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Archiv für Juni, 2010

NEV: Der Golfwagen soll unsere Straßen erobern!

30. Juni 2010 Keine Kommentare

Ein Trend, der mal wieder aus den USA zu uns schwappt: Dort sind nämlich Golfwagen für kleine Besuche in der Nachbarschaft der absolute Renner. NEV (Neighbourhood Electric Vehicles) heißen die kleinen Elektrofahrzeuge, die auch unsere Straßen erobern sollen.

Dafür wurden im Prinzip einfache Golfwagen straßentauglich gemacht. Bereits im Jahr 2012 rechnet man in den USA mit 118.000 zugelassenen Fahrzeugen.

Natürlich gibt es hierbei auch die eine oder andere Luxusversion. So zum Beispiel der dänische Hersteller Garia, dessen Modell so viel wie ein normaler Kleinwagen kostet. Das Gefährt soll angeblich von der Formel 1 inspiriert worden sein. Der Antriebsstrang stammt von einer italienischen Firma, die Getriebegehäuse für Ducati herstellt. Die Aluminiumprofile des Dachbaus stammen von einem Zulieferer von Jaguar und Aston Martin.

Scheibenbremse an allen vier Rädern, Außenspiegel und Sicherheitsgurte sorgen für Verkehrstauglichkeit. Innen überzeugt das Gefährt durch handgenähte Ledersitze und einen Kühlschrank. Höchstgeschwindigkeit ist 50 km/h. Um die 14.000 Euro muss man für den „teuersten Golfwagen der Welt „ von Garia hinblättern.

Kurze Strecken gehen wir dann doch lieber zu Fuß… 😉

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Mit welchem Autotyp wo unterwegs?

30. Juni 2010 Keine Kommentare

Kaum einer wird sich darüber wundern, dass ein Geländewagen vorzüglich gut im Gelände unterwegs ist und so ein Wägelchen mit Automatikgetriebe einfach 1a in der Stadt unterwegs ist, doch es gibt auch hier wieder Grauzonen, in der ein Käufer nicht genau weiß, ob das Wunschauto auch für den Eigenbedarf das Richtige ist.

Man sollte sich da nicht nur von „Das Auto ist doch aber so schön!“ oder ähnlichen Argumenten beeinflussen lassen, sondern wirklich fragen: Für was brauche ich das Auto (vermehrt)? Wie viele Mitfahrer habe ich im Normalfall? Wird mit dem Wagen eingekauft? Und und und.

Außerdem sollte man auch dazu stehen, dass man nicht auf jedem Gebiet ein Profi sein kann und entsprechend Fachpersonal fragen – gern auch im Internet.
Auch speziellere Fragen zur Technik kann man sich so schnell, einfach und kostenlos beantworten lassen. Das gibts übrigens auch für Modefragen.

Der Crash Sensor soll bald Leben retten

29. Juni 2010 Keine Kommentare

Car Crash by flickr, Dr. KeatsSeit langem wird über ein solches Projekt diskutiert, nun haben die Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt als erstes Assekuranzunternehmen einen Crash Sensor präsentiert, der im Falle eines Autounfalls Leben retten soll.

Eine kleine schwarze Box, die man in jedes Auto einbauen kann, bestimmt per GPS die Position des Autos und übermittelt im Falle eines Crashs sofort die entsprechenden Daten an die Notruf-Zentrale. Auf diese Weise können wichtige Minuten gewonnen werden, die am Ende über Leben und Tod entscheiden können.

Das Gerät registriert zudem die Schwere des Unfalls, indem es die Beschleunigungskräfte misst. Bei einem leichten Unfall versucht die Notruf-Zentrale zunächst den Fahrer über das Handy zu erreichen. Bei einem schweren Crash, werden sofort Helfer an den Unfallort geschickt.

Auch als Diebstahl-Ortung oder Fahrtenbuch soll der Crash Sensor eingesetzt werden können. Das nützliche Gerät kostet zehn Euro im Monat. In den kommenden Jahren wird eine EU-Regelung erwartet, die den sogenannten E-Call (Emergency Call) für Neuwagen vorschreibt.

Sogar einige Datenschützer haben das Projekt mittlerweile abgesegnet…

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In den Urlaub mit den Kindern: Bei Autofahrten viele Pausen machen

25. Juni 2010 Keine Kommentare

Kids in car by flickr, ToriaURUIn den kommenden Wochen werden sich wieder Familien mit dem Auto auf den Weg in den Urlaub machen. Alle Eltern kennen dabei das irgendwann dann doch nervige Gequängel der Kleinen: „Wann sind wir endlich da?!“ etc.

Der ADAC rät daher dazu, sich auf eine Autofahrt mit Kindern gut vorzubereiten. Genügend Spiele wie „Uno“ oder „Schwarzer Peter“ gehören genauso ins Reisegepäck wie Malsachen und das Lieblingskuscheltier. Auch die klassischen Ratespiele wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder Hörbücher und Musik auf dem Walkman oder MP3-Player sind ein guter Zeitvertreib.

Auf Bücher solle man laut ADAC lieber verzichten, da es vielen Kindern dadurch schnell schlecht wird. Generell gehören Reisekaugummis und Spucktüten für den Ernstfall ins Auto.

Der ADAC rät außerdem dazu, einmal in der Stunde eine kurze Pause zu machen, damit die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben können. Strecken länger als 500 km sollte man lassen und hier lieber eine Zwischenübernachtung einplanen.

Gute Fahrt und einen schönen Urlaub!

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Fußball-WM: So bringt man die Fahne am Auto richtig an

24. Juni 2010 Keine Kommentare

WM Auto by flickr, chromoxidgruenfeurigDeutschland ist im Achtelfinale! Nach dieser Zitterpartie gegen Ghana gestern Abend war die Freude bei den Fans natürlich um so größer als es dann sicher war, dass die deutsche Elf eine Runde weiter ist.

Seit Beginn der WM sieht man sie wieder überall: Die kleinen Fähnchen, die die Autos zieren. Doch bei allem Freudentaumel sollte man auch darauf achten, dass sie richtig befestigt sind. Da sie meist nur von einer dünnen Plastikhalterung gehalten werden, sollte man bei Überlandfahrten oder auf der Auotbahn auf sie verzichten. Bei der hohen Geschwindigkeit können sie sich leicht lösen und dann den nachfolgenden Verkehr gefährden.

Also, die Fähnchen vor allem in der Stadt einsetzen. Achtet darauf, dass die Halterung generell einen stabilen Eindruck macht und die Fahne richtig montiert ist. Sie dürfen auch nicht so angebracht sein, dass sie die eigene Sicht oder die von anderen behindern. Jeder Verkehrsteilnehmer muss darauf achten, andere nicht zu behindern oder zu belästigen, sonst kann der Freudentaumel schnell von der Polizei gestoppt werden.

Beim Verlassen des Wagens nehmt am besten die Fähnchen ab, denn bei den meisten kann man die Fenster nicht mehr richtig schließen, was Einbrechern das Leben erleichtert…

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