
Opel Ampera | © by flickr/ lucamascaro
Die Sanierung bei dem deutschen Autobauer Opel ist nach Angaben des neuen Konzernchefs Karl-Friedrich Stracke abgeschlossen. Nun möchte Opel mit Innovationen auf sich aufmerksam machen. Der Autobauer hat es sich zum Ziel gemacht, die Elektroautos erschwinglich zu machen. Hierfür setzt das Unternehmen auf eine Idee, die sich sehen lassen kann. Die Elektroautos sollen durch leistungsfähige und wiederverwertbare Batterien für die breite Masse bezahlbar werden. Schon heute steht fest, dass es sich bei den Elektroautos um die automobile Zukunft handelt. Doch bislang sind sie für die meisten Menschen schlichtweg zu teuer.
Dies könnte sich durch die wiederverwertbaren Batterien von Opel ändern. Der deutsche Automobilhersteller möchte künftig in hart umkämpften Ländern, in denen Autos mit alternativen Energien von enormer Bedeutung sind, mit der Konkurrenz mithalten können. Hierfür setzt der Hersteller auf umfangreiche Investitionen. In den kommenden drei Jahren will Opel Investitionen in Höhe von 11 Milliarden Euro stemmen. Durch sie sollen insgesamt 30 neue Modelle auf dem Markt etabliert werden. Unter den Neuheiten finden sich eine Limousine und ein Mini-SUV. Darüber hinaus will Opel einen weiteren Kleinwagen auf den Markt bringen, der mit einem Elektroantrieb ausgestattet ist. Im Jahr 2016 möchte Opel zudem das erste Auto mit Wasserstoffantrieb anbieten. Zum Jahresende wird zudem der Ampera seinen Platz bei den Händlern finden. Mit ihm sichert sich Opel bereits einen Vorsprung zur Konkurrenz.

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández
Opel lässt es sich in diesen Tagen nicht nehmen, immer wieder für Aufmerksamkeit zu sorgen. Nun hat der deutsche Autobauer ein neues Modell seiner Astra-Familie angekündigt. Die Rede ist vom Astra GTC. Er soll sich auf dem automobilen Markt künftig als sportliches Coupé präsentieren. Der deutsche Autobauer steckt große Hoffnungen in den kompakten Sportler. Dabei wird der Astra GTC sein Debüt im Herbst im Rahmen der IAA in Frankfurt feiern. Die Ingenieure aus Rüsselsheim haben es sich nicht nehmen lassen, den Astra GTC mit manch einem technischen Highlights auszustatten. Mit diesen könnte Opel langfristig Akzente setzen. Eines davon ist die Hightech-Vorderachse, die bei dem Astra GTC zum Einsatz kommt. Darüber hinaus bietet der Astra GTC als Dreitürer Platz für bis zu fünf Personen.
Wie Opel erklärte, sollen durch das neue Modell künftig 15 bis 20 Prozent der Verkäufe der Baureihe gestemmt werden. Dabei könnten vor allem die zahlreichen praktischen Charakterzüge des kompakten Coupés helfen. Immerhin bietet der Astra GTC seinem Fahrer künftig ein alltagstaugliches Gepäckabteil. So soll sich das Ladevolumen des Kofferraums besonders flexibel gestalten und zwischen 370 und maximal 1235 Litern liegen. Im Vergleich zu der Limousine haben sich die Ingenieure für einzelne Anpassungen entschieden. So wurde der Astra GTC um eineinhalb Zentimeter tiefer gelegt. Bei der Spurweite und den anderen Kennzahlen des Fahrwerks kann das Coupé jedoch auf Wachstum verweisen. So hat die Spurweite im vorderen Bereich vier Zentimeter gewonnen. Im hinteren Bereich hat man sich für ein Plus von drei Zentimetern entschieden.
