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Archiv für Oktober, 2009

Der Autokindersitz

29. Oktober 2009 Keine Kommentare

Beim Autokindersitz handelt es sich um eines der wichtigsten Autozubehöre, an das Eltern beim Fahren denken müssen. Die Anbringung von einem solchen Sitz ist bei kleinen Kindern durch den Gesetzgeber vorgeschrieben und soll die Gefahr für den Nachwuchs bei Unfällen mindern. Nach gesetzlichen Änderungen darf nur dann ein Autokindersitz in einem Fahrzeug Anwendung finden, wenn er über ein Prüfsiegel verfügt und demnach die umfangreichen Tests bestehen konnte. Es muss zwischen verschiedenen Formen unterschieden werden. Während einige Modelle über Befestigungssysteme verfügen, ermöglicht ein anderer Autokindersitz nur die Anpassung der Sitzhöhe eines Kindes. Dadurch soll die optimale Position von dem fahrzeugeigenen Sicherheitsgurt gewährleistet werden.
Die geltenden Gesetze, die im April 2009 in Kraft getreten sind, schreiben vor, dass ein Autokindersitz nach den Richtlinien ECE44/03 geprüft sein muss. Nach den neuen Richtlinien ist die Prüfung wesentlich umfangreicher, schafft dadurch aber auch eine höhere Sicherheit bei den einzelnen Modellen. Die ersten zwei Ziffern, die sich bei der 8-stelligen Zulassungsnummer befinden, müssen aus diesem Grund beim Kauf von einem Autokindersitz Beachtung finden, da nur sie anzeigen, ob sich das Modell den neuen Prüfungen unterzogen hat. Die Nummer befindet sich auf dem orangefarbenen Prüfsiegel, das in Deutschland bei jedem gekauften Autokindersitz vorhanden sein muss.
Ein Autokindersitz muss sich immer der Größe und dem Gewicht eines Kindes anpassen. Sind Kinder kleiner als 1,50 Meter müssen sie im Auto auf einem Autokindersitz sitzen. Nach dem Gesetz ist diese Größe erst mit dem vollendeten 12. Lebensjahr erreicht. Danach darf auf den zusätzlichen Sitz für den Nachwuchs verzichtet werden. Sind Kinder größer als 1,50 Meter darf auch bei einem geringeren Alter auf den Autokindersitz verzichtet werden. Findet dieser trotz allem keine Anwendung, muss bei Kontrollen mit heftigen Strafen gerechnet werden.

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Die Außenspiegel

28. Oktober 2009 Keine Kommentare

Als Außenspiegel werden die Spiegel bezeichnet, die sich rechts und links am Fahrzeug befinden und die Sicht nach hinten verbessern sollen. Durch ihre Anbringung bilden sie die maximale Breite von einem Fahrzeug. Überwiegend werden die Außenspiegel als klappbare Bestandteile an einem Fahrzeug angebracht. Durch diese Eigenschaft sollen mögliche Beschädigungen vermieden werden, die durch andere Verkehrsteilnehmer entstehen können. Dabei klappen sich die Außenspiegel dann automatisch zusammen, wenn sie einen geringen Widerstand wahrnehmen. Nur manuell können sie dann wieder in die eigentliche Position zurückgebracht werden. Bei den neuen Fahrzeugen lassen sich die Außenspiegel überwiegend mechanisch oder auch elektrisch vom Inneren des Fahrzeuges einstellen.
Bei diesen Bestandteilen eines Fahrzeuges wird heute auf verschiedene Designs zurückgegriffen. Diese sind entscheidend für die Minimierung des so genannten cw-Wertes von einem Fahrzeug. Grundsätzlich kann es nachträglich zu Anpassungen und Erweiterungen der Außenspiegel kommen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn an ein Fahrzeug ein Anhänger angebracht wird. In diesem Fall müssen zusätzliche Außenspiegel angebracht werden, da nur so eine optimale Sicht auf den Straßenverkehr möglich ist. Grundsätzlich müssen diese Ergänzungen vollkommen vibrationsfrei sein, da sie nur dann eine angenehme Sicht gewährleisten können.
Gerade bei den verschiedensten Lastkraftwagen kommen meist zusätzliche Außenspiegel zum Einsatz. Seit einigen Jahren werden bei den meisten Fahrzeugen beheizbare Außenspiegel verbaut. Diese Eigenschaft zahlt sich insbesondere in den Wintermonaten aus, da ein Zufrieren der Spiegel so vermieden werden kann. In Verbindung mit den Außenspiegeln ist häufig von dem toten Winkel die Rede. Bei diesem handelt es sich um den Bereich, der trotz des Spiegels nicht eingesehen werden kann und dadurch eine Gefahr darstellt. Die Einsicht dieses Bereiches ist meist nur mit einem Schulterblick möglich. Je nach Fahrzeug und Form der Außenspiegel kann es bei der Größe von dem toten Winkel zu deutlichen Unterschieden kommen.

