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Archiv für Mai, 2010

AutoScout24 goes Russland

31. Mai 2010 Keine Kommentare

AutoScout24, Deutschlands bekanntester Online-Automarkt und Tochter der Scout24 Holding, baut seine Präsenz in Osteuropa aus. Ab sofort können Händler- wie auch Privatkunden – unter autoscout24.ru Fahrzeuge kaufen und verkaufen sowie von einem umfangreichen Informations- und Serviceangebot profitieren.

Einen entsprechenden Joint-Venture-Vertrag zur gemeinsamen Expansion in Russland haben AutoScout24 und Pronto-Moscow, eine Tochter der Trader Media East (TME), unterzeichnet. Die neue Gesellschaft wird AutoScout24 heißen. Das Ziel ist es, den russischen Gebrauchtwagenmarkt zu erschließen. Bis Mitte 2010 sollen zunächst 20 neue Arbeitsplätze – vorrangig im Vertrieb und im Marketing – geschaffen werden. Mit Russland wächst die Marktpräsenz von AutoScout24 auf insgesamt 18 Länder.

„Der russische Markt bietet für die Scout24-Gruppe ausgezeichnete Wachstumsmöglichkeiten und ist für uns von großer strategischer Bedeutung. Wir freuen uns darauf, ihn gemeinsam mit unserem starken Joint-Venture-Partner Pronto-Moscow zu erschließen“, sagt Dr. Martin Enderle, CEO der Scout24-Gruppe. „Pronto-Moscow ist wegen seiner massiven Präsenz im osteuropäischen Markt für Print- und Online-Kleinanzeigen der optimale Partner für uns.“
„Mit dem neuen Joint Venture gehen wir den nächsten Schritt in unserer Expansionsstrategie. In Russland gibt es bis zu fünf Millionen Besitzumschreibungen von Kraftfahrzeugen jährlich“, freut sich Dr. Nikolas Deskovic, Geschäftsführer von AutoScout24. „Unser Ziel ist es, in spätestens drei Jahren die Marktführerschaft erobert zu haben.“

Auch für Pronto-Moscow ist das Joint Venture eine Win-Win-Situation. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit AutoScout24. Die profunde Erfahrung und Expertise von AutoScout24 in internationalen Märkten, gekoppelt mit unserem lokalen Know-how wird unsere Position im russischen Markt weiter stärken“, ergänzt Fedor Ogarkov, CEO von Pronto-Moscow.

Diese internationale Expansion der Scout24-Gruppe unterstützt die Umsetzung der Konzernstrategie der Deutschen Telekom, indem sie das Portfolio im wachstumsstarken Internetgeschäft komplementieren und weiterentwickeln.

Vorteile von Jahreswagen

28. Mai 2010 Keine Kommentare

Irgendwann kommt für jeden der Zeitpunkt an dem ein neues Fahrzeug angeschafft werden muss. Wenn auch Sie sich um ein neues Auto umsehen sollten Sie neben dem Neuwagen, dem EU-Fahrzeug oder einem Gebrauchten auch die Alternative Jahreswagen nicht außer Acht lassen.

Jahreswagen sind Fahrzeuge, deren Erstzulassung nicht länger als 12 Monate zurück liegt. Teilweise vertreiben die Autohäuser auch Fahrzeuge mit länger zurückliegender Erstzulassung als Jahreswagen. Hierauf sollten Sie bei Interesse am Fahrzeug unbedingt achten. Sie können dies als Argument für weitere Preisnachlässe nutzen.

Die Herkunft der Jahreswagen ist unterschiedlich. In den meisten Fällen handelt es sich um Dienstwagen der Hersteller oder Fahrzeuge der Mitarbeiter. Die garantiert, dass Sie ein Fahrzeug in einem gut gepflegten Zustand erhalten. Die Jahreswagen sind nicht ständig im Einsatz, sondern werden lediglich für Dienstfahren genutzt. Somit ist auch der Verschleiß des Autos eher gering. Dadurch profitieren Sie ebenfalls von einem niedrigen Tachostand.

Normalerweise gewähren die Händler einen Garantiezeitraum zwischen zwei und vier Jahren auf Neufahrzeuge. Bei einem Jahreswagen ist somit auch die Restgarantiezeit verhältnismäßig lang. Teilweise können bei einem Kauf des Jahreswagens auch Garantieverlängerungen vereinbart werden.

Der große Vorteil, welcher die Käufer lockt, ist jedoch der Preisnachlass. Diese Ersparnis liegt je nach Allgemeinzustand und Tachostand zwischen 20 und 30 Prozent. Der frühere Nachteil, dass das Fahrzeug nicht selbst konfiguriert werden kann, ist mittlerweile hinfällig. Es werden so viele verschiedene Jahreswagen mit unterschiedlichen Ausstattungsvarianten angeboten, dass sicherlich auch für Sie das passende Fahrzeug dabei ist.

Die Suche kann dank entsprechenden Datenbanken der Autohäuser sehr einfach gestaltet werden. Einige Händler bieten auch den Service das Fahrzeug zu reservieren und in das Wunschautohaus überführen zu lassen. Die Überführung muss allerdings vom Käufer entrichtet werden.

