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Artikel Tagged ‘Daimler’

VW will künftig CO2 in Klimaanlagen nutzen

9. März 2013 Keine Kommentare

cc by deviantart / N-a-s-S-s-i-M

Der Volkswagen-Konzern hat mitgeteilt, dass er wie auch Daimler in den Klimanlagen seiner Modelle künftig das umweltfreundlichere Kohlendioxid als Kältemittel verwenden will. Das auch in der Natur vorkommende Gas hat weniger Auswirkungen auf das Klima als das bislang häufig verwendete Kältemittel R134a. Ein neueres, klimaschonendes Produkt ist das Kältemittel HFO 1234yf, das sich jedoch bei Lecks der Klimanalage im Motorraum entzünden und Flusssäure-Dampf freisetzen kann, wie Tests von Daimler gezeigt haben.

Auf die Nutzung von CO2 als Kältemittel setzen in Zukunft auch die VW-Konkurrenten BMW und Daimler. Das hatte der Autobauer Daimler noch vor VW verkündet, weil der Stuttgarter Konzern nach den Tests mit dem gefährlichen HFO 1234yf Hunderte von Autos hatte zurückrufen und das Kältemittel mit dem „Klimakiller“ R134a austauschen lassen. Die Hersteller von HFO 1234yf hatten die Daimler-Test als praxisfern und unrealistisch bezeichnet. Die Diskussion um ein neues Kältemittel in Auto-Klimanalagen wirkt sich auf die VW Aktie aus, so viel lässt sich bereits sagen. Autobauer wie BMW, VW und Opel haben ihre neuen Modelle noch nicht mit dem umstrittenen Kältemittel HFO 1234yf, sondern mit dem herkömmlichen Mittel zertifizieren lassen, haben also genügend Zeit für eine Umstellung zur Verfügung. Bei Daimler sieht die Situation anders aus: Die neue Mercedes-Benz S-Klasse ist mit HFO 1234yf zertifiziert, daher besteht die Gefahr, dass der Verkauf verboten wird.

Im Branchenverband VDA hat es kürzlich eine gemeinsame Besprechung über Kältemittel gegeben. Danach gab der Daimler-Konzern bekannt, dass er die Entwicklung von CO2-Klimaanlagen zusammen mit den Mitbewerbern VW, Audi, BMW und Porsche angehen will. Das Umweltbundesamt spricht sich schon lange für Autoklimaanlagen mit Kohlendioxid aus. Bei Lecks im System könnte das allerdings bei den Autoinsassen Schläfrigkeit verursachen. Daimler hofft auf eine Serienreife in drei Jahren. BMW glaubt, dass die Entwicklung viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

BMW mit neuem Rekordumsatz

6. Mai 2012 Keine Kommentare
BMW

BMW by wiki, softeis

Während die Massenhersteller in Europa auch weiterhin unter einer flauen Nachfrage und den Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise leiden, verbuchen die Premiumhersteller eine zusehends positive Entwicklung. Sie können in diesen Tagen auf ganzer Ebene auf eine hohe Nachfrage nach Limousinen und Geländewagen verweisen. Zu den Gewinnern der aktuellen Marktsituation gehört auch der Premiumhersteller BMW. BMW hat jüngst erneut einen Rekordumsatz bekanntgeben können. Darüber hinaus übertraf der Hersteller mit einer deutlichen Gewinnsteigerung die Erwartung von zahlreichen Analysten. Mit der positiven Entwicklung hat BMW einmal mehr seinen Spitzenplatz bei den Premiumherstellern unter Beweis stellen können und reiht sich vor Audi und Daimler ein.

Der Gewinn konnte bei BMW vor Steuern auf eine Summe von 2,076 Milliarden Euro steigen. Dies entspricht vor Jahresfrist einem Plus von 22 Prozent. Damit fiel das Wachstum deutlich höher aus als von Analysten erwartet wurde. BMW blieb nach Abzug der Steuern ein Gewinn von insgesamt 1,349 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von insgesamt 18 Prozent. Wie das Unternehmen erklärte, haben neben einer hohen Nachfrage auch Effizienzsteigerungen zu der überaus positiven Nachfrage beigetragen. Dabei profitierte BMW vor allem in China und den USA von einem guten Absatz. Innerhalb des ersten Quartals des Jahres konnte der Hersteller nach eigenen Angaben 425.528 Fahrzeuge verkaufen. Wie BMW bekanntgab, konnten dabei alle drei Marken des Unternehmens Rekordwerte erzielen. Norbert Reithofer zeigte sich mit Blick auf das Gesamtjahr zuversichtlich.