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Der Auspuff

27. Oktober 2009 Keine Kommentare

Als Auspuff wird die Abgasanlage bezeichnet, die sich an einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor befindet. Der Auspuff setzt sich aus mehreren Bauteilen zusammen. Üblicherweise handelt es sich hierbei um die Abgaskrümmer, das Hosenrohr, den Vorschall- und Mittelschalldämpfer. Des Weiteren müssen der Endschalldämpfer und das Endrohr zu einem klassischen Auspuff gezählt werden. Je nach Fahrzeugtyp und Größe kann es bei diesem Bestandteil zu unterschiedlichen Eigenschaften kommen.
Der Abgaskrümmer des Auspuffs ist bei den meisten Fahrzeugen, die über einen Verbrennungsmotor verfügen, direkt mit dem Zylinderkopf kombiniert. Durch geprägte Metalldichtungen kommt es schließlich zur Abdichtung bei der Verbindung. Eine weitere Variante für die Abdichtungen wird durch die Gewebedichtungen gebildet. Der Krümmer eines Auspuffs besteht in der Regel aus Grauguss, kann aber auch aus Edelstahl gefertigt sein. Je nach Modell lassen sich gerade bei der Form deutliche Unterschiede erkennen. Das Repertoire bei diesem Bestandteil vom Auspuff reicht angefangen von einem einfachen Sammelrohr bis hin zu sehr komplexen Bauformen. Ein weiterer wichtiger Teil von dem Auspuff ist das so genannte Hosenrohr. Dieses wird starr mit dem Krümmer verbunden. Die Abdichtung der Verbindung gleicht hierbei den Möglichkeiten des Krümmers. Da dieses Auspuffteil in seiner Gesamtkonzeption einer Hose gleicht, wird es als Hosenrohr bezeichnet.
In den letzten Jahren hat gerade der Katalysator als Bestandteil vom Auspuff an Bedeutung gewinnen können. Durch ein Zusammenspiel mit der Lambdasonde ist dieser für die Filterung der Abgase verantwortlich. Überwiegend ist er auch als Kat bekannt und kann an einer trichterähnlichen Form erkannt werden. Gegen das entstehende Spritzwasser beim Fahren wird dieses Auspuffteil durch ein angeschweißtes Blech geschützt. Dadurch soll sich die Lebensdauer entscheidend erhöhen.
Verfügt ein Fahrzeug über einen Dieselmotor kommt der so genannte Rußfilter in Verbindung mit dem Auspuff zum Einsatz. Diese Partikelfilter werden heute immer intensiver eingesetzt, da durch sie die Umweltverschmutzung minimiert werden kann.

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Die richtige Pflege für den Motorradhelm

26. Oktober 2009 Keine Kommentare

Dem Schutzhelm kommt vor allem beim Motorradfahren eine enorme Bedeutung zu. Schließlich kann er im Falle eines Sturzes vor lebensgefährlichen Verletzungen bewahren. Grund genug also, dem Motorradhelm ausreichend Beachtung zu schenken und ihn insbesondere vor dem langen Winter einer umfassenden Prüfung zu unterziehen.

Zunächst sollte getestet werden, ob der Helm noch voll funktionsfähig ist. Da die Schutzwirkung ohne geschlossenen Kinnriemen verloren geht, ist es wichtig, dass sich das Schloss einwandfrei öffnen und schließen lässt. Wenn nicht, lässt sich der Riemen beim Händler ohne Probleme austauschen. Bei etwaigen Kratzern auf dem Visier sollte ebenfalls über einen Wechsel nachgedacht werden.

Danach widmet sich der sorgfältige Motorradfahrer der Helmschale. Gegen Staub und Insektenverschmutzungen hilft ein feuchtes Tuch mit ein wenig Seifenlauge. Im Handel erhältliche Politur schützt den Lack. Auch das Belüftungssystem muss sorgfältig gereinigt werden. Zur Reinigung der Dichtung eignet sich am besten ein in lauwarmes Wasser getränktes, weiches Tuch.

