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Artikel Tagged ‘Elektroautos’

Nissan Leaf wird 2012 in Deutschland eingeführt

22. Dezember 2011 Keine Kommentare
Nissan Leaf

Nissan Leaf | © by flickr/ mariordo59

Sie gelten als die automobile Zukunft und genießen auch auf Seiten der Verbraucher ein wachsendes Interesse. Elektroautos sind im Bereich der alternativen Antriebe eine feste Größe, doch auch weiterhin ist das Angebot an Serienfahrzeugen vergleichsweise gering. 2012 wird der Markt von Elektroautos in Deutschland um ein Modell reicher sind. Nissan führt im kommenden Jahr mit dem Leaf ein echtes Gewinner-Elektroauto auf den europäischen Markt ein. In Deutschland soll der Nissan Leaf nach Angaben des Herstellers zunächst nur bei 18 ausgewählten Händlern zu finden sein. Der Nissan Leaf kann zum Zeitpunkt der Markteinführung in Deutschland bereits auf erhebliche Erfolge verweisen. So konnte der japanische Autobauer sein Zero-Emission-Fahrzeug schon 20.000 Mal verkaufen.

Darüber hinaus hat der Leaf in diesem Jahr mehrere Auszeichnungen erhalten. So wurde er als „Auto des Jahres in Europa“ und als „World Car of the Year“ geehrt. Damit sicherte sich der Leaf zwei der beliebtesten Auszeichnungen in der Automobilbranche. Im Euro NCAP Test hat der Nissan Leaf Bestnoten erzielen können. Er war das erste Elektroauto überhaupt, das den Test mit der Höchstwertung von fünf Sternen abschließen konnte. Die Reichweite wird von dem Nissan Leaf mit einer Distanz von rund 175 Kilometern angegeben und ist demnach durchaus alltagstauglich. Nissan hat sich bei dem Leaf nicht nur für einen leistungsstarken Elektromotor entschieden, sondern wählte auch eine 12-Volt-Lithium-Ionen-Batterie. Zudem unterstützen das Bremsenergie-Rückgewinnungssystem und ein Dachspoiler, der über eine integrierte Solarzelle verfügt, die beachtliche Leistung.

Akzeptanz steigt bei Elektroautos deutlich an

10. September 2011 Keine Kommentare
Mitsubishi i-Miev

Mitsubishi i-Miev

Nach den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage steigt die Akzeptanz, die Elektroautos von Seiten der deutschen Verbraucher entgegen gebracht wird, rapide an. Das ist eine der Kernaussagen einer aktuellen Umfrage, die von dem Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben wurde. Innerhalb eines Jahres ist die Akzeptanz gegenüber den Elektrofahrzeugen beachtlich gestiegen. So lehnt derzeit nur noch rund ein Viertel die Elektrofahrzeuge ab. Dagegen würden sich mehr als zwei Drittel der Deutschen ein solches Auto anschaffen. Noch vor einem Jahr traf dies nur auf jeden Dritten Deutschen zu. Zu der hohen Akzeptanz dürften auch die Hersteller beigetragen haben. Die Autobauer arbeiten auch weiterhin anhaltend an der Entwicklung und Serienreife von Elektrofahrzeugen, die alltagstauglich sind.

Darüber hinaus werden die E-Mobile immer häufiger als die automobile Zukunft angesehen. Doch die deutschen Verbraucher haben auch sehr präzise Vorstellungen zu den Fahrzeugen der Zukunft. So sind der Komfort und der Preis für die Verbreitung der Elektroautos entscheidend. Eine Anschaffung kommt für viele Verbraucher nur dann in Frage, wenn die Elektroautos nicht teurer sind. Wie Bitkom betonte, geht die Elektromobilität jedoch über den Austausch der Motoren hinaus. Geht es nach den Vorstellungen der Autofahrer sind die Autos künftig mit ihrer Umgebung über das Internet vernetzt. Darüber hinaus wünschen sich viele eine Steuerung der Stromversorgung der Elektroautos mithilfe von der Informationstechnik.

Neues Elektroauto in Lausitz vorgestellt

21. August 2011 Keine Kommentare
Mitsubishi iMiev

Mitsubishi iMiev

Am Donnerstag wurde in der Lausitz ein neues Elektroauto vorgestellt. Gemeinsam mit anderen Elektrofahrzeugen soll es sich in der Region einem umfangreichen Test unterziehen. Ziel des Projekts ist es die Tauglichkeit im Alltag zu testen. Das erste Elektroauto des Berlin-Brandenburgischen Projekts wurde am Donnerstag in Cottbus vorgestellt. An dem umfangreichen Projekt beteiligen sich mehrere Partner wie der Energieriese Vattenfall und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus. Zu den Partnern gehört die German E-Card GmbH. Das Projekt trägt den Namen e-SolCar. Neben der Alltagstauglichkeit soll auch geprüft werden, wie gut die Funktionsweise der Fahrzeuge als Stromspeicher ist. Für die Realisierung des Projekts wurde zunächst ein Wagen zum Elektroauto umgebaut. Darüber hinaus sind im Rahmen der Vorbereitungen auch die erforderlichen Tankstellen entstanden.

