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Die Knautschzone

6. November 2009 Keine Kommentare

Die Knautschzone bildet in einem Fahrzeug einen wichtigen Sicherheitsbereich, der im Hinblick auf Volumen von Modell zu Modell schwanken kann. Es handelt sich um den Bereich, der sich bei einem möglichen Unfall verformt und durch diese Verformung die Energie absorbiert. Die Entwicklung der Knautschzone geht auf das Jahr 1952 zurück. Entwickelt wurde dieser patentierte Bereich von Béla Barényi. Erstmals kam die Knautschzone in einem Mercedes, bei dem Modell W111 zum Einsatz. Die Premiere erfolgte im Jahr 1959.
Bei der heutigen Knautschzone werden die einzelnen Fahrzeugteile so verbaut, dass sie einen weichen Charakter haben. Dadurch kann die Energie, die bei einer Kollision entsteht, optimal auf die Verformung der Zone umgewandelt werden. Unter anderem wird durch diese Bauweise das Zurückprallen des vorzufindenden Hindernisses vermieden. Dadurch kann die Sicherheit für die Insassen eines Fahrzeuges dank der vorhandenen Knautschzone entscheidend erhöht werden. Schweren Verletzungen infolge von Unfällen wird dadurch an den richtigen Stellen effektiv vorgebeugt. Die Knautschzone unterstützt die Funktion des Sicherheitsgurtes. Beide Elemente sind so miteinander verbunden, dass sie in ihrer Funktionsweise aufeinander aufbauen und sich entsprechend ergänzen.
Die moderne Knautschzone unterliegt heute erheblichen Anforderungen, die beim Fahrzeugbau beachtet werden müssen. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen immer wieder verändert und sind in ihrer Gesamtheit komplexer geworden. Eine ausreichende Knautschzone ist heute für alle Fahrzeuge vorgeschrieben und muss unabhängig von den Modellen vorhanden sein.