Das Visier lässt sich auf die gleiche Weise säubern. Lediglich bei der Anti-Fog-beschichteten Innenseite ist Vorsicht geboten. Ein nebelfeuchtes Tuch reicht in dem Fall völlig aus, wobei ruckartiges Reiben und starkes Rubbeln unterlassen werden sollten. Auf das Ölen oder Fetten der Mechanik kann gänzlich verzichtet werden.

Vor allem aber ist zum Schutz auf dem Motorrad folgendes zu beachten: Der Helm sollte zur eigenen Sicherheit nach etwa fünf Jahren ausgetauscht werden, da nach dieser Zeit im allgemeinen mit einem Materialverschleiß zu rechnen ist.

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Autokauf und KFZ-Versicherung

19. Oktober 2009 Keine Kommentare

Der Autokauf wird in der Regel lange vorbereitet, denn es gilt das beste Angebot einzuholen. Nach erfolgreicher Suche kann das Fahrzeug der Bedürfnisse entsprechend in Empfang genommen werden.
Mittlerweile gibt es jedoch eine Vielzahl von Möglichkeiten für den Autokauf. Der klassische Neuwagenkauf beim Händler kann ebenso über einen Vermittler geschehen. Das Einsparpotenzial ist auf den ersten Blick meist größer, da die Vermittler mit nicht vorhandenen Mietkosten punkten können. Doch auch die meisten Vertragshändler lassen sich auf den gewünschten Preis ein, in Verbindung mit besserem Service. Der Kauf eines Jahreswagens oder jungen Gebrauchten ist in der Regel mit wenig Risiko verbunden, denn schließlich kauft man ein Fahrzeug mit Herstellergarantie oder zusätzlicher Händlergarantie. Dem Fahrzeugkäufer entsteht somit ein sehr geringes Risiko.
Nach wie vor umstritten ist der Kauf eines Gebrauchtwagens von einem privaten Anbieter. Der Autokauf erfolgt schließlich ohne Garantie und die meisten Schäden werden entsprechend vertuscht. Dennoch kann man auch beim Kauf von Privat ein gepflegtes Schnäppchen ergattern.
Den Kauf eines Fahrzeugs über einen privaten Verkäufer grundlegend schlecht zu reden, ist falsch, nichtsdestotrotz gibt es leider genügend dubiose Händler, die die Ahnungslosigkeit ihrer Kunden ausnutzen. Entsprechend werden Unfallwagen mit einer provisorischen Reparatur wieder hergerichtet und für zu viel Geld an einen armen Käufer verkauft.

Hat man schließlich seinen Traumwagen gefunden, so muss man sich um die passende KFZ-Versicherung kümmern. Im Internet tummeln sich viele Direktanbieter, die keine Filialen betreiben. Selbst große und bekannte Versicherungsunternehmen haben gesonderte Direktversicherungen. Zwar ist der Name auf der Police gleich oder mit einem kleinen Zusatz versehen, die Leistungen unterscheiden sich jedoch grundlegend. Des Weiteren sind diese Tochtergesellschaften auch als eigenständiges Unternehmen zu betrachten. Wer einen Wagen mit geringem materiellem Wert gekauft hat, kann möglicherweise auf eine Kasko Versicherung verzichten. Meist kostet eine Teilkaskoversicherung nicht bedeutend mehr und deckt den Großteil der Schäden ab.
Ein Versicherungswechsel ist für einen Fahrzeughalter immer zum 1. Januar eines Jahres möglich. Allerdings muss die KFZ-Versicherung spätestens zum 30.11. des vergangenen Jahres gekündigt werden. Beim Fahrzeugwechsel und einer Preiserhöhung seitens der KFZ-Versicherung gilt ein Sonderkündigungsrecht, welches einen sofortigen Wechsel ermöglicht.
Damit das Versichern des Fahrzeugs nicht allzu sehr auf die finanziellen Reserven schlägt, sollte man eventuell schauen, ob man das Fahrzeug als Zweitwagen versichern kann. Alle Versicherungen bieten solch eine Option an. Vorraussetzung ist jedoch, dass bereits eine weitere Fahrzeugversicherung besteht. Eine Zweitwagenversicherung über ein Familienmitglied oder einen Bekannten ist dagegen kein Problem.