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Gebrauchter VW Polo nicht immer zu empfehlen

22. Februar 2015 Keine Kommentare
VW Volkswagen Polo

VW Volkswagen Polo

Ein Bericht vom TÜV hat aufgezeigt, dass der VW Polo in der vierten Generation, nicht immer hält was sein Preis auch verspricht. Zwar dürfte diese Nachricht für viele keine Neuigkeit sein, doch die Mängelliste ist sehr lange und der Kauf eines gebrauchten VW Polo IV, sollte gründlich durchdacht und das Fahrzeug genau unter die Lupe genommen werden. Natürlich sind auch Fahrzeuge vertreten, die die hohen Ansprüche der Kunden erfüllen vertreten. Viele VW Polo sind auch sogenannte Dauerläufer und werden dem VW-Konzern gerecht. Der TÜV hat jedoch in den letzten Jahren auch einige Fahrzeuge (vorübergehende) die Straßentauglichkeit für die Automobile entzogen.

Das Design

Schon seit der ersten Baureihe, setzt VW auf ein eher schlichtes Design. Natürlich gab es für den Polo immer wieder ein Facelift, doch die Merkmale, wie etwa die Lichter, die Schürze wurden kaum verändert. Der Kleinwagen bietet für das Segment jedoch jede Menge Platz und ist auch nur um zehn Zentimeter kürzer als sein großer Bruder, der VW Golf. Vier Personen haben im Innenbereich ausreichend Platz.

Die Leistung

Leistungstechnisch gibt es am VW Polo kaum Kritikpunkte. Die Motorenpalette reicht vom 1,2-Liter-Benziner mit 55 PS bis hin zum GTI mit 180 PS. Das Dieselmodell läuft mit seinen 86 PS ebenfalls sehr zügig und wer sich für ein Dieselfahrzeug entscheidet, sollte jedoch darauf achten, dass ein Partikelfilter vorhanden ist. Die Motoren gelten als äußerst gut und laufen auch noch vielen Kilometer noch sehr zuverlässig.

Mangelhafte Ausstattung

Schon seit vielen Jahren ist der VW-Konzern dafür bekannt, dass kaum eine serienmäßige Ausstattung vorhanden ist. Wer neben einem Radio, elektronischen Fensterhebern und einer Klimaanlage im Polo mehr Extras haben möchte, der muss tief in die Tasche greifen. ESP und Kopfairbags gehören mittlerweile zum guten Standard und sollten auch bei einem Gebrauchtwagen in der heutigen Zeit keinesfalls fehlen. Gute Gebrauchtwagen bietet das Portal von mobile.de.

Die Mängel vom TÜV

Die letzten Testberichte haben deutlich aufgezeigt, dass der VW Polo leider sehr viele Gebrechen vorweist. Nicht ausreichende Wirkung der Handbremse, grobe Mängel an den Achsen, poröse Bremsschläuche und fehlende Auspuffanlagen sind nur einige der aufgezeigten Mängel bei gebrauchten VW Polo Fahrzeugen. Neuere Modelle liefern sehr oft grobe Mängel bei der Elektronik (Fensterheber und Zentralverriegelung). Bei Dieselfahrzeugen sollte unbedingt auf einen funktionalen Zahnriemen und bei Benzinfahrzeugen auf eine einwandfreie Steuerkette geachtet werden.

Mit einem lückenlosen Service-Heft, einem sehr gepflegtem Zustand (Innen und Außen) sowie einer Historie von durchgeführten Wartungen, kann der Polo in der vierten Generation durchaus gekauft werden. Natürlich sollte ein Fachmann nochmals ein Auge vor dem Kauf auf das Fahrzeug werfen, denn billig sind auch gebrauchte VW Polo nicht.

Bis zu 30 Prozent Mehrverbrauch durch Klimaanlage

22. August 2010 Keine Kommentare

An heißen Sommertagen kann das Autofahren schnell zur Tortur werden. Hohe Außentemperaturen lassen rasch das Bild entstehen, dass man sich nicht in einem Auto, sondern in einer Sardinendose befindet. Wer die Möglichkeit hat, greift an diesen Tagen auf eine Klimaanlage zurück. Doch laut einer Studie vom BAFU, dem Schweizer Bundesamt für Umwelt, kann genau diese schnell zum teuren Spaß werden. Im Rahmen einer Studie wurde ermittelt, dass die Klimaanlage den Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent ansteigen lassen kann. Anhand der ermittelten Daten ergibt sich ein jährlicher Durchschnitt von 5,4 Prozent.

