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Welche Tankkarte ist die Richtige?

8. Juli 2013 Keine Kommentare

cc by nopsa.hiit.fi

Wenn man sich für eine Tankkarte interessiert, ist das Angebot groß und verwirrend. Denn Tankkarten im direkten Vergleich findet man nirgends. Vor der Anschaffung sollte man sich über verschiedene Modelle der Anbieter informieren, denn diese Karte ist unterschiedlich einsetzbar und bestimmbar. Vom Tanken bis zu Dienstleistungen am Auto, über Mautgebühren bis zum Erwerb von Snacks, alles ist möglich. Wie die Karte eingesetzt werden darf oder mit welchen Vorteilen sie versehen ist, kann der Besitzer im Vorfeld steuern. Allem vorweg wird natürlich eine gute Bonität vorausgesetzt.

Als Otto Normalverbraucher ist es eher schwierig, eine Tankkarte zu erwerben, da viele Mineralölkonzerne aus Kostengründen diese gar nicht erst anbieten. Für den Flottenkunden ist die Angebotspalette aber riesig. Auch hier sollte vorher geklärt werden: wo kann getankt werden und wie problemlos ist die Abrechnung. Denn der Nachteil ist: man darf nicht „fremdtanken“. ARAL oder ESSO bieten ein gut ausgedehntes Tankstellennetz, welches über Ländergrenzen hinwegreicht. Und falls mal keine ARAL Tankstelle in der Nähe ist, die Karte wird auch bei AGIP, BP, OMV und Statoil akzeptiert. Zudem ist die Karte mit einem Hologramm, als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung, versehen, um eventuellen Mißbrauch zu verhindern. Auf dem Kundenportal der Internetseite von Aral oder Esso findet man einen gut strukturierten Überblick über den Gebrauch der einzelnen Tankkarten.
Entscheidet man sich für die Shell Tankkarte, bekommt man obendrauf den Bonus, das keine Kartengebühr verlangt wird und die Karte außerdem in 600 A.T.U. Filialen einsetzbar ist. Möchte man es besonders einfach und übersichtlich, bei der Westfalentankkarte kann man die Karte fahrer- und fahrzeugbezogen ausstellen lassen um so einem möglichen Durcheinander zu entgehen. Die Nutzungsbereiche können für den jeweiligen Fahrer individuell festgelegt werden, so das im Vorfeld schon geklärt ist, wer wo welche Leistungen bargeldlos bezahlen kann. Wenn man die Anschaffung von einer oder mehreren Tankkarten plant, ein Vergleich lohnt sich hier allemal.

Ölmultis geraten ins Visier des Bundeskartellamts

8. April 2012 Keine Kommentare
Tankstelle Jet

Tankstelle Jet | © by flickr/ Roland Ster

Die fünf Ölmultis sind nun doch in das Visier des Bundeskartellamts geraten. Wie die Behörde mitteilte, wurde gegen die Konzerne BP/Aral, Esso, Jet, Total und Shell ein Verfahren eingeleitet. Aufgrund der neuen Benzinrekordpreise möchten sowohl das Bundeskartellamt als auch die Bundesregierung die marktbeherrschende Stellung der Mineralölkonzerne stärker an die Leine binden. Die fünf Ölmultis sollen Berichten zufolge den fünf freien Tankstellen den Kraftstoff teurer verkauft haben als den eigenen. Aufgrund einer entsprechenden Beschwerde wurde nun vom Bundeskartellamt offiziell ein Verfahren eingeleitet.

Wie bekannt wurde, liegen bereits eine Reihe von Beschwerden freier Tankstellen vor, die sich auf die Preisforderungen der Mineralölkonzerne beziehen. Von Seiten der Ölmultis werden die Vorwürfe des Kartellamts als nicht nachvollziehbar eingestuft. Das Vorgehen der Behörde wurde von dem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler begrüßt. Er erklärte, dass er sich im Sinne eines fairen Wettbewerbs für das Vorgehen ausspreche. In Deutschland gibt es rund 1800 freie Tankstellen. Sie sind auf die Lieferungen aus den Raffinerien von den großen fünf Konzernen angewiesen. Am Mittwoch erklärten Sprecher von Shell und Aral, dass sie bereits vor Jahren Mechanismen und Systeme installiert haben, die vermeiden sollen, dass es zu derartigen Kraftstoffverkäufen zu unfairen Preisen kommt. Der Vorgang dürfte für den Verbraucher in Deutschland zunächst jedoch kaum Auswirkungen haben. Frühere Vorstöße von den Wettbewerbshütern sind zuletzt oft versandet.