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Deutsche Autohersteller signalisieren in Genf Optimismus

11. März 2012 Keine Kommentare
Opel Astra GTC

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Die gesamte Automobilbranche schaut in diesen Tagen nach Genf. In Genf findet mit dem Autosalon eine der traditionsreichsten Messen der Branche statt. Mit von der Partie sind dabei erneut zahlreiche Neuheiten, Weltpremieren und Studien. Auch die deutschen Autobauer haben die Reise nach Genf auf sich genommen und zeigen sich auf dem Autosalon in bester Stimmung. Zurückhaltung dominiert dagegen auch weiterhin das Bild bei Opel. Der deutsche Autobauer wird wohl noch Zeit brauchen, bis er schließlich in die schwarzen Zahlen zurückkehren kann. Doch vor alle Daimler, VW, Audi und BMW strahlen auf dem 82. Genfer Autosalon Souveränität aus.

Die Branchenriesen scheinen dabei durchaus auch 2012 an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen zu können. Nachdem sie im Januar dieses Jahres mit einer kleinen Delle zu kämpfen hatten, jagen sie nun wieder Absatzrekorde. Doch trotz all dem Optimismus zeigt sich letzten Endes auch eine gewisse Distanz. Vor allem mit Blick auf die Aussichten für das laufende Jahr möchten sich die deutschen Hersteller nicht festlegen. Die Konzernchefs verweisen bei der Frage nach  konkreten Prognosen vordergründig auf die Finanzkrise. Die grobe Richtung ist jedoch klar. Immerhin haben sich die deutschen Hersteller das Ziel gesteckt, die Leistungen aus dem Vorjahr zu überbieten. Auch Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke verwies in Genf auf die Eurokrise und betonte, dass es schlichtweg die Frage sei, wie sich der Markt entwickeln wird.

Daimler setzt bei Smart fortwo nightorange auf knalliges Orange

23. Januar 2011 Keine Kommentare

Der Automobilkonzern Daimler startet in diesem Jahr mit einer außergewöhnlichen Kreation in den Frühling. Ab dem 22. Februar 2010 wird die Sonderedition Smart fortwo nightorange im Handel zu finden sein. Schon heute kann das auffallende Modell bestellt werden. Daimler hat die Sonderedition stark limitiert, sodass sich Vorbestellungen in jedem Fall als lohnenswert erweisen dürften. Zu den Highlights gehört die Optik von dem Smart fortwo nightorange. Bei ihm hat sich der Autobauer für eine gewagte Kombination aus knalligem Orange und edlem Schwarz entschieden.

Durch die Farbkombination ist der Smart fortwo nightorange bereits auf den ersten Blick ein echter Hingucker. Der Großteil der Karosserie wurde in Orange Metallic lackiert. Die exklusive Lackierung wird durch schwarze Akzente in Szene gesetzt, die sich unter anderem bei der tridion-Sicherheitszelle und den 3-Doppelspeichen-Leichtmetallrädern zeigen. Daimler wird den Smart fortwo nightorange in drei Versionen mit Benzin- und Dieselmotor anbieten. Für weitere Vielfalt sollen die Varianten Cabrio und Coupé sorgen.

Aber nicht nur die Karosserie des Zweisitzers zeigt sich sportlich. Das gleiche Bild lässt sich auch beim Interieur erkennen. Bei diesem hat sich Daimler für sportlichen Chic entschieden, der durchaus eine gewisse Exklusivität ausstrahlt. Der Leder / Stoff-Mix ist in elegantem Schwarz gehalten und wird durch einen orangen Sportstreifen aufgelockert. Bei Akzentteilen hat sich der Hersteller für eine Lackierung in Perlschwarz entschieden.

BMW, Audi und Daimler erholen sich von der Krise

13. April 2010 Keine Kommentare

BMW by wiki, softeisSo wie es aussieht, erholen sich die drei deutschen Premium-Hersteller, BMW, Audi und Daimler, so langsam wieder von der Krise im vergangenen Jahr. Alle drei können einen klaren Anstieg der Verkaufszahlen präsentieren.

Ja, Audi konnte sogar wieder an die Verkaufszahlen aus dem ersten Quartal 2008 anknüpfen, nachdem zur selben Zeit 2009 die Verkaufszahlen in den Keller gestürzt waren. Den Wachstumsschub kann der Autohersteller vor allem dem asiatischen Markt zuschreiben.

BMW und Daimler können noch nicht ganz an die alte Form wieder anknüpfen, sind jedoch im ersten Quartal 2010 deutlich im Plus.

BMW verzeichnete Anfang des Jahres 13,8% mehr Verkäufe und das auf alle Konzernmarken verteilt. Allerdings waren die Absatzzahlen in den ersten drei Monaten 2009 um mehr als 21% zurückgegangen…

Ähnlich sieht es auch bei Daimler aus: Nachdem der Absatz 2009 um 23% eingebrochen war, hat er sich nun wieder um 15% erholt und dies vor allem aufgrund der wachsenden Nachfrage in China und den USA.

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