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Festes Schuhwerk im Auto – und die Sicherheit stimmt

19. März 2012 Keine Kommentare

cc by opencage.info

Nach wie vor zählt Autofahren zu den Lieblingsbeschäftigungen vieler Europäer. Obwohl es inzwischen viele preiswerte und praktische Alternativen wie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gibt, so ist der Pkw eines der am meisten bevorzugten Fortbewegungsmittel. Schließlich gewährt er eine Mobilität, wie sie kein anderes Verkehrsmittel garantiert. Und er sichert Individualität zu, wo andere Fortbewegungsarten längst versagen. Ob für die Reise in den Urlaub, den Weg zur Arbeit oder den Familieneinkauf mit Kind und Kegel: Das Auto steht für die schnelle und komfortable Fortbewegung zu jeder Zeit.

Vor allem aber ist im Auto eine Form der Bekleidung möglich, die sonst im öffentlichen Raum so nicht zu akzeptieren wäre. Wer mit seinem Carhartt Parka hinter Steuer springt – kein Problem. Wer in Shorts oder Badehose mal eben in den Garten fährt – kein Problem. Freier Oberkörper? Natürlich. Nur auf eins sollten die Fahrer eines Pkw unter keinen Umständen verzichten: auf die richtige Art der Schuhe.
Festes Schuhwerk garantiert ein Maximum an Sicherheit beim Fahren. Egal, ob beim Beschleunigen oder Bremsen, ob beim Kuppeln oder dem obligatorischen Warten an der Kreuzungsampel: Wer sich nicht darauf verlassen kann, die Pedale sicher und verlässlich zu treffen, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer. Wer barfuß oder mit rutschigen Socken oder Kniestrümpfen Auto fährt, muss immer bedenken, dass er abrutschen könnte. Auch die in der Freizeit beliebten Flipflops sind gänzlich ungeeignet. Denn die leicht beweglichen latschen aus Kunststoff laufen gelegentlich Gefahr, zu lange haften zu bleiben oder sich im Pedal zu verklemmen. Am sichersten sind deshalb jene Verkehrsteilnehmer unterwegs, die mit festem Schuhwerk, egal, ob Schnürschuh oder Sandale, unterwegs sind. Auch wenn Fahrer den Unterschied nicht in jedem Falle bemerken: Allein das subjektiv existierende Gefühl, die Pedale sicher regulieren zu können, schafft ein Mehr an Sicherheit. Und so kann die Fahrt in den Urlaub, der Ausflug ins Grüne oder die Einkaufstour am Wochenende entspannt und mit Lust und Laune durchgeführt werden.

Die Scheibenbremse

9. November 2009 Keine Kommentare

Bei der Scheibenbremse handelt es sich um eine spezielle Bauform der Bremsen. Bei dieser wird die Verzögerung, die durch die Reaktion des Fahrers gewünscht wird, auf der Bremsscheibe erzeugt, die sich auf der Radnabe befindet. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Scheibenbremse ist der Bremssattel, auf dem die Bremsklötze liegen. Durch Reibung kann die kinetische Energie bei einer Scheibenbremse in Wärme und Abrieb umgewandelt werden und die gewünschte Verzögerung setzt ein. Schon um 1890 begann man einst mit der Entwicklung der Scheibenbremse. Die Ursprünge lassen sich auf England zurückführen.
Frederick W. Lanchester ist noch heute als der Entwickler der Scheibenbremse bekannt und erhielt als erster ein Patent auf diese Bremsenform. In einem Auto kam die Scheibenbremse erstmals im Jahr 1902 zum Einsatz und konnte zu diesem Zeitpunkt auch erfolgreich erprobt werden. Zur damaligen Zeit bediente man sich bei der Bauweise an Kupfer. Erst 50 Jahre später war die Scheibenbremse so weit entwickelt, dass sie serienmäßig bei Fahrzeugen zum Einsatz kommen konnte. Im Jahr 1949 war der Crosley Hotshot das erste Auto, bei dem man serienmäßig auf die Scheibenbremse zurückgriff.
Heute kann bei der Scheibenbremse zwischen verschiedenen Bauformen unterschieden werden, die infolge der zahlreichen Weiterentwicklungen der vergangenen Jahrzehnte entstanden sind. Zu den bekanntesten Sonderformen gehört die Perimeterbremse, die heute überwiegend bei Motorrädern zum Einsatz kommt. Sie verfügt über besondere Eigenschaften, die sich sowohl bei der Größe dieser Scheibenbremse als auch bei der genauen Funktionsweise zeigen.