Das Projekt soll sich nach Angaben der Initiatoren über ein Zeitfenster von drei Jahren erstecken. Bis Februar 2012 soll die Fahrzeugflotte des Projekts auf insgesamt 50 Fahrzeuge ausgebaut werden. Unter ihnen sollen sich neben Autos und Kleintransportern auch verschiedene Jeeps finden. Nach den Angaben der Projektpartner sind in und um Cottbus insgesamt 100 Stationen geplant, an denen die Fahrzeuge aufgeladen werden können. Weitere Stationen sollen an den Tagebau- und Kraftwerksstandorten von Vattenfall entstehen. Das Projekt geht mit Kosten in Höhe von neun Millionen Euro einher. Sie werden unter anderem aus Mitteln der EU und dem Land Brandenburg gestemmt.

Elektroautos sollen künftig ausreichend Lärm machen

24. Juni 2011 Keine Kommentare
Nissan Leaf

Nissan Leaf | © by flickr / cliff1066™

Geht es um Elektroautos sind sich Hersteller, Politik und Verbände in vielen Punkten einig – sie sind umweltschonend und sie sind vor allem die automobile Zukunft. Ein anderes Bild zeigt sich jedoch bei der Frage nach ihrem Geräuschpegel. Elektroautos und Hybridfahrzeuge bewegen sich geräuschlos über die Straßen. Das hat eindeutig Vorteile, denn durch ihre Fahreigenschaften könnte mit entsprechender Verbreitung der Elektrofahrzeuge der Lärmpegel in den Städten deutlich sinken. Doch ihr geräuschloses Fahrverhalten hat eben nicht nur Vorteile, sondern auch entscheidende Nachteile. Vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer sind die geräuschlosen Eigenschaften eine ernstzunehmende Gefahr. Fußgänger, Fahrradfahrer und vor allem Menschen mit Sehbehinderung können die Autos nicht mehr akustisch wahrnehmen.

Um Sicherheitsrisiken auszuräumen, sollten Elektroautos künftig mit künstlichen Lärmmachern ausgestattet sein. Dieses System ist nicht neu. So setzte der japanische Autobauer Nissan bei seinem Elektromodell Leaf von Beginn an auf ein künstliches Soundsystem. Doch die Forderungen nach den künstlichen Lärmmachern stoßen nicht überall auf Begeisterung. Vor allem unter den Experten streiten sich die Gemüter. Während die einen ein solches System bevorzugen, zeigt sich bei anderen ein gegenteiliges Bild. Sie verweisen auf das geräuschlose Fahrrad, über das sich keiner beschwert. Die UNO hat nun gemeinsam mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten und entsprechenden Verbänden beschlossen, dass die Elektroautos mit entsprechenden Systemen ausgestattet sein müssen und Lärm erzeugen, sodass sie rechtzeitig wahrgenommen werden.

Forschung verspricht bessere Akkus für Elektroautos

6. Mai 2010 Keine Kommentare

High Voltage by flickr, oskayFür viele ist die noch ziemlich geringe Reichweite ein Argument gegen Elektroautos. Die bisherigen Modelle schaffen meist gerade mal 100 bis 150 km bis sie wieder an die Ladestation müssen. Für den Stadtverkehr ideal, nur wehe, wenn man mal eine längere Strecke fahren muss…

Daher arbeiten Forscher seit langem fieberhaft an der Verbesserung der Akkus und wie es scheint ist ihnen ein weiterer Durchbruch gelungen. Aktuell testet die Berliner Firma DBM Energy die Akkus der neuesten Generation und dabei schneiden die bisher ganz gut ab.

Der Lithium-Metall-Polymer-Akku soll die Reichweite auf 500 km ausgeweitet haben. Zudem ist er dreimal so klein und zehn Mal so leicht wie die Vorgänger. Möglich machen dies neue Materialien sowie eine neue Steuerungstechnik und eine neue Schichtung. Dadurch enthält er auch nur noch 10% Lithium.

Angeblich kann der Akku auch bald in Serienproduktion gehen, wofür zwei neue Werke ind Baden-Württemberg und Thüringen entstehen sollen.