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Artikel Tagged ‘Reifen’

Winterreifen/Sommerreifen – So sollten sie bei Nichtbenutzung gelagert/gepflegt werden

12. Januar 2013 Keine Kommentare

cc by flickr / gmeurope

Im Winter Winterreifen, im Sommer Sommerreifen, das ist nicht nur inzwischen gesetzlich vorgeschrieben, sondern dient auch der