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Archiv für April, 2012

Wirkungsvolle Werbung mithilfe des Autos

28. April 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Daniel Photos

In Zeiten horrender Benzinpreise kann einem schon der Gedanke kommen, mit seinem Auto Geld zu verdienen. Eine einfache Möglichkeit wäre, eine Zeit lang gegen Cash Werbung spazieren zu fahren. Von Taxis oder Bussen kennt man diese Möglichkeit ja bereits. Aber auch wer für sein eigenes Geschäft die Werbetrommel rühren möchte tut gut, wenn der Geschäftswagen gleichzeitig als Werbefläche dient. Der Halter des Autos sollte sich allerdings gut überlegen, mit welchen Materialien er am Lack seines Wagen hantiert. Denn nicht längst jeder Aufkleber lässt sich hinterher wieder rückstandsfrei entfernen.

Möglichkeiten für Autowerbung
Autofolien – Sie gibt es in allen erdenklichen Farben, Formen und Größen. Sie sind ohne professionelle Hilfe anzubringen und lassen sich einfach wieder abziehen, ohne die Lackierung zu beschädigen. So kann man regelmäßig die Werbung aktualisieren.

Autosticker – Sie sind kleiner als Folien, aber auch individueller, da sie per Digitaldruck erstellt werden können. So lässt sich jede Idee verwirklichen. Besonders beliebt sind die Sticker in Zeiten der Fußball WM oder EM. Außerdem werden sie gerne als Werbegeschenk genutzt.

Autobeschriftung – Schriftzüge fungieren ähnlich wie Autofolien, nur dass es sich nicht um eine große Folie handelt, sondern um Folienteile, die etwas schwieriger anzubringen sind.

Autotürmagnete – Sie bieten besonders flexible Möglichkeiten, da sie am einfachsten montiert und wieder entfernt werden können. Da kann der Fahrer durchaus in jeder Saison ein neues Werbeschild anbringen. Solche Magnete werden zum Beispiel bei vistaprint.de angeboten.

Wer sich eine Autobeschriftung anschafft, sollte einige Tipps beherzigen. Die Folien sollten widerstandsfähig und formstabil sein. Zudem ist es von Vorteil, wenn das Material UV-beständig ist, damit nichts ausbleicht. Und natürlich sollte die Folie oder der Sticker nicht nur wetterfest, sondern auch für die Waschanlage geeignet sein. Autotürmagnete nimmt man am besten vor der Autowäsche ab.
Die meisten Folien sind leicht ohne Hilfe anzubringen. Eine Werkstatt übernimmt das Anbringen aber gegen einen kleinen Aufpreis.

Categories: Autopflege, Styling Tags:

Fallstricke beim Gebrauchtwagenkauf

18. April 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / chuckoutrearseats

Ein Gebrauchtwagenkauf kann schnell zu vielen Problemen führen und Nerven kosten. Dagegen hilft, sich zu informieren und die Tricks und Fallen kennenzulernen. Der Preis eines Autos beispielsweise eines Gebrauchtwagen aus Hannover soll ja mit dem Zustand des Autos übereinstimmen. Einen Unfallwagen als schadlosen Gebrauchtwagen zu verkaufen, ist genau, wie ein altes oft gefahrenes Auto mit geringer Tachozahl anzubieten, ein oft genutzter Trick.

Tricks mit denen ein Auto besser aussieht als es ist

Spricht der Gebrauchtwagenhändler vom Top-Zustand seines Angebots, so sollte der Käufer sich selbst überzeugen, ob hier nicht nachgebessert wurde. Einige Anzeichen werden im Folgenden aufgezeigt.
Farbunterschiede und eine ungleichmäßige Lackfläche zeigen, dass an diesen Stellen lackiert werden musste. Es ist wichtig, solche Stelle zu erkennen und nachzufragen, was da passiert ist. Offensichtlich soll etwas verborgen werde, was wohl Auswirkungen auf die Kaufverhandlungen hat. Ein matter Lack an der Vorderseite deutet auf Steinschlagschäden hin. Ein anderes Betrugsmanöver zeigt sich bei ungleichmäßigen Fugen zwischen Karosserie und Türen oder einer hängenden Fahrertür. Knickstellen am Unterboden signalisieren einen Unfallschaden. Nachträgliche Schweißnähte verweisen auf Unfallarbeiten, die auch vom Verkäufer erwähnt werden müssen.
Im Innenraum lässt sich an einigen Merkmalen erkennen, ob eine Täuschung des Wagenzustands beabsichtigt wurde. Der durchgesessene Fahrersitz, ein abgegriffenes Lenkrad oder abgenutztes Pedalgummi sind einige Anzeichen dafür, dass das Alter des Autos nicht stimmt.
Der Motor macht unübliche Geräusche. Die Bremsscheiben zeigen Rost. Die Flüssigkeiten sind nicht aufgefüllt. Das sind alles Alarmsignale, dass der Zustand schlechter ist als angegeben. Den Tacho von einem Profi manipulieren zu lassen, dass die Zahl der gefahrenen Kilometer geringer erscheint als sie ist, gehört mit zu den am meisten genutzten Tricks. Laut ADAC ist jeder dritte Gebrauchtwagen so manipuliert. 

