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Archiv für August, 2010

Autos während der Öffnungszeiten in die Werkstatt bringen

29. August 2010 Keine Kommentare

Jeden Autofahrer ereilt irgendwann das Schicksal, dass das eigene Auto in die Werkstatt gebracht werden muss. Üblicherweise wird der Deutschen liebstes Kind dann nach den Öffnungszeiten auf dem Hof der Werkstatt abgestellt, also dann, wenn die Tore schon längst verschlossen sind. Doch genau das sollten Autofahrer vermeiden. Hat die Werkstatt bereits geschlossen, ist in der Regel niemand vor Ort, um das Fahrzeug anzunehmen. Damit das Auto nicht samt Schlüssel auf dem Hof abgestellt werden muss, werfen die meisten Verbraucher diesen in den Briefkasten. Aber genau das kann den Autobesitzer den Versicherungsschutz kosten.

So erklärte die R+V Versicherung, dass Autofahrer in diesem Fall grob fahrlässig handeln. Entsteht ein Schaden an dem Fahrzeug oder wird dieses gestohlen, ist die Versicherung aufgrund der fahrlässigen Handlung nicht dazu verpflichtet, den kompletten Schaden zu übernehmen. Viele Versicherer tragen unter diesen Umständen den Schaden nur anteilig, der Rest muss durch den Halter bestritten werden. Gerade bei Neuwagen oder jungen Gebrauchten ist der finanzielle Schaden, der durch einen Diebstahl entsteht, hoch.

Die R+V Versicherung erklärte, dass immer damit gerechnet werden muss, dass ein Briefkasten aufgebrochen wird. Wenn sich der Schlüssel in diesem befindet, haben Diebe ein leichtes Spiel und können ohne Probleme mit dem Auto vom Hof verschwinden. Aus diesem Grund sollten Autofahrer darauf achten, dass sie das Auto immer während der Öffnungszeiten in der Werkstatt abgeben oder mit den Mitarbeitern einen individuellen Termin vereinbaren. Das Risiko des Diebstahls ist nur dann geringer, wenn der Briefkasten direkt in die Wand einmontiert ist. Da er dann in der Regel ausreichend gesichert ist, kommt die Versicherung meist auch für einen eventuellen Schaden auf.

Bis zu 30 Prozent Mehrverbrauch durch Klimaanlage

22. August 2010 Keine Kommentare

An heißen Sommertagen kann das Autofahren schnell zur Tortur werden. Hohe Außentemperaturen lassen rasch das Bild entstehen, dass man sich nicht in einem Auto, sondern in einer Sardinendose befindet. Wer die Möglichkeit hat, greift an diesen Tagen auf eine Klimaanlage zurück. Doch laut einer Studie vom BAFU, dem Schweizer Bundesamt für Umwelt, kann genau diese schnell zum teuren Spaß werden. Im Rahmen einer Studie wurde ermittelt, dass die Klimaanlage den Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent ansteigen lassen kann. Anhand der ermittelten Daten ergibt sich ein jährlicher Durchschnitt von 5,4 Prozent.

Dabei ergeben sich beim Mehrverbrauch deutliche Unterschiede. Bereits bei gemäßigten Temperaturen, wie sie für Deutschland typisch sind, steigt außerhalb von Ortschaften beim Fahren mit der Klimaanlage der Kraftstoffverbrauch um 5 Prozent. Noch wesentlich kostenintensiver ist der Einsatz der Klimaanlage im Stadtverkehr. Hier muss mit bis zu zehn Prozent mehr gerechnet werden. Die Forscher ermittelten für einen Sommertag mit 27° Celsius einen deutlichen Mehrverbrauch von 18 Prozent.

Damit der Mehrverbrauch im Jahresdurchschnitt in Grenzen gehalten werden kann, sollten Autofahrer nach Aussagen des ARCD bei Temperaturen unter 18° Celsius grundsätzlich auf die Klimaanlage verzichten. Allein dadurch lässt sich nach Einschätzung der Experten der Mehrverbrauch um rund 66 Prozent minimieren. Auch wenn sich die Klimaanlage schnell zum teuren Spaß entwickeln kann, sollte gerade bei Temperaturen ab 23° Celsius nicht auf diese verzichtet werden, da sonst die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers in Mitleidenschaft gezogen wird.

Vor wenigen Tagen erklärte auch der AvD, dass Hitze auf einen Autofahrer eine ähnliche Wirkung hat wie Alkohol. So wird man bei heißen Temperaturen schneller müde, unkonzentriert und oftmals auch aggressiv. So sollte man trotz des erhöhten Kraftstoffverbrauches nicht auf eine Klimaanlage verzichten und beim Auto kaufen auch auf solche Extras achten.

Fiat500 by DIESEL – Lebensfreude und Sparsamkeit

16. August 2010 Keine Kommentare

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Fiat500 by DIESEL Bereits in den 1950er Jahren brachte Fiat den ersten Fiat 500 heraus. Mit seinen zwei Zylindern verbrauchte der Flitzer schon für damalige Verhältnisse wenig Kraftstoff (und der war ja damals auch noch recht günstig, vergleicht man die Lage mal mit heute…)
Zehn Jahre nach der Jahrtausend-Wende kommt der Fiat 500 zurück und: er ist noch sparsamer geworden. Dank des TwinAir-Triebwerkes verbraucht er nur 4,0 l für 100 km und das bei ganzen 85 PS. Damit ist das kleine quirlige Auto von der „Fabbrica Italiana Automobili Torino“ („Italienische Automobilfabrik Turin“) nicht nur wunderbar anzusehen sondern auch sehr umweltfreundlich!

