Archiv

Artikel Tagged ‘Batterie’

Wie funktioniert ein Hybridauto?

10. April 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Pink Dispatcher

Es gibt immer weitere Themen über Autos, über die es sich zu informieren lohnt. So sind beispielsweise Hybridautos immer mehr im Kommen. Gerade angesichts der stetig steigenden Ölpreise setzen immer mehr Verbraucher auf dieses umweltfreundliche Modell, das zudem den Geldbeutel schont.

Wie funktioniert ein Hybridauto?

Ein Hybridauto wird durch zwei verschiedene Motoren angetrieben: einem Verbrennungsmotor (Diesel oder Benzin) sowie einem elektrischen Motor (EMo)/ Generator. Hierbei ist der Verbrennungsmotor die Hauptantriebsquelle. Verglichen mit den Motoren bei herkömmlichen Autos ist er leichter und kleiner und weist eine geringere Leistung auf.
Der elektrische Motor unterstützt, je nach Bedarf, den Verbrennungsmotor mithilfe seines hohen Drehmoments und lädt die Batterie auf. Zugleich fungiert er als Anlasser für den Diesel- oder Benzinmotor. Die überschüssige Energie speichert er in einer Antriebsbatterie. Dieses Mehr an Energie entsteht beispielsweise bei gleichmäßigen Fahrten auf ebenen Strecken. Diese „Bewegungsenergie“, die hierbei entsteht, wird vom Hybrid z.B. beim Abbremsen genutzt. Die gespeicherte Energie wird, falls benötigt, von der Antriebsbatterie angezapft und zum Antrieb des elektrischen Motors verwendet. Dies geschieht beispielsweise bei Überholvorgängen oder während des Befahrens von Steigungen. Im Stand hingegen schaltet sich der Verbrennungsmotor ab.
Bei schnelleren Fahrten läuft das Auto per Benzinantrieb, bei langsameren Fahrten, z.B. innerhalb einer Stadt, schaltet sich der Elektromotor ein. Während der schnelleren Fahrten sowie während des Bremsens wird Energie von den Batterien gespeichert. Sie starten per Elektromotor und daher ohne Abgase. Die Hersteller werben mit 40 Prozent weniger Verbrauch als bei einem normalen Auto. Dies erreicht man jedoch nur in der Innenstadt.
Mithilfe eines Steuersystems ist geregelt, welcher Antrieb wann genau genutzt wird. Hybridautos haben einen geringeren Schadstoffausstoß und weisen zudem eine geringere Lärmbelästigung auf. Zudem kann der Fahrer 50 Prozent an Kraftstoff aufgrund der Nutzung des Elektromotors sparen.

Ein großer Vorteil der Hybridautos ist, dass sie nicht wie andere elektrische Fahrzeuge an stationären Quellen aufgeladen werden müssen. Dies erledigt bereits der elektrische Motor, welcher die Antriebsbatterie auflädt.
Alle Bestandteile wirken computergesteuert zusammen. Zudem schont ein Hybridauto die Umwelt.

Varianten beim Hybrid-Antrieb

Es gibt mehrere Varianten, welche sich hinsichtlich der Leistung der jeweiligen elektrischen Maschine unterscheiden. Die hierbei gängigsten Modelle sind der Micro- Hybrid, der Mild- Hybrid sowie der Full- Hybrid. Die elektrische Maschine des Micro- Hybrids verfügt beispielsweise über höchstens 2 bis 3 KW Leistung und erbringt eine Einsparung von ca. 10 bis 15 Prozent im Vergleich mit einem herkömmlichen Modell. Der Mild- Hybrid verfügt hingegen bereits über 10 bis 15 KW Leistung. Mit diesem Modell sind bis zu 20 Prozent Einsparungen möglich. Der Full- Hybrid weist eine Leistung von mehr als 15 KW auf. Mit ihm sind Einsparungen ab 20 Prozent erreichbar.

Das Auto für die Kälte fit machen

11. Dezember 2011 Keine Kommentare

Autoreifen - flickr.com/Addy Cameron-Huff

Mit langsamen und doch zögerlichen Schritten hält der Winter in Deutschland Einzug. Auch wenn Autos heute deutlich besser für die kalte Jahreszeit gerüstet sind als dies früher der Fall war, sollten Fahrzeughalter einige Vorbereitungen treffen, um das eigene Fahrzeug fit für die Kälte zu machen. Im Wesentlichen gibt es zehn Dinge, auf die Autofahrer im Winter achten sollten. Dabei sollten sie sich vor Augen halten, dass die kalte Jahreszeit grundsätzlich nicht nur für den Fahrer, sondern eben auch für das Fahrzeug eine besondere Herausforderung ist. Wichtig ist im Winter insbesondere die Batterie. Das Auto springt mit einer Batterie, die ordentlich gewartet ist, auch bei Eiseskälte sehr zuverlässig an. Wichtig ist, dass die Kammern richtig gefüllt sind und der Akku über ausreichend Spannung verfügt.

Fahrzeughalter sollten des Weiteren die Bremse, sowie die Stärke der Bremsbeläge checken. Auch die Bremsflüssigkeit muss überprüft werden. Im Winter wird besonders viel gebremst, sodass es wichtig ist, dass diese Elemente in einem guten Zustand sind. Grundsätzlich sollte auch im Winter nicht darauf verzichtet werden, dass der Wagen regelmäßig gewaschen wird. Dadurch kann vermieden werden, dass das Streusalz dem Bleck allzu stark zusetzt. Im Kühlwasser sollte ausreichend Frostschutzmittel vorhanden sein. Durch dieses wird der Gefrierpunkt herabgesenkt. Gerade im Winter ist ein regelmäßiger Ölwechsel Pflicht. Nur so kann sichergestellt werden, dass der wichtige Schmierfilm auch bei tiefen Temperaturen hält.