Die Probefahrt

Zu einem Gebrauchtwagenkauf gehört eine Probefahrt. Der Wagen sollte bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen getestet werden. Die Instrumente sollten beobachtet werden und alle Schalter und Hebel sollten getestet werden. 

Die Zusicherung von Eigenschaften

Der Verkäufer haftet für die Angaben die er macht. Für den Käufer ist es wichtig, dass er sich schriftlich Eigenschaften zusichern lässt wie Baujahr, Kilometerleistung, Unfallfreiheit, technischer Zustand und weiteres. Webseiten wie zum Beispiel 1a-automarkt helfen mit weiteren Ratschlägen.

Wie funktioniert ein Hybridauto?

10. April 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Pink Dispatcher

Es gibt immer weitere Themen über Autos, über die es sich zu informieren lohnt. So sind beispielsweise Hybridautos immer mehr im Kommen. Gerade angesichts der stetig steigenden Ölpreise setzen immer mehr Verbraucher auf dieses umweltfreundliche Modell, das zudem den Geldbeutel schont.

Wie funktioniert ein Hybridauto?

Ein Hybridauto wird durch zwei verschiedene Motoren angetrieben: einem Verbrennungsmotor (Diesel oder Benzin) sowie einem elektrischen Motor (EMo)/ Generator. Hierbei ist der Verbrennungsmotor die Hauptantriebsquelle. Verglichen mit den Motoren bei herkömmlichen Autos ist er leichter und kleiner und weist eine geringere Leistung auf.
Der elektrische Motor unterstützt, je nach Bedarf, den Verbrennungsmotor mithilfe seines hohen Drehmoments und lädt die Batterie auf. Zugleich fungiert er als Anlasser für den Diesel- oder Benzinmotor. Die überschüssige Energie speichert er in einer Antriebsbatterie. Dieses Mehr an Energie entsteht beispielsweise bei gleichmäßigen Fahrten auf ebenen Strecken. Diese „Bewegungsenergie“, die hierbei entsteht, wird vom Hybrid z.B. beim Abbremsen genutzt. Die gespeicherte Energie wird, falls benötigt, von der Antriebsbatterie angezapft und zum Antrieb des elektrischen Motors verwendet. Dies geschieht beispielsweise bei Überholvorgängen oder während des Befahrens von Steigungen. Im Stand hingegen schaltet sich der Verbrennungsmotor ab.
Bei schnelleren Fahrten läuft das Auto per Benzinantrieb, bei langsameren Fahrten, z.B. innerhalb einer Stadt, schaltet sich der Elektromotor ein. Während der schnelleren Fahrten sowie während des Bremsens wird Energie von den Batterien gespeichert. Sie starten per Elektromotor und daher ohne Abgase. Die Hersteller werben mit 40 Prozent weniger Verbrauch als bei einem normalen Auto. Dies erreicht man jedoch nur in der Innenstadt.
Mithilfe eines Steuersystems ist geregelt, welcher Antrieb wann genau genutzt wird. Hybridautos haben einen geringeren Schadstoffausstoß und weisen zudem eine geringere Lärmbelästigung auf. Zudem kann der Fahrer 50 Prozent an Kraftstoff aufgrund der Nutzung des Elektromotors sparen.

Ein großer Vorteil der Hybridautos ist, dass sie nicht wie andere elektrische Fahrzeuge an stationären Quellen aufgeladen werden müssen. Dies erledigt bereits der elektrische Motor, welcher die Antriebsbatterie auflädt.
Alle Bestandteile wirken computergesteuert zusammen. Zudem schont ein Hybridauto die Umwelt.

Varianten beim Hybrid-Antrieb

Es gibt mehrere Varianten, welche sich hinsichtlich der Leistung der jeweiligen elektrischen Maschine unterscheiden. Die hierbei gängigsten Modelle sind der Micro- Hybrid, der Mild- Hybrid sowie der Full- Hybrid. Die elektrische Maschine des Micro- Hybrids verfügt beispielsweise über höchstens 2 bis 3 KW Leistung und erbringt eine Einsparung von ca. 10 bis 15 Prozent im Vergleich mit einem herkömmlichen Modell. Der Mild- Hybrid verfügt hingegen bereits über 10 bis 15 KW Leistung. Mit diesem Modell sind bis zu 20 Prozent Einsparungen möglich. Der Full- Hybrid weist eine Leistung von mehr als 15 KW auf. Mit ihm sind Einsparungen ab 20 Prozent erreichbar.