Das ist die aktuelle Werbung vom Fiat 500 powered by DIESEL, die doch zum Schmunzeln und weiterschauen einläd. Zum Beispiel gleich beim Youtube Channel oder auf Facebook und Twitter.

Deutsche Paare streiten oft beim Autofahren

15. August 2010 Keine Kommentare

Um das Autofahren halten sich bis heute zahlreiche Klischees, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zu den bekanntesten gehört sicherlich, dass Frauen die schlechteren Autofahrer sind. Eine aktuelle Umfrage kann nicht nur das Gegenteil beweisen, sondern belegt einmal mehr, dass deutsche Paare während des Autofahrens gern und oft streiten. Dabei führen bereits kleine Unstimmigkeiten, wie ein falsches Abbiegen, zu langen Diskussionen und ausgedehntem Streit. Die GfK führte eine repräsentative Umfrage bei Autofahrern durch. Nach den Ergebnissen streitet sich jedes dritte deutsche Paar während der Fahrt.

Das beliebteste Streitthema ist dabei das Autofahren selbst. Doch auch zwischen den Themen, die sich mit dem Autofahren auseinandersetzen, ergeben sich deutliche Unterschiede. Das beliebteste Streitthema sind Meinungsverschiedenheiten über den richtigen Weg. Diese sind bei 30 Prozent der Grund für einen Streit. Wundern sollte dies nicht. Immerhin gaben 29 Prozent aller befragten Männer an, dass sie selbst nie andere nach dem korrekten Weg fragen. Mit der Frau im Auto kann ein falsches Abbiegen schnell zum Beziehungsstreit avancieren. Doch auch Kritik am Fahrstil kann schnell Auslöser für einen Streit sein. So gab mehr als die Hälfte der befragten Autofahrer an, dass Männer Kritik an ihrem Fahrstil nicht sonderlich offen gegenüberstehen.

Hingegen zeigen sich Frauen bei diesem Thema etwas gelassener. Immerhin tolerieren bei ihnen nur 17 Prozent Kritik am individuellen Fahrstil nicht. Auch wenn die repräsentative Umfrage belegen konnte, dass sich deutsche Paare oft und scheinbar auch gern während der Fahrt streiten, konnte ein Klischee nicht bestätigt werden. Immerhin ist nur jeder vierte deutsche Autofahrer davon überzeugt, dass die Einparkkünste der Frauen zu wünschen übrig lassen.

Autowäsche in der heimischen Auffahrt – was ist in Deutschland erlaubt?

4. August 2010 Keine Kommentare

DAS RechtsschutzversicherungDer Deutschen liebstes Kind ist bekanntlich das eigene Auto. Dass es sich dabei nicht ausschließlich um ein Klischee handelt, lässt sich jeden Samstag in deutschen Städten beobachten. Kaum sorgen die ersten Sonnenstrahlen für milde Temperaturen, zieht es Autobesitzer ins Freie. Das Ziel ist klar definiert – immerhin soll der geliebte fahrbare Untersatz auf Hochglanz gebracht werden. Mit Schwamm, Gartenschlauch und Eimer soll Dreck und Schmutz der Garaus gemacht werden. Anschließend muss das gute Stück natürlich noch auf Hochglanz gebracht werden und genau dafür wird poliert was das Zeug hält. Doch ist die Autowäsche eigentlich in der heimischen Auffahrt erlaubt?

In Deutschland ist die Autowäsche vor der Haustür in vielen Gemeinden verboten. Wer sich diesem Verbot widersetzt, muss nicht nur mit Ärger, sondern auch mit hohen Bußgeldern im dreistelligen Bereich rechnen. Aus diesem Grund sollten sich Autobesitzer im Voraus bei der Gemeinde erkundigen. Auskunft erteilt in der Regel das Umweltamt, das für die Gemeinde zuständig ist. Ist die Wäsche auf dem Privatgrundstück verboten, müssen Autobesitzer spezielle Autowaschanlagen in Anspruch nehmen. Alternativ kann das liebste Kind auch in den Waschboxen auf Hochglanz gebracht werden.

Während des Autowaschens können neben dem Waschwasser auch Schmutz in das Grundwasser gelangen. Außerdem werden chemische Putzmittel, Kraftstoffreste und verschiedene Ölreste in dieses transportiert. Bereits wenige Tropfen Öl sind ausreichend, um das Grundwasser so stark zu verunreinigen, dass die Belastungen enorm sind. Grundsätzlich darf nur dann das Auto auf dem eigenen Grundstück gewaschen werden, wenn die Garageneinfahrt asphaltiert ist. Außerdem muss das abfließende Wasser in eine Mischkanalisation geleitet werden. Jedoch muss auch bei dieser Regelung auf Einschränkungen geachtet werden, denn oft darf nur klares Wasser verwendet werden. Auf Putzmittel muss in der Regel verzichtet werden. Motorwäschen und Hochdruckreinigungen sind grundsätzlich tabu. Widersetzt sich der Autofahrer den Verboten, liegt ein Strafbestand vor, der sich gegen die Verunreinigung von Gewässern richtet.

Bild: © D.A.S. Rechtschutzversicherug