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BMW X5 eDrive F15 – Luxus-SUV mit Hybridantrieb

18. Oktober 2014 Keine Kommentare
BMW X6

BMW X6

Wer sich für komfortable SUVs interessiert und umweltbewusst lebt, kann sich freuen: Der bayerische Automobil-Hersteller BMW plant, 2015 seine SUVs um ein Hybrid-Fahrzeug der Luxusklasse zu ergänzen. Das neue Modell hat den BMW-typischen sportlichen Look, kombiniert mit luxuriöser Innenausstattung und noch mehr Fahrkomfort. Über den Kaufpreis des Fahrzeugs kann derzeit nur spekuliert werden. Mit seinem neuen umweltfreundlichen SUV will der Automobilhersteller insbesondere in den Ländern punkten, in denen man nicht so gerne Dieseltreibstoff tankt.

BMW eDrive plus BMW xDrive

Bei seinem neuen Hybrid-SUV verbaut der Hersteller einen Zwei-Liter-Vierzylinder BMW Twin-Power-Turbo-Benzinmotor von 180 kW/245 PS Stärke und einen ebenfalls bei BMW entwickelten 70 kW/95 PS starken Elektromotor. Beide Motoren zusammen sorgen für eine rasante Beschleunigung von 0 auf 100 innerhalb von nur 7 Sekunden und – rein elektrisch – für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Im reinen Elektro-Betrieb gefahren, kommt das neue BMW Fahrzeug auf eine Reichweite von 30 km. Das Spar-Modell verbraucht laut Hersteller-Angaben lediglich 3,8 Liter Normalbenzin. Sein CO2-Ausstoß liegt bei höchstens 90 g pro gefahrenem Kilometer. Die große Lithium-Ionen-Batterie des neuen SUVs befindet sich an crashsicherer Stelle unter dem Gepäckraum und hat eine Leistung von 9 kWh. Beim neuen X5er-Hybrid-Fahrzeug wird die Kraft über die Achtgang-Automatik-Schaltung an alle vier Räder übertragen, die xDrive Allrad-Antrieb haben. Der Wandler wurde durch eine moderne Anfahrkupplung ersetzt. Rein äußerlich betrachtet, ähnelt das neue Fahrzeug seinen X5er Vorgängern, nur die Strom-Tank-Klappe vorne links weist ihn als Hybrid-Fahrzeug aus. Interessierte können sich das BMW X5-eDrive Fahrzeug, das eventuell auch in einer 6 Zylinder Motor-Variante erhältlich sein wird, zurzeit auf dem Autosalon Paris ansehen.

Großer Fahrkomfort und hohe Leistung

Experten gehen davon aus, dass BMW seinem leistungsstarken Umwelt-SUV wahrscheinlich die Bezeichnung BMW X5 eDrive40e geben wird. Mit seiner Reichweite von 30 km ist es ideal für Stadtfahrten. Wie ein Elektroauto ist es über Ladekabel an eine normale Haushaltssteckdose, Wallbox und an eine Strom-Tankstelle anzuschließen. Der Fahrer des neuen Umwelt-SUVs kann zwischen den Fahrmodi Comfort, Sport und Eco Pro wählen und auf MAX eDrive (rein elektrische Fahrweise) oder SAVE Battery umschalten. Um die Reichweite optimal auszuschöpfen, kann er sich via Navigationssystem den Streckenverlauf und die aktuelle Verkehrslage anzeigen lassen. Die von BMW Connected Drive entwickelte Remote App zeigt dem Fahrer des X5er BMW eDrive F15 mit Plug-in Hybridantrieb den Batterie-Ladezustand auf seinem Smartphone an, sodass er seinen Akku gleich aufladen kann. Heizung und Klimaanlage lassen sich ebenfalls aus der Ferne via Smartphone aktivieren.

Ansehen, aussuchen, abfahren – die IAA auf dem Prüfstand

5. Januar 2012 Keine Kommentare

Die IAA in Hannover - flickr.com/storem

Automobile üben auf viele Menschen eine große Faszination aus. Darüber hinaus sind Automobile ein Milliardengeschäft, welches gerade für die Wirtschaft hierzulande von besonderer Bedeutung ist. Geht es der Automobilbranche schlecht, so geht es meist der ganzen Wirtschaft schlecht. Um beide Dinge zusammenzuführen, das Interesse der Allgemeinheit an Autos wie auch das Geschäftsinteresse der Autofirmen, gibt es in Deutschland die Internationale Automobil-Austellung (IAA).

Die IAA findet alle zwei Jahre aufs Neue statt. Die Veranstaltungsorte sind entweder Frankfurt am Main oder Hannover. Auf der Automobilausstellung präsentieren die Autofirmen ihre Neuwagen und geben einer interessierten Öffentlichkeit Einblicke in die neuesten Trends und Entwicklungen in der Automobilszene Ausrichter der IAA ist immer der Verband der Automobilindustrie.

Dieses Jahr fand die 64. Internationale Automobilmesse zwischen dem 15. und 25. September in Frankfurt am Main statt. Zahlreiche Händler aus dem In- und Ausland nutzen wieder einmal die Gelegenheit, die neuesten Automodelle zu präsentieren. Es fällt dabei auf, dass sich das Angebot der IAA immer weiter differenziert.

Es ist dabei keineswegs mehr so, dass nur Autofreaks oder Freunde besonders teurer und ausgefallener Modelle auf ihre Kosten kommen sollen. Vielmehr ist fast für jeden etwas dabei. Alle möglichen Fahrzeugklassen sind somit auf der IAA vertreten gewesen, vom Geländewagen über den Kleinwagen über den Familienwagen bis zum Hobbyrennwagen. Besonderes Anliegen der letzten IAA war die Beschäftigung mit dem Aspekt des Energiesparens. Vor diesem Hintergrund wurden viele Modelle mit alternativen Antriebsstoffen vorgestellt. Zu diesen Antriebsstoffen zählen vor allem Hybrid- und Elektroautos.