Dabei ergeben sich beim Mehrverbrauch deutliche Unterschiede. Bereits bei gemäßigten Temperaturen, wie sie für Deutschland typisch sind, steigt außerhalb von Ortschaften beim Fahren mit der Klimaanlage der Kraftstoffverbrauch um 5 Prozent. Noch wesentlich kostenintensiver ist der Einsatz der Klimaanlage im Stadtverkehr. Hier muss mit bis zu zehn Prozent mehr gerechnet werden. Die Forscher ermittelten für einen Sommertag mit 27° Celsius einen deutlichen Mehrverbrauch von 18 Prozent.

Damit der Mehrverbrauch im Jahresdurchschnitt in Grenzen gehalten werden kann, sollten Autofahrer nach Aussagen des ARCD bei Temperaturen unter 18° Celsius grundsätzlich auf die Klimaanlage verzichten. Allein dadurch lässt sich nach Einschätzung der Experten der Mehrverbrauch um rund 66 Prozent minimieren. Auch wenn sich die Klimaanlage schnell zum teuren Spaß entwickeln kann, sollte gerade bei Temperaturen ab 23° Celsius nicht auf diese verzichtet werden, da sonst die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers in Mitleidenschaft gezogen wird.

Vor wenigen Tagen erklärte auch der AvD, dass Hitze auf einen Autofahrer eine ähnliche Wirkung hat wie Alkohol. So wird man bei heißen Temperaturen schneller müde, unkonzentriert und oftmals auch aggressiv. So sollte man trotz des erhöhten Kraftstoffverbrauches nicht auf eine Klimaanlage verzichten und beim Auto kaufen auch auf solche Extras achten.

So bewahrt man an heißen Tagen einen kühlen Kopf

11. Juli 2010 Keine Kommentare

Der Sommer taucht Deutschland in eine Hitzewelle, wie man sie lange Zeit nicht vorfand. Doch die hohen Temperaturen bringen Autofahrer nicht nur ins Schwitzen, sondern können auch für erhebliche Gefahren sorgen. Mit steigender Temperatur verringert sich die Konzentration des Fahrers. Dadurch steigt das Unfallrisiko erheblich. Zudem kann die aktuelle Hitze zu Schäden am eigenen Auto führen. Aus diesem Grund sollten Autofahrer bereits vor dem Start auf einzelne Besonderheiten achten.

Bei der Suche nach einem Parkplatz sollte man in erster Stelle auf einen schattigen Platz Wert legen. Bevor man sich schließlich ans Steuer setzt, sollte der Wagen gut durchgelüftet werden. Während der Fahrt müssen ausreichend Pausen eingelegt werden. Dabei müssen Fahrer und Mitfahrer darauf achten, dass sie ausreichend trinken. Empfehlenswert ist vor allem Mineralwasser. Aber auch abgekühlter Tee kann in kleinen Schlucken zur Hand genommen werden.

Die Nutzung der Klimaanlage ist bei hohen Temperaturen ein echtes Muss. Doch auch bei dieser sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht auch höchster Stufe läuft, da sonst beim Aussteigen Kreislaufprobleme drohen. Es gilt darauf zu achten, dass die Temperatur des Innenraumes maximal sechs Grad kühler ist als die Außentemperatur. Vor allem während Staus müssen Autofahrer stets auf die Wassertemperaturanzeige im Fahrzeug achten. Sobald der Motor heiß läuft, muss mit Schäden und sehr hohen Reparaturkosten gerechnet werden.

Zudem müssen Autofahrer während des Sommers bedenken, dass sich Kraftstoff durch die Hitze ausdehnt. Aufgrund dessen sollte der Tank nie randvoll sein. Durch die Ausdehnung kann der Kraftstoff die Lack- und Kunststoffteile am Auto beschädigen.

Damit Schäden am Kunststoff vermieden werden können, sollten die Armaturen bei längeren Standzeiten immer abgedeckt werden. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Handtuch. Während der Hitzewelle ist das Herauswerfen von glühenden Zigarettenkippen ein Tabu, denn durch sie können Waldbrände entstehen. Außerdem sollte ein Fahrzeug, dessen Katalysator aufgeheizt ist, nicht auf unbefestigtem Untergrund abgestellt werden.