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Artikel Tagged ‘Diebstahl’

Autos während der Öffnungszeiten in die Werkstatt bringen

29. August 2010 Keine Kommentare

Jeden Autofahrer ereilt irgendwann das Schicksal, dass das eigene Auto in die Werkstatt gebracht werden muss. Üblicherweise wird der Deutschen liebstes Kind dann nach den Öffnungszeiten auf dem Hof der Werkstatt abgestellt, also dann, wenn die Tore schon längst verschlossen sind. Doch genau das sollten Autofahrer vermeiden. Hat die Werkstatt bereits geschlossen, ist in der Regel niemand vor Ort, um das Fahrzeug anzunehmen. Damit das Auto nicht samt Schlüssel auf dem Hof abgestellt werden muss, werfen die meisten Verbraucher diesen in den Briefkasten. Aber genau das kann den Autobesitzer den Versicherungsschutz kosten.

So erklärte die R+V Versicherung, dass Autofahrer in diesem Fall grob fahrlässig handeln. Entsteht ein Schaden an dem Fahrzeug oder wird dieses gestohlen, ist die Versicherung aufgrund der fahrlässigen Handlung nicht dazu verpflichtet, den kompletten Schaden zu übernehmen. Viele Versicherer tragen unter diesen Umständen den Schaden nur anteilig, der Rest muss durch den Halter bestritten werden. Gerade bei Neuwagen oder jungen Gebrauchten ist der finanzielle Schaden, der durch einen Diebstahl entsteht, hoch.

Die R+V Versicherung erklärte, dass immer damit gerechnet werden muss, dass ein Briefkasten aufgebrochen wird. Wenn sich der Schlüssel in diesem befindet, haben Diebe ein leichtes Spiel und können ohne Probleme mit dem Auto vom Hof verschwinden. Aus diesem Grund sollten Autofahrer darauf achten, dass sie das Auto immer während der Öffnungszeiten in der Werkstatt abgeben oder mit den Mitarbeitern einen individuellen Termin vereinbaren. Das Risiko des Diebstahls ist nur dann geringer, wenn der Briefkasten direkt in die Wand einmontiert ist. Da er dann in der Regel ausreichend gesichert ist, kommt die Versicherung meist auch für einen eventuellen Schaden auf.

Auch die Autodiebe sind im 21. Jahrhundert angekommen

12. Mai 2010 Keine Kommentare

car key by picasa, 007spycameraIn den letzten Jahren ging die Anzahl der Autodiebstähle in Deutschland kontinuierlich zurück: Wurden 1993 noch 105.543 Diebstähle von kaskoversicherten Autobesitzern registriert, so waren es 2008 nur noch 16.134. Dies lag vor allem an den neuesten technischen Entwicklungen bei den Fahrzeugen, doch inzwischen haben Autodiebe diese Hürden längst überwunden.

Sie haben sich in den letzten Jahren Methoden ausgedacht um die elektronischen Sicherungen der Autos zu überwinden. Kleiderbügel war gestern. Moderne Diebe gehen mit dem Laptop vor. So erwarten Experten in den kommenden Jahren wieder einen rasanten Anstieg an Autodiebstählen.

So können elektronische Schlüssel zum Beispiel kopiert werden oder man hackt einfach die Elektronik des Autos. Ganz Findige setzen ein Störsignal ein, dass das Abschließen des Autos per Fernbedienung stört. Der Befehl kommt durch das Signal nicht beim Auto an und es bleibt offen auch wenn der Besitzer auf den Knopf gedrückt hat. Hier sollte man immer darauf achten, dass das Auto auch das Signal gibt, dass abgeschlossen wurde. Ist dies nicht der Fall, sollte man es noch einmal überprüfen.

Manche Diebe von heute arbeiten auch mit zwei speziell mit Antennen ausgestatteten Aktenkoffern. Der eine der beiden kommt in die Nähe des Autobesitzers. Ist er nahe genug, kann er das Signal des Schlüssels auslesen und sendet es an den zweiten Mann, der sich am Auto selbst befindet. Er empfängt das Signal und das Auto eben auch. So öffnet es sich quasi von Geisterhand.

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In Deutschland werden wieder mehr Autos geklaut!