Auch in Deutschland sind die Folgen des Japan-Bebens zu spüren. Wie bekannt wurde, denken die ersten deutschen Autobauer über Kurzarbeit nach. Mit ihr wollen sie auf die Lieferengpässe reagieren. Aufgrund der Katastrophe erreichen wichtige Teile aus Japan die deutschen Hersteller nicht mehr. Die Bundesagentur für Arbeit erklärte gegenüber den Medien, dass bereits ein steigender Beratungsbedarf auf Seiten der Unternehmen der Autoindustrie zu erkennen ist. Bislang liegen der Behörde zwar noch keine konkreten Anträge für das Kurzarbeitergeld vor, jedoch ist damit zu rechnen, dass diese in den kommenden Wochen folgen werden. Zu Beginn der Woche musste bereits Opel zwei Schichten ausfallen lassen. Der deutsche Autobauer erklärte, dass der Schichtausfall erforderlich ist, weil Teile aus Japan in den Werken fehlen.
Die Nervosität in der deutschen Autoindustrie wächst weiter. So hat Volkswagen eine eigene Task Force eingerichtet. Sie soll die Lieferkette überwachen. Des Weiteren soll die Task Force nach alternativen Lieferanten suchen. Der weltgrößte Autobauer Toyota ist direkt von dem Erdbeben und dem Tsunami betroffen. Bis Ende dieser Woche werden alle 12 Toyota Werke stillstehen. Wie der Autobauer erklärte, wird auch die Produktion in den USA zurückgefahren. So soll es auch in den US-amerikanischen Werken zu Fertigungsstopps kommen. Zudem sorgt die Katastrophe in Japan dafür, dass sich die Einführung von zwei neuen Prius-Modellen verschiebt.
Wie für viele andere Autohersteller, führt auch für Opel kein Weg an Twitter, Facebook und den anderen Social Media Plattformen vorbei. Doch bei Opel nimmt man besonders das Thema Bloggen richtig ernst. Und dafür gibt es ein Lob für uns. Für alle wichtigen Neuerscheinungen wird mit den Kunden oder Interessenten in extra angelegten Blogs diskutiert. Wie z.B. im Ampera Blog, Astra Blog, Insignia Blog oder Meriva Blog.
2010 musste der deutsche Automarkt im Vergleich zum Vorjahr mit einem deutlichen Absatzrückgang auskommen. Insgesamt wurden 23,4 Prozent weniger Autos gekauft. Der Gesamtabsatz beläuft sich auf 2,92 Millionen Stück. Durch die Abwrackprämie hatte die Bundesregierung im Jahr 2009 dem Markt durch die Krise geholfen. Wie erwartet brach der Absatz nach der Abwrackprämie 2010 ein. Experten rechnen damit, dass der Automarkt 2011 leicht an Fahrt gewinnen kann.
Zu den beliebtesten Fahrzeugen der Deutschen gehörten 2010 die Modelle Golf, Polo und Astra. Dabei konnte sich der VW Golf abermals deutlich gegenüber seiner Konkurrenz durchsetzen. Obwohl das Modell der Wolfsburger einen Absatzrückgang von 31 Prozent hinnehmen musste, verzeichnete er mit Abstand die meisten Neuzulassungen. So wurden 2010 insgesamt 251.078 Stück des VW Golf verkauft. Damit bleibt der Golf weiterhin der Deutschen liebstes Auto. Auch auf Platz zwei findet sich ein Modell von VW.
Der Polo konnte sich deutlich gegenüber dem Astra durchsetzen und verzeichnete im vergangenen Jahr insgesamt 96.964 Neuzulassungen. Wie der Golf musste auch der Polo einen Absatzrückgang hinnehmen. Dieser beläuft sich Statistiken zufolge auf 11 Prozent. Insgesamt 72.685 Neuzulassungen verzeichnete der Astra. Damit ist er bei der Suche nach den beliebtesten Modellen in Deutschland auf Rang drei. Der Absatzrückgang vom Opel Astra belief sich im vergangenen Jahr auf 31 Prozent.