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Welche Kleidungsstücke sind im Auto ein Sicherheitsrisiko?

5. Juli 2013 Keine Kommentare

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Wer im Sommer mit dem Auto in der Bundesrepublik unterwegs ist, sollte im Hinblick auf seine Kleidung während der Fahrt einiges beachten. Im Hochsommer bei hitzigen Temperaturen erscheint das Bedürfnis nach einer lockeren Bekleidung nur allzu gegenwärtig. Viele AutofahrerInnen geben ihrem Verlangen nach. Autofahrerinnen fahren nicht selten in Bikini. Das männliche Pedant ist der nackte Oberkörper. Auch mit Blick auf das Schuhwerk bevorzugen einige Autofahrer Flip-Flops oder den völligen Verzicht auf ein Schuhwerk.

Dem Kleidungsverhalten der Deutschen läuft der Wunsch nach Fahrsicherheit diametral entgegen. Doch, ist eine lockere Bekleidung wie Flip-Flops oder der völlige Verzicht auf die Schuhe beim Autofahren rechtlich gesehen legitim? Inwiefern sind AutofahrerInnen durch Sicherheitsbestimmungen eingeschränkt? Im Allgemeinen gilt, wer mit Flip-Flops oder Barfuß Auto fährt, verhält sich den Regeln entsprechend konform. Damit ist es gestattet mit Bikini oder in Badehose und leichtem Schuhwerk Auto zu fahren. Es gibt keine Bestimmungen, welche dieses Verhalten verbieten. Der Fahrer oder die Fahrerin ist also hinsichtlich ihrer Bekleidung während der Fahrt frei. Dennoch gilt, dass jeder Autofahrer durch einen lockeren Kleidungsstil ein höheres Unfallrisiko eingeht. Dies ist auch der Fall, wenn Frauen in High Heels fahren. Dieses erhöhte Risikopotenzial erscheint einleuchtend, wenn man berücksichtigt, dass ein Autofahrer ohne festes Schuhwerk weniger in der Lage sein wird, kräftig zu bremsen.

Für einen Autoschaden kann man zwar mittlerweile problemlos eine günstige Werkstatt online finden, für ein Menschenleben gibt es eine solche garantierte Hilfe leider nicht. Deshalb sollte sich jeder Autofahrer über die Gefahren bewusst sein, auch wenn der rechtliche Verzicht auf eine Kleiderordnung Freiheiten zubilligt. Zudem kann es auch versicherungstechnisch negative Konsequenzen haben. Im Falle eines Unfalls ist die Gefahr groß aufgrund der Bekleidung mitschuldig gesprochen werden, auch wenn dies vielleicht nicht den Tatsachen entspricht.

Deutsche Paare streiten oft beim Autofahren

15. August 2010 Keine Kommentare

Um das Autofahren halten sich bis heute zahlreiche Klischees, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zu den bekanntesten gehört sicherlich, dass Frauen die schlechteren Autofahrer sind. Eine aktuelle Umfrage kann nicht nur das Gegenteil beweisen, sondern belegt einmal mehr, dass deutsche Paare während des Autofahrens gern und oft streiten. Dabei führen bereits kleine Unstimmigkeiten, wie ein falsches Abbiegen, zu langen Diskussionen und ausgedehntem Streit. Die GfK führte eine repräsentative Umfrage bei Autofahrern durch. Nach den Ergebnissen streitet sich jedes dritte deutsche Paar während der Fahrt.

Das beliebteste Streitthema ist dabei das Autofahren selbst. Doch auch zwischen den Themen, die sich mit dem Autofahren auseinandersetzen, ergeben sich deutliche Unterschiede. Das beliebteste Streitthema sind Meinungsverschiedenheiten über den richtigen Weg. Diese sind bei 30 Prozent der Grund für einen Streit. Wundern sollte dies nicht. Immerhin gaben 29 Prozent aller befragten Männer an, dass sie selbst nie andere nach dem korrekten Weg fragen. Mit der Frau im Auto kann ein falsches Abbiegen schnell zum Beziehungsstreit avancieren. Doch auch Kritik am Fahrstil kann schnell Auslöser für einen Streit sein. So gab mehr als die Hälfte der befragten Autofahrer an, dass Männer Kritik an ihrem Fahrstil nicht sonderlich offen gegenüberstehen.

Hingegen zeigen sich Frauen bei diesem Thema etwas gelassener. Immerhin tolerieren bei ihnen nur 17 Prozent Kritik am individuellen Fahrstil nicht. Auch wenn die repräsentative Umfrage belegen konnte, dass sich deutsche Paare oft und scheinbar auch gern während der Fahrt streiten, konnte ein Klischee nicht bestätigt werden. Immerhin ist nur jeder vierte deutsche Autofahrer davon überzeugt, dass die Einparkkünste der Frauen zu wünschen übrig lassen.