Der Kauf eines Jahreswagens läuft genauso ab wie auch ein Neuwagenkauf. Sie können das Fahrzeug besichtigen und auch Probefahren. Wenn Sie nun denken, dass sie eine Finanzierung des Jahreswagens mehr kostet als eine Neuwagenfinanzierung haben Sie vermutlich recht. Diese Annahme stimmt jedoch nur teilweise. Viele Anbieter von Jahreswagen bieten der Neuwagenfinanzierung ähnliche Konditionen. Der Aufwand wäre also nur minimal merkbar.

Mit dem Jahreswagen erhalten Sie eine gute Fahrzeugqualität zu einem geringen Preis.

Urteil: Abschleppen ist nicht immer berechtigt

27. Mai 2010 Keine Kommentare

Abschleppen by wiki, Mickael LucasWir kennen das alle: Mal schnell das Auto irgendwo stehen lassen um schnell ein paar Besorgungen zu machen. Wie hoch ist hier nicht die Versuchung sein Auto in zweiter Reihe oder vor einer Ausfahrt stehen zu lassen? Manch einer tut dadurch niemandem wirklich weh, andere wiederum blockieren ernsthaft den Verkehr oder schaden den Mitmenschen, indem sie sich auf Radwege oder Behindertenparkplätze stellen.

In immer mehr deutschen Städten wird rigoros abgeschleppt. So kann es sein, dass nach einem kleinen Einkauf schon mal das Auto weg ist. Doch nicht immer ist das Abschleppen des Wagen verhältnismäßig. Dies geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Trier hervor, auf das die D.A.S. Rechtsschutzversicherung hinweist.

In dem konkreten Fall hatte die Polizei zwei Kleinlaster und einen Anhänger mit englischem Kennzeichen abschleppen lassen, da sie seit mehreren Wochen auf dem Gehweg geparkt waren und auch zwei Verwarnungen erfolglos blieben. Ein Passant hatte sich zwar bei der Polizei gemeldet und gesagt, dass die Wagen zu einer nahegelegenen Kfz-Werkstatt gehörten und auch der Inhaber der Werkstatt hatte Bescheid gesagt, dass er zwar nicht der Eigentümer, aber der Verfügungsberechtigte sei. Ihm wurden am Ende lediglich die Kosten in Höhe von 1000 Euro in Rechnung gestellt.

Die Richter entschieden in diesem Fall, dass das Abschleppen unverhältnismäßig gewesen sei. Der Verkehr sei nicht behindert worden und die Polizei hatte die Fahrzeuge dort wochenlang geduldet. Hier hätte man sich mehr Zeit nehmen müssen den Verantwortlichen zu ermitteln, vor allem bei diesen hohen Kosten.

Die ekligste Fiat-Werbung der Welt!

26. Mai 2010 Keine Kommentare

Oh Mann, was haben sich denn die Verantwortlichen bei diesem Spot gedacht?! Schon interessant, was Fiat unter dem Begriff Brainstorming versteht. Ja, tatsächlich kopulierende Gehirne im Konferenzraum. Ist doch logisch! Das wäre wahrscheinlich von uns allen die erste Assoziation… 😉

Verantwortlich für diesen Spot ist übrigens die Pariser Agentur Marcel, die durch eine Brainstorm-Meisterleistung auf diesen Genie-Streich gekommen ist und dies dann auch noch an Fiat verkaufen konnte.

Und warum treiben es die Gehirne im Konferenzraum? Weil man sowohl intelligent als auch emotional sein muss um ein tolles Auto zu bauen. Na dann… Wir werden nie wieder den Begriff Brainstorm verwenden können, ohne an dieses Bild zu denken. Naja, etwas Gutes hat der Spot ja: Er bleibt einem wirklich im Gedächtnis!

Claudia Roth ruft indirekt zum Boykott von BP und Aral auf

25. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko nimmt auch nach rund einem Monat seit Beginn kein Ende. Nicht zuletzt liegt dies am desaströsen Verhalten des BP-Konzerns. Ganz klar, es handelt sich hierbei um eine Umweltkatastrophe von ungeahnten Ausmaßen, deren Folgen wir wahrscheinlich noch in etlichen Jahren zu spüren bekommen.

Die Chefin der Grünen, Claudia Roth, hat nun in einem Interview mit „Handelsblatt Online“ indirekt zum Boykott von BP und deren deutscher Tochter Aral aufgerufen: „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten durch verantwortungsvolles Kaufverhalten ein Zeichen setzen gegen einen Konzern, der wissentlich niedrigere Sicherheitsstandards in Kauf genommen hat“.

Die Ölkatastrophe gehe uns alle an. Zudem forderte Roth eine eigene Umweltagentur der UNO, die drastischere Strafen gegen Umweltsünder verhängt.

2002 schlossen sich BP und Aral zusammen. Danach sind Stück für Stück fast alle BP-Tankstellen in Aral-Tankstellen umgewandelt worden. Die US-Regierung erhöht übrigens momentan den Druck auf BP und will ihnen eventuell die Federführung bei der Eindämmung der Ölpest entziehen.