30. April 2010 Keine Kommentare

broken car door by flickr, wim harwigSeit Jahren können sich Autobesitzer um relativ geringe bzw. konstante Zahlen in Sachen Autodiebstählen freuen. Doch 2009 sind diese zum ersten Mal wieder in die Höhe geschnellt.

Rund 40.500 Autos wurden offiziell entwendet, was einen plötzlichen Anstieg um neun Prozent zum Vorjahr bedeutet. Ein Grund dafür ist laut Experten vor allem, dass osteuropäische Banden, die sich in den letzten Jahren in erster Linie im Osten Deutschlands betätigt haben nun im ganzen Land aktiv sind. Zudem gehen diese immer dreister vor.

Vielen gelingt es durch geschickte Manöver sogar einfach den Schlüssel zum Auto zu klauen und müssen es daher gar nicht mehr kurzschließen. Obwohl selbst in diesem Bereich gehen sie extrem geschickt vor: Nicht einmal die neuen Wegfahrsperren können sie aufhalten.

Experten raten dazu sich zur Sicherheit dahingehend zu informieren, dass Diebstahl auch in der Versicherung abgedeckt ist.

Autoteile im Visier von Langfingern

3. November 2009 Keine Kommentare

Die Zahl der Autodiebstähle ist laut Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr zwar um 5,7 Prozent auf rd. 37.000 zurückgegangen. „Begehrt“ bleiben indes hochwertige Autoteile und Zubehör, die die Diebe nicht selten gleich an Ort und Stelle ausbauen. Entwendet wird alles, was sich leicht absetzen lässt. Dies gilt nicht nur für Kleinteile wie Bordcomputer, Außenspiegel und Nebellampen. Selbst Sportlenkräder oder gar eine luxuriöse Lederpolsterung können das Interesse der Ganoven wecken. Den Versicherungen entstand so alleine für 2008 ein Schaden in Höhe von 921 Mio. Euro.

Alois Schnitzer von Deutschlands zweitgrößtem Fahrzeugversicherer, HUK-Coburg: „Nach wie vor besteht ein hoher Bedarf an Kfz-Ersatzteilen in afrikanischen und osteuropäischen Ländern, wobei Litauen weiterhin als führender illegaler Absatzmarkt in Richtung Osteuropa fungiert.“ So verwundert es kaum, dass mancherorts Fahrzeugeinbrüche an der Tagesordnung sind und der ein oder andere Halter sogar mehrfach einen Teilediebstahl melden muss. Auch wenn Versicherungsschutz besteht sind damit immer Scherereien verbunden: Es liegt daher im Eigeninteresse eines jeden Fahrzeughalters, einige Verhaltensregeln zu beachten, um es Langfingern nicht zu einfach zu machen. Das Auto sollte niemals, auch bei kurzer Abwesenheit, unverschlossen sein. Sind die Türen auch tatsächlich verriegelt?

Funkblocker könnten die Fernbedienung gestört und damit das Verschließen des Fahrzeug verhindert haben. Dunkle und einsame Parkplätze sowie das längere Abstellen des Autos gelten als Einladung an Diebe. Und: Gewisse Reiseziele unterliegen bekanntermaßen einer hohen Kriminalitätsrate. Dort sind bewachte Parkplätze angeraten, will man sich größeren Ärger ersparen.

Machen sich dennoch Diebe am Auto zu schaffen, kommt die Teilkasko für den Schaden auf. Dies gilt sowohl für Einbruchschäden am Fahrzeug als auch für die entwendeten fest eingebauten Fahrzeug- und Zubehörteile, soweit sie nach den Bedingungen versichert sind. Dort ist aufgelistet, welche Gegenstände als Zubehör gelten. So sind beispielsweise Außenspiegel, Lederpolsterungen, Nebellampen, Sportlenkräder und in aller Regel auch Bordcomputer ohne Beitragszuschlag mitversichert.

Bei besonders teuren Einbauten wie Funkanlagen mit Antenne, Mikrofonen, Lautsprecheranlagen und Radioantennen oder auch einem nachträglich eingebauten hochwertigen Multimediasystem empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Versicherer. Denn manchmal sind diese nur gegen Zuschläge oder bis zu einer bestimmten Höchstgrenze mitversichert. Auch bei Wohnwageninventar sollte man mit dem Versicherer genaue Vereinbarungen treffen. Gegenstände, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, wie Handys, mobile Navigationsgeräte oder Kleidungsstücke sind generell nicht mitversichert.