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Spritzkabinen fürs Auto

21. November 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / chuckoutrearseats

Fast jeder Autobesitzer würde seinem Schmuckstück sicher gerne einmal eine neue Lackierung gönnen. Doch heisst es „selbst ist der Mann“, dann hat der fahrbare Untersatz meist hässliche Lacknasen auf der Haube, mit denen man keinen Staat machen kann. Früher war es eine sehr schwierige und mühsame Angelegenheit den Lack so gleichmäßig auf die Karosserie des geliebten Autos zu bekommen, dass weder Lacknasen noch matte Stellen sichtbar wurden. Heute nutzt man die Möglichkeiten moderner Spritzkabinen.

Helfer für eine perfekte Lackierung

Im Endeffekt handelt es sich bei einer Spritzkabine um nichts anderes, als einen Raum, in den das Fahrzeug gestellt und in der das Auto mit Lack bespritzt wird. Die Spritzkabine stellt also einen Raum dar, der entweder gemauert ist oder aus Kunststoffstellwänden mit entsprechender Decke besteht, indem das Auto lackiert wird. Wichtig ist eine gut funktionierende Abluftanlage, die dafür sorgt, dass überflüssige Lackpartikel und Staub sich nicht auf dem frischen Lack zur Ruhe begeben können.

Man unterscheidet zwischen der mechanischen und vollautomatischen Variante. Bei einer vollautomatischen Kabine wird das geliebte Vehikel von einem Roboter mit dem gewünschten Lack überzogen. Über ein Bedienfeld außerhalb der Kabine wird der Roboter vor dem Lackiervorgang programmiert. Dabei wählt man nicht nur die Farbe des Lackes sondern auch die Intensität und die Anzahl der Schichten. Im Gegensatz dazu wird das Lackieren bei der mechanischen Kabine von einem Menschen ausgeführt. Mit einer Spritzpistole sprüht derjenige die Lackschicht auf den fahrbaren Untersatz auf. Die Trockenzeit über bleibt das Auto in der Spritzkabine. Währenddessen bleibt die Abluftanlage durchgehend in Betrieb. Damit wird gewährleistet, dass sich während des Trocknens keine Staubpartikel auf dem noch feuchten Lack einnisten können.