Wir wollen an dieser Stelle nicht die Abwrackprämie bewerten und auch nicht die wohl schlechten Aussichten für die Automobilindustrie 2010 heraufbeschwören. Nein, hier geht es allein um die Frage, welche Autos die Deutschen sich am liebsten von der Abwrackprämie geleistet haben.
Eindeutig geht der Trend in Richtung Kleinwagen. Besonders VW hat von der Aktion profitiert, denn der Verkaufsschlager war der VW Golf. Jeder zehnte Deutsche (genau: 10,5%) hat sich solch ein Modell geleistet. Deutlich abgeschlagen folgt dann auf Platz zwei der Skoda Fabia mit immerhin noch 4,6%. Knapp dahinter, auf Platz drei, ist wieder ein VW, nämlich der VW Polo mit 4,3%.
Die restlichen Plätze verteilen sich prozenttechnisch knapp hintereinander: Platz vier und fünf, der Opel Corsa und der Opel Astra, Platz sechs der Ford Fiesta und danach der Fiat Panda, der Fiat Punto und der Dacia Sandero.
Diese Liste wurde vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft veröffentlicht.
So langsam ist das Thema Elektroautos von der bloßen Vorstellung in der Wirklichkeit angekommen. Im nächsten Jahr bringen gleich mehrere große Automobilhersteller Exemplare der Öko-Flitzer auf den Markt. Ja, sogar die Regierung steht voll und ganz hinter dem Programm.
Klar, dass auch der ADAC hier nicht lange hinter dem Mond bleibt. Allen, die sich im nächsten Jahr ein Elektroauto zulegen wollen oder vielleicht schon eins haben, hat der Automobilclub gleich mal ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht: Vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2011 können nämlich Besitzer eines Elektroautos umsonst an den Stationen des ADAC tanken!
Na, wenn das mal nichts ist! Und weil es so schön ist, gilt dieses Angebot nicht nur für Mitglieder des ADAC, sondern eben für alle Fahrer eines Elektroautos.
Der ADAC eröffnet im nächsten Jahr 25 neue Ladestationen in ganz Deutschland. Auf eines sollten stolze neue Besitzer eines Elektroflitzers sich allerdings einstellen, Geduld, denn das Laden für eine Strecke von circa 100 km dauert rund eine Stunde…
Seit Tagen ist die Gerüchteküche wieder gewaltig am Brodeln, denn so wie es aussieht möchte Michael Schumacher nach seinem geplatzten Comeback in diesem Jahr seine Rückkehr schon bald nachholen. Und das, zur Überraschung von so manchem, nicht bei Ferrari, sondern bei Mercedes.
1991 saß Schumi das letzte Mal offiziell in einem Silberpfeil. Nun soll er anscheinend neben Nico Rosberg das zweite Cockpit bei Mercedes besetzen. Angeblich sollen sich beide Parteien schon auf einen Vertrag geeinigt haben, nur offiziell hat sich noch niemand geäußert.
Fest steht auf jeden Fall, dass Schumachers Beratervertrag bei Ferrari am 31.12.2009 endet. Dort will ihn niemand zu einer Verlängerung zwingen und die Manager machen ihm so für einen Wechsel zu Mercedes den Weg frei.
Mal sehen, ob 2010 für alle Formel-1-Fans zu einem ganz besonderen Jahr wird…
Viele Diabetiker kennen das fortwährende Problem mit dem abfallenden Blutzucker. Es kann ganz schnell gehen und auf einmal geht nichts mehr. Blöd nur, wenn das in einer wichtige Situation passiert. Daher müssen Diabetiker auch vor dem Fahren eines Autos unbedingt immer ihren Bluzuckerspiegel messen und dafür sorgen, dass er auch während der Fahrt stabil bleibt. Ansonsten sind Unfälle vorprogrammiert und nach einem aktuellen Urteil auch der Führerschein weg.
In dem konkreten Fall ging es um einen Diabetiker, bei dem mitten auf der Autobahn der Bluzuckerspiegel in den Keller rutschte. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, streifte eine Betonwand, schlingerte und schleuderte über die Fahrbahn und kam dann schließlich quer zum Stehen. Zum Glück ist hier nichts Ernstes passiert, aber das Ganze hätte auch schnell ins Auge gehen können…
Die Behörde nahm dem Mann daraufhin, und weil dies auch nicht sein erster Unfall aufgrund von Unterzuckerung war, den Führerschein weg. Er zog vor Gericht, aber verlor.
Die Richter betonten noch einmal die Dringlichkeit einer regelmäßigen Messung vor dem Fahren. Halten sich Diabetiker nicht daran und verursachen Schaden, sind sie nicht in der Verfassung ein Auto zu lenken und müssen ihren Führerschein abgeben.
Dem Kläger bleibt jetzt nur noch eine Möglichkeit seinen “Lappen” wiederzubekommen: Er muss zu einer Diabetikerschulung und regelmäßig stabile Blutzuckerwerte dokumentieren und vorweisen…
Was haben wir gestern alle gelacht, als uns ein Freund darauf aufmerksam machte, dass der Name des neuen Sportlers e-tron von Audi nicht gerade ideal für den Weltmarkt ist.
Da geben sich PR-Teams wochenlang Mühe das perfekte Image für einen Wagen zu kreieren und dann das: Halb Frankreich ist entweder sauer oder lacht sich über das neue Modell kaputt, denn das schöne französische Wort étron heißt nichts anderes als “Scheißhaufen”, um es mal direkt zu sagen!
Andererseits sollte die Franzosen das schon von Audi gewöhnt sein, denn TT Coupé kann man auch ausschreiben und dann steht da “tete coupé”, was soviel wie abgeschlagener Kopf bedeutet. Jaja, die Namensgebung für ein Auto ist wie die für ein Kind: Man sollte sich immer Gedanken machen, welche Spitznamen man aus ihm machen kann…
Doch auch andere Autohersteller haben mit ihren feurigen Namen schon das eine oder andere Mal daneben gegriffen: So hat der Mitsubishi Pajero in Spanien einen eher zweifelhaften Ruf, denn Pajero heißt nichts anderes als W…, nennen wir es mal eine nicht ganz so nette Bezeichnung für jemanden, der sich selbst befriedigt…