschließlich die Navara von dem Fehler betroffen sind, die zwischen dem 1. Juni 2005 und dem 3. Juli 2008 gebaut wurden. Bei den betroffenen Fahrzeugen können die Speichen des Felgensterns einreißen, wenn der Wagen dauernd unter erhöhtem Stresseinfluss steht. Dies ist zum Beispiel bei einer Beiladung oder Aufbauten der Fall. Durch die Risse kann es wiederum zu einem Bruch des Felgensterns kommen.