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Artikel Tagged ‘Autounfall’

Ein Blick in die Verkehrsunfallstatistik

13. März 2012 Keine Kommentare

cc by geograph.co.uk / Tony Atkin

Die Unfallzahlen sind zwar zurück gegangen, aber trotzdem gibt es noch viel zu viele Tode auf deutschen Straßen. Gerade junge Erwachsene sind oft in einen Verkehrsunfall verwickelt. Die ältere Generation holt inzwischen stetig auf – gerade bei den geringen Verkehrsdelikten.

Alkohol

Ein großes Thema ist immer noch der Alkohol. Nach einer durchzechten Nacht mit Freunden oder in der Disco überschätzen sich gerne die jungen Erwachsenen und schon steht ein Baum im Weg oder ein anderer Verkehrsteilnehmer. Auch der Drogenkonsum ist in diesem Zusammenhang auffällig, da Eigenbedarf inzwischen grenzwertig erlaubt ist. Der Konsum vor einer Autofahrt allerdings nicht!!! Ein sicherer Schutz ist eine Fahrgemeinschaft, wobei ein oder zwei Personen nüchtern bleiben und somit eine gewisse Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Es lohnt sich nicht Menschleben aufs Spiel zu setzen, auch nicht das eigene Leben.

Demographie

Bei der älteren Generation sind folgende Auffälligkeiten zu bemerken: Meistens lassen die Augen nach und auch das Reaktionsvermögen. Teilweise ist das Reaktionsvermögen eingeschränkt durch von dem Hausarzt verschriebenen Medikamente bzw. Medikamenten-Kombinationen. Das Nachlassen des Reaktionsvermögen wird daher oft unterschätzt. Vorausschauendes Fahren und einen etwas größeren Sicherheitsabstand zum dem davor fahrenden Fahrzeug helfen dies zu kompensieren. Auch Fahrten zu planen und so die Fahrstrecken zu minimieren ist eine Möglichkeit. Bei verschlechternden Sehfähigkeit ist ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt eine gute Prophylaxe. Sie erhalten zur besseren Sicht eine nagelneue Brille und können so die Abstände wieder scharf sehen. die verschwommene Sicht wird klarer. Sie sehen, Sie brauchen wirklich nicht auf Ihr Auto verzichten und den Führerschein abgeben. Meistens sind die Älteren besser unterwegs per Auto als zu Fuß. Das schnelle Sprinten über die Strasse ist im Alter vermindert. Darauf sollten zumindest die anderen Verkehrsteilnehmer berücksichtigen.

Der Crash Sensor soll bald Leben retten

29. Juni 2010 Keine Kommentare

Car Crash by flickr, Dr. KeatsSeit langem wird über ein solches Projekt diskutiert, nun haben die Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt als erstes Assekuranzunternehmen einen Crash Sensor präsentiert, der im Falle eines Autounfalls Leben retten soll.

Eine kleine schwarze Box, die man in jedes Auto einbauen kann, bestimmt per GPS die Position des Autos und übermittelt im Falle eines Crashs sofort die entsprechenden Daten an die Notruf-Zentrale. Auf diese Weise können wichtige Minuten gewonnen werden, die am Ende über Leben und Tod entscheiden können.

Das Gerät registriert zudem die Schwere des Unfalls, indem es die Beschleunigungskräfte misst. Bei einem leichten Unfall versucht die Notruf-Zentrale zunächst den Fahrer über das Handy zu erreichen. Bei einem schweren Crash, werden sofort Helfer an den Unfallort geschickt.

Auch als Diebstahl-Ortung oder Fahrtenbuch soll der Crash Sensor eingesetzt werden können. Das nützliche Gerät kostet zehn Euro im Monat. In den kommenden Jahren wird eine EU-Regelung erwartet, die den sogenannten E-Call (Emergency Call) für Neuwagen vorschreibt.

Sogar einige Datenschützer haben das Projekt mittlerweile abgesegnet…

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Unachtsamkeit am Steuer ist eine der häufigsten Unfallursachen

11. Mai 2010 Keine Kommentare

GPS by flickr, mroachMal ganz ehrlich: Wie oft seit ihr beim Autofahren abgelenkt oder mit dem Kopf nicht so ganz bei der Sache? Wohl jeder kennt das, nur übertreiben es manche auch maßlos und setzen somit ihr eigenes Leben und das der anderen aufs Spiel, denn ein zu geringes Maß an Aufmerksamkeit ist eine der häufigsten Ursachen für einen Unfall und nicht wenig davon enden schwer.

Im Auftrag der Unfall-Präventionskampagen „Risiko raus!“ hat TNS Emnid zu diesem Thema 845 Autofahrer und Autofahrerinnen befragt und wollte unter anderem wissen, was sie so alles während der Autofahrt tun.

90% gaben an sich mit dem Beifahrer zu unterhalten und 82% bedienen das Radio. Das ist an sich ja noch nicht so schlimm, wenn man den Blick auf der Straßen behält, nur sagte auch jeder Vierte von sich, dass er schon einmal länger das Navi bedient. Jeder Fünfte schreibt sogar während der Fahrt eine SMS und telefoniert, obwohl dies mittlerweile verboten ist und mit 40 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft wird.

Und jetzt kommt das Beste: 13% gaben zu sich beim Fahren auch mal zu schminken oder zu rasieren! Etwas was man auf keinen Fall tun sollte. Dazu am besten kurz an den Rand fahren, denn jeder Dritte gab gleichzeitig an schon einmal in einen Unfall aufgrund von Unachtsamkeit verwickelt gewesen zu sein.

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