Die kommende IAA in Hannover wird sicherlich auch diesen Aspekt des Energiesparens besonders betonen, da auch die Besucher ein immer stärkeres Interesse für dieses Thema erkennen lassen.

Verkauf von Elektroautos muss bei Opel gestoppt werden

18. Dezember 2011 Keine Kommentare
Opel Ampera

Opel Ampera | © by flickr/ lucamascaro

Für den deutschen Autobauer Opel ist das Elektroauto Ampera der Hoffnungsträger schlechthin. Mit dem Ampera wollte der Hersteller auf dem Markt für alternative Antriebe für Furore sorgen. Nun muss Opel den Verkauf seines Elektroautos jedoch vorerst stoppen. Grund für den Stopp sind nach Unternehmensangaben Probleme bei den Batterien. Demnach soll die Technik von dem Opel Ampera überarbeitet werden, nachdem es zu einem Feuer in der Batterie kam. Elektroautos haben aufgrund der vollgeladenen Akkus erhebliche Schwachstellen bei der Sicherheit. Die Akkus gelten als einer der größten Risikofaktoren nach einem Unfall, da sie ähnlich wirken wie Benzintanks. Um die Risiken zu minimieren, will Opel nach eigenen Angaben nun die Sicherheit seiner Stromspeicher verbessern.

Wie ein Sprecher des Herstellers bekanntgab, sei bislang noch nicht abzusehen, wann man mit der Auslieferung des Ampera beginnen kann. Der Ampera wird bei General Motors in Detroit produziert. Bereits seit Oktober kann er bei Opel bestellt werden. Auf technischer Ebene ist er mit dem GM-Modell Chevrolet Volt identisch. Opel wird das Basismodell auf dem europäischen Markt zum Preis von 42.950 Euro anbieten. In Europa gibt es nach Unternehmensangaben bislang 6500 Vorbestellungen. In den USA konnten bereits 6000 Modelle von dem Volt verkauft werden. Opel hat sich aufgrund von Tests der US-Sicherheitsbehörde NHTSA für den Lieferstopp entschieden. Das Auto konnte den Crashtest zwar mit der bestmöglichen Punktzahl abschließen, doch drei Wochen nachdem er abgestellt wurde, fing er schließlich im Gelände Feuer.

Crashtest: Peugeot iOn erhält vier von fünf Sternen

20. März 2011 Keine Kommentare

Obwohl schon heute feststeht, dass Elektrofahrzeuge die automobile Zukunft sind, wird über ihre Sicherheit immer wieder diskutiert. Nicht gering sind die Zweifel, die mit Blick auf Unfälle mit Elektroautos gehegt werden. Mehrfach konnte nun jedoch bewiesen werden, dass Elektrofahrzeuge den hohen Sicherheitsanforderungen dieser Zeit gerecht werden können und teilweise sogar besser abschneiden wie klassische Fahrzeugmodelle. Ein solches Glanzstück gelang nun auch dem Peugeot iOn beim NCAP Crashtest. Das Elektroauto der Franzosen erhielt in dem realitätsnahen Test von der unabhängigen Jury vier von fünf Sternen. Damit konnte sich der iOn ein sehr gutes Ergebnis sichern, das manch einen Skeptiker durchaus in die Schranken weisen dürfte.

Dabei hat der iOn gleich in mehreren Testbereichen mit hervorragenden Ergebnissen überzeugen können. Allen voran handelt es sich dabei um den Insassenschutz für Kinder und Erwachsene. Zudem wurde die Lithium-Ionen-Batterie, die von Peugeot im Unterboden  zwischen den Achsen untergebracht wurde, bei dem Test nicht beschädigt. Hervorragend schnitt der Peugeot iOn insbesondere bei der Sicherheit für Kinder im Alter von drei Jahren ab. Für zusätzliche Punkte sorgte auch die umfangreiche Serienausstattung, die zahlreiche Assistenzsysteme für den Fahrer bereithält. Dazu gehören allen voran ESP und ein Gurtwarnsystem, das sowohl für die Vorder- als auch für die Rücksitze zur Verfügung steht.

RWE und Renault testen E-Mobilität im Pendlerverkehr

10. März 2010 Keine Kommentare

Elektro by flickr, loremoElektroauto die Zweite diese Woche: Nun endlich ist klar, welche Firmen den Zuschlag für das neue E-Mobilität-Testprojekt erhalten: Gemeinsam mit Renault wird RWE in der nächsten Zeit entlang des Ruhrschnellwegs (A40) testen wie sich Elektroautos in den Pendelverkehr einbauen lassen.

Zudem werden dadurch die grünen Flitzer für die „normalen“ Autofahrer greifbarer und sollen sich in den Alltag einfügen.

Für die Testflotte stellt Renault 40 Elektrofahrzeuge bereit. Dazu kommen noch 110 zu Elektroautos umgerüstete Fahrzeuge, die RWE als Leasing-Fahrzeuge für das Projekt zur Verfügung stellt.

Renault setzt dabei die neuen Modelle Kangoo Rapid Z.E. Und die Mittelklasselimousine Fluence Z.E. Ein, die bereits ab 2011 europaweit zu haben sein sollen.

Bei den Leasing-Modellen von RWE handelt es sich um Fiat 500, die sogenannten Karabag 500 E, die über eine Reichweite von bis zu 140 km verfügen sollen.

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