Ungenügender Sicherheitsabstand ist ein großes Risiko
Wir alle kennen die Situation, die vor allem auf deutschen Autobahnen gut zu beobachten ist: Drängler, Raser, Menschen, die sich überschätzen oder in Eile sind und dann zu dicht auffahren. Doch genau dies kann zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko führen, warnt in diesen Tagen die Unfallforschung der Versicherer (UDV).
Dazu haben sie einen noch nie dagewesenen spektakulären Risikotest gemacht. Mit erschreckenden Ergebnissen… Ein Profi fuhr hierbei mit 100 km/h auf ein anderes Auto auf und das bei einem vorherigen Sicherheitsabstand von 15 m, kein ganz seltener Wert auf deutschen Autobahnen. Selbst ein Profi kann in solch einer Situation nicht mehr reagieren, wenn das Auto vor einem plötzlich bremst.
Laut Statistik sind solche Auffahrunfälle für 29% der tödlichen Unfälle der Grund. Meist ist die Person männlich und mittleren Alters. Bei jedem dritten dieser Unfälle ist ein tödlicher Ausgang zu erwarten und 8 von 10 dieser Unfälle finden auf frei befahrbarer Strecke statt.
Also, stets auf den Sicherheitsabstand achten! Die UDV fordert hier übrigens Handeln von Seiten der Hersteller, denn es müssen dringen intelligente Systeme für solche Fälle verbindlich werden. Alle Tests kann man sich übrigens hier auf dem Youtube-Kanal der Unfallforschung ansehen…

Wir kennen das alle: Mal schnell das Auto irgendwo stehen lassen um schnell ein paar Besorgungen zu machen. Wie hoch ist hier nicht die Versuchung sein Auto in zweiter Reihe oder vor einer Ausfahrt stehen zu lassen? Manch einer tut dadurch niemandem wirklich weh, andere wiederum blockieren ernsthaft den Verkehr oder schaden den Mitmenschen, indem sie sich auf Radwege oder Behindertenparkplätze stellen.