Ölmultis geraten ins Visier des Bundeskartellamts

8. April 2012 Keine Kommentare
Tankstelle Jet

Tankstelle Jet | © by flickr/ Roland Ster

Die fünf Ölmultis sind nun doch in das Visier des Bundeskartellamts geraten. Wie die Behörde mitteilte, wurde gegen die Konzerne BP/Aral, Esso, Jet, Total und Shell ein Verfahren eingeleitet. Aufgrund der neuen Benzinrekordpreise möchten sowohl das Bundeskartellamt als auch die Bundesregierung die marktbeherrschende Stellung der Mineralölkonzerne stärker an die Leine binden. Die fünf Ölmultis sollen Berichten zufolge den fünf freien Tankstellen den Kraftstoff teurer verkauft haben als den eigenen. Aufgrund einer entsprechenden Beschwerde wurde nun vom Bundeskartellamt offiziell ein Verfahren eingeleitet.

Wie bekannt wurde, liegen bereits eine Reihe von Beschwerden freier Tankstellen vor, die sich auf die Preisforderungen der Mineralölkonzerne beziehen. Von Seiten der Ölmultis werden die Vorwürfe des Kartellamts als nicht nachvollziehbar eingestuft. Das Vorgehen der Behörde wurde von dem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler begrüßt. Er erklärte, dass er sich im Sinne eines fairen Wettbewerbs für das Vorgehen ausspreche. In Deutschland gibt es rund 1800 freie Tankstellen. Sie sind auf die Lieferungen aus den Raffinerien von den großen fünf Konzernen angewiesen. Am Mittwoch erklärten Sprecher von Shell und Aral, dass sie bereits vor Jahren Mechanismen und Systeme installiert haben, die vermeiden sollen, dass es zu derartigen Kraftstoffverkäufen zu unfairen Preisen kommt. Der Vorgang dürfte für den Verbraucher in Deutschland zunächst jedoch kaum Auswirkungen haben. Frühere Vorstöße von den Wettbewerbshütern sind zuletzt oft versandet.

Die KFZ-Inspektion hat gute Gründe

3. April 2012 Keine Kommentare

Zeit für die Inspektion - flickr/dave_7

Heute gehört es bei einem Neuwagen dazu, dass dieser in regelmäßigen Intervallen gewartet wird. Das hat verschiedene Gründe: Zum einen ist die regelmäßige Kfz-Inspektion Teil der Garantiezusagen der meisten Autohersteller. Zum anderen hat sich die Einstellung zur Fahrzeugsicherheit gewandelt. Die Inspektion wird also nicht nur vorgenommen, um die Garantie nicht zu verlieren, sondern weil jeder Fahrer an der Sicherheit seines Fahrzeugs interessiert ist. Was genau zu einer Inspektion dazugehört, können Sie hier nachlesen.
Grundsätzlich geht es darum, alle Teile, die von Verschleiß betroffen sind, regelmäßig zu überprüfen. Dadurch können Maßnahmen getroffen werden, die Lebensdauer aller Verschleißteile und des Fahrzeugs insgesamt zu verlängern. Noch wichtiger ist aber vielleicht, dass defekte Teile dabei frühzeitig gefunden und repariert oder ausgewechselt werden können. Der Umfang der Inspektion ist jedoch nicht immer gleich. Unterschieden wird zwischen einer kleinen und einer großen Inspektion. Wie der Name schon vermuten lässt, werden bei der kleinen Inspektion nicht alle Teile genau unter die Lupe genommen, dieser Aufwand wird nur bei der großen Durchsicht betrieben. Welche Art der Wartung durchgeführt wird, hängt vom Zustand des Fahrzeugs ab.

Die Intervalle der Wartung hängen vom Hersteller ab
Wann eine Inspektion laut Garantiezusage notwendig ist, wird von allen Autoherstellern unterschiedlich geregelt. Die Serviceintervalle bei Mercedes sind beispielsweise von den gefahrenen Kilometern abhängig. Wobei es nicht erforderlich ist, permanent den Kilometerstand des Fahrzeugs im Auge zu behalten, um die Garantie nicht zu verlieren, sollte die Vorgaben jedoch nicht zu sehr dehnen. Ab 100.000 gefahrenen Kilometern steigt jedoch die Eigenbeteiligung der Wartung langsam an.
Bei Audi wiederum ist die Inspektion nicht von den gefahrenen Kilometern abhängig, sondern vom Zustand des Autos. Ein interner Computer errechnet aufgrund von Abnutzung und Verschleiß (z.B. anhand der Motortemperatur) den Zeitpunkt für eine fällige Inspektion. Demnach ist es hier nicht relevant, wie viel das Auto gefahren wird, sondern wie. Somit kann der Fahrer durch sein Fahrverhalten beeinflussen, wie oft das Auto gewartet werden muss.