E10 steht an ersten Tankstellen zur Verfügung

9. Februar 2011 Keine Kommentare

In der Bundesrepublik Deutschland wird fieberhaft an der Einführung des Bio-Kraftstoffs E10 gearbeitet. Seit wenigen Tagen verfügen die ersten Tankstellen über die neuen Bio-Kraftstoff. Berichten zufolge hat der Marktführer Aral den Startschuss gewagt. Zu Wochenbeginn hat Aral die ersten Zapfsäulen mit dem Bio-Kraftstoff ausgestattet. Zunächst konzentriert sich der Konzern nach eigenen Angaben auf die ostdeutschen Bundesländer. Bis Ende März soll in Deutschland jedoch eine flächendeckende Versorgung mit E10 hergestellt werden. Die Autofahrer müssen sich aber nicht nur auf Änderungen an den Zapfsäulen gefasst machen, sondern müssen auch mit neuen Preisen rechnen.

So bestätigte Aral, dass man die Preise für den Super-Kraftstoff mit der Einführung von E10 anpassen wird. Demnach wurden die Preise bei den Aral Tankstellen für Super um fünf Cent pro Liter angepasst. Somit erreicht der bekannte Kraftstoff derzeit das Niveau von Super Plus. Hingegen wird E10 auf dem gleichen Preisniveau angeboten, das bislang für Super galt. Besonders bitter sind die höheren Preise für die Autofahrer, die bei dem eigenen Fahrzeug nicht E10 tanken können. In Deutschland trifft dies rund 10 Prozent aller zugelassenen Autos. Bevor man unbedacht zur Zapfsäule greift, sollte man sich grundsätzlich darüber informieren, ob man selbst E10 tanken kann. Die entsprechenden Informationen halten die Hersteller der Fahrzeuge bereit. Zudem finden sich im Internet Listen mit Fahrzeugen, die E10 bedenkenlos tanken können.

Claudia Roth ruft indirekt zum Boykott von BP und Aral auf

25. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko nimmt auch nach rund einem Monat seit Beginn kein Ende. Nicht zuletzt liegt dies am desaströsen Verhalten des BP-Konzerns. Ganz klar, es handelt sich hierbei um eine Umweltkatastrophe von ungeahnten Ausmaßen, deren Folgen wir wahrscheinlich noch in etlichen Jahren zu spüren bekommen.

Die Chefin der Grünen, Claudia Roth, hat nun in einem Interview mit „Handelsblatt Online“ indirekt zum Boykott von BP und deren deutscher Tochter Aral aufgerufen: „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten durch verantwortungsvolles Kaufverhalten ein Zeichen setzen gegen einen Konzern, der wissentlich niedrigere Sicherheitsstandards in Kauf genommen hat“.

Die Ölkatastrophe gehe uns alle an. Zudem forderte Roth eine eigene Umweltagentur der UNO, die drastischere Strafen gegen Umweltsünder verhängt.

2002 schlossen sich BP und Aral zusammen. Danach sind Stück für Stück fast alle BP-Tankstellen in Aral-Tankstellen umgewandelt worden. Die US-Regierung erhöht übrigens momentan den Druck auf BP und will ihnen eventuell die Federführung bei der Eindämmung der Ölpest entziehen.

Weltneuheit: Aral eröffnet erste LED-Tankstelle

21. Januar 2010 Keine Kommentare

100119_pressefoto_aral_led_tankstelle_bochum_nachtansichtIn Bochum kann man aktuell beim Tanken eine Weltneuheit bestaunen: Aral hat dort die weltweit erste Tankstelle eröffnet, die komplett mit umweltschonenden LEDs beleuchtet wird.

Im Preistransparent, im Verkaufsshop (inklusive Back- und Kühlmöbel), im Waschbereich und auch im Staubsauger- und Luftdruckbereich wurden alle Glühbirnen durch LEDs ersetzt.

Damit spart diese „Tankstelle der Zukunft“ jährlich 44.000 KWh Strom. Der Ausstoß von Kohlendioxid verringert sich um 25 Tonnen pro Jahr.

Alles in allem für den Anfang keine schlechte Bilanz. Weitere Tankstellen dieser Art sollen bald folgen. Jetzt müssten nur noch die Autos weniger Sprit fressen…

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