
Die IAA in Hannover - flickr.com/storem
Automobile üben auf viele Menschen eine große Faszination aus. Darüber hinaus sind Automobile ein Milliardengeschäft, welches gerade für die Wirtschaft hierzulande von besonderer Bedeutung ist. Geht es der Automobilbranche schlecht, so geht es meist der ganzen Wirtschaft schlecht. Um beide Dinge zusammenzuführen, das Interesse der Allgemeinheit an Autos wie auch das Geschäftsinteresse der Autofirmen, gibt es in Deutschland die Internationale Automobil-Austellung (IAA).
Die IAA findet alle zwei Jahre aufs Neue statt. Die Veranstaltungsorte sind entweder Frankfurt am Main oder Hannover. Auf der Automobilausstellung präsentieren die Autofirmen ihre Neuwagen und geben einer interessierten Öffentlichkeit Einblicke in die neuesten Trends und Entwicklungen in der Automobilszene Ausrichter der IAA ist immer der Verband der Automobilindustrie.
Dieses Jahr fand die 64. Internationale Automobilmesse zwischen dem 15. und 25. September in Frankfurt am Main statt. Zahlreiche Händler aus dem In- und Ausland nutzen wieder einmal die Gelegenheit, die neuesten Automodelle zu präsentieren. Es fällt dabei auf, dass sich das Angebot der IAA immer weiter differenziert.
Es ist dabei keineswegs mehr so, dass nur Autofreaks oder Freunde besonders teurer und ausgefallener Modelle auf ihre Kosten kommen sollen. Vielmehr ist fast für jeden etwas dabei. Alle möglichen Fahrzeugklassen sind somit auf der IAA vertreten gewesen, vom Geländewagen über den Kleinwagen über den Familienwagen bis zum Hobbyrennwagen. Besonderes Anliegen der letzten IAA war die Beschäftigung mit dem Aspekt des Energiesparens. Vor diesem Hintergrund wurden viele Modelle mit alternativen Antriebsstoffen vorgestellt. Zu diesen Antriebsstoffen zählen vor allem Hybrid- und Elektroautos.
Die kommende IAA in Hannover wird sicherlich auch diesen Aspekt des Energiesparens besonders betonen, da auch die Besucher ein immer stärkeres Interesse für dieses Thema erkennen lassen.

Mit Autokredit zum Traumauto - flickr.com/bovinity
Wenn man seinen Wagen mehr in der Werkstatt als in der heimischen Garage findet, dann wird es Zeit, über einen neuen Wagen nachzudenken. Ersatzteile sind auf die Dauer ein teurer Spaß, und wenn sich die Reparaturen häufen, lohnt sich in der Regel der Kauf eines neuen Autos. Aber bei den meisten Autofahrern muss der neue Wagen mit einem Autokredit finanziert werden, denn kaum jemand hat so viel Geld auf dem Konto oder auf der hohen Kante liegen. Wer einen Autokredit aufnehmen will, der sollte einige Dinge beachten.
Die Zinsen entscheiden
Wie bei allen anderen Krediten, so spielen auch beim Autokredit die Zinsen die Hauptrolle, denn sie entscheiden, wie teuer der Kredit wirklich wird. Die Höhe der Autokreditzinsen ist immer unterschiedlich und wer nicht zu viel bezahlen will, der nimmt sich die Zeit und vergleicht die einzelnen Angebote miteinander. Autokredite vergleichen kann man am besten im Internet, denn dort findet man alle Anbieter und ihre Angebote auf einen Blick und kann auch noch mit dem Kreditrechner seinen persönlichen Wunschkredit ausrechnen. Die Zinsen mit einem Kreditvergleich im Internet ausrechnen ist auch dann interessant, wenn man noch nicht genau weiß, ob man einen Autokredit aufnehmen will oder den Wagen lieber leasen möchte.
Wann lohnt sich ein Autokredit?
Leasing oder Kredit? Viele Autofahrer stehen vor der Entscheidung, wenn es um die Anschaffung eines neuen Wagens geht. Leasing ist immer dann eine gute Sache, wenn man monatlich nicht allzu viel Geld für Raten ausgeben will und nicht zu den Vielfahrern gehört. Wer einen Wagen least, der darf ihn streng genommen nur benutzen, besitzt ihn aber nicht und darf dabei eine bestimmte Kilometerzahl nicht überschreiten. Details können im Wikipedia-Artikel zum Thema Leasing nachgelesen werden. Wenn man aber einen klassischen Autokredit aufnimmt, dann zahlt man in der Regel zwar höhere Raten zur Tilgung, aber man kann mit dem Auto ohne Kilometerlimit fahren und das ist für alle, die viel fahren, die bessere Lösung.

Toyota Lexus RX400h | © by flickr / keetsa
Der japanische Autobauer Toyota zeigt sich mit Blick auf das Jahr 2012 zuversichtlich und rechnet vor allem in Bezug auf den US-Markt mit guten Chancen. Wie das Unternehmen in den vergangenen Tagen erklärte, soll der Bestand an Neufahrzeugen bei dem Hersteller ab Februar 2012 deutlich aufgebaut werden. Als Grund nannte Toyota aktuelle Erwartungen, nach denen die Nachfrage nach Neufahrzeugen in den USA im kommenden Jahr deutlich steigen wird. Von dem Nachfrageanstieg möchten selbstverständlich auch die Japaner profitieren. Dabei gilt vor allem der Bestseller Camry in den USA als Hoffnungsträger von Toyota. Der Verkaufschef von Toyota in den USA, Jim Lentz, unterstrich zuletzt abermals die positiven Erwartungen und betonte, dass im Jahr 2012 rund eine Million PKWs und Light Trucks mehr in den USA verkauft werden könnten als 2011.
Mittelfristig rechnet Lentz mit einem noch deutlicheren Anstieg. Demnach sollen 15 bis 16 Millionen Neufahrzeuge in den USA abgesetzt werden können. Im laufenden Jahr liegt der Absatz von Neuwagen bei gut 12,5 Millionen Fahrzeugen. In den USA liegt Statistiken zufolge das durchschnittliche Fahrzeugalter bei 11 Jahren. Aktuelle Fahrzeuge sind in den USA derzeit nur schwierig als Gebrauchtwagen zu bekommen. Infolge dessen ziehen viele potenzielle Käufer auch einen Neuwagen in Erwägung. Toyota hat zuletzt in Nord-Mississippi sein neues Montagewerk eröffnet. Wie Umfragen zuletzt belegen konnten, ist die Kaufabsicht mit Blick auf einen Neuwagen in US-Haushalten mit 11 Prozent deutlich gestiegen.

Audi S5
Verbraucher in Deutschland dürfen sich beim Autokauf wieder auf deutlich höhere Rabatte verlassen. Wie eine aktuelle Untersuchung ergeben hat, steigen die Rabatte, die von den Autobauern bei Neuwagen gewährt werden, wieder deutlich an. Hohe Preisnachlässe können sich die Autokäufer dabei vor allem bei den Importeuren sichern. Doch auch bei den Modellen der deutschen Hersteller sind Rabatte wieder vermehrt zu finden. Das Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen kam in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Rabattaktionen, die öffentlich von den Herstellern beworben werden, massiv angestiegen ist. Mit insgesamt 53 offenen Rabattaktionen hat der CAR-Rabatt-Index, durch den hunderte Verkaufsförderungen erfasst werden, so viele öffentlich beworbene Herstelleraktionen gezählt wie nie zuvor. Dabei wurden lediglich jene Rabattaktionen beachtet, die mit Nachlässen von mindestens 20 Prozent einhergingen.
Wie die Studienautoren betonten, erreicht der Index den höchsten Stand seit März vergangenen Jahres, wenn auch die nicht beworbenen Aktionen dazu gezählt werden. Im März 2010 kämpfte die Automobilbranche erheblich mit den Spätfolgen der Abwrackprämie. Im September dieses Jahres gingen den Studienergebnissen zufolge vor allem die Importeure sehr aggressiv mit den Preisnachlässen um. Die höchsten Nachlässe konnten sich die Kunden dabei bei den Herstellern Fiat, Renault und Citroen sichern. Aber auch Honda und die US-Marke Chevrolet zeigten sich sehr großzügig mit Neuwagenrabatten. Autokäufer durften auch bei mehreren deutschen Herstellern auf deutliche Nachlässe hoffen. Bei einzelnen Modellen wurden Rabatte von über zehn Prozent angeboten.

VW Tiguan | © by flickr/ MSVG
Nach Ergebnissen des CAR-Instituts sind die Lieferzeiten für Neuwagen im Juli leicht gesunken. Durchschnittlich mussten sich die Käufer von frei konfigurierbaren Neuwagen im Juli mit Wartezeiten von 3,8 Monaten zufriedengeben. Doch vor allem bei einzelnen Herstellern liegen die Lieferzeiten der Fahrzeuge weit über diesem Durchschnittswert. Das trifft unter anderem auf den VW-Konzern zu. Während die durchschnittliche Wartezeit bei Audi mit 4,9 Monaten angegeben wird, liegt sie bei der Marke VW bei 5,2 Monate. Auch bei den japanischen und koreanischen Herstellern müssen sich Käufer von Neuwagen vergleichsweise lange in Geduld üben. So müssen Kunden von Kia beispielsweise 4,9 Monate auf ihren Wagen warten.
Geduld brauchen darüber hinaus auch weiterhin die SUV-Käufer. Sie müssen sich auf durchschnittliche Lieferzeiten von 5,4 Monaten einstellen. Für den VW Tiguan wurde eine mittlere Lieferzeit von 7,1 Monaten ermittelt. Deutlich länger warten die Käufer des Hyundai ix35. Sie müssen nach Angaben des CAR-Instituts insgesamt zehn Monate auf ihr Fahrzeug warten. Die Lieferzeit vom Audi Q7 wird aktuell mit sieben Monaten und die des BMW X3 mit 6,5 Monaten angegeben. Aufgrund der verkürzten Werksferien darf auch mit Blick auf Ende August mit weiteren Rückgängen bei den Lieferzeiten gerechnet werden. Auf dem deutschen Automobilmarkt lassen sich mittlerweile auch die ersten Anzeichen für ein Schwächeln erkennen. Dazu tragen vor allem die vermehrt vorzufindenden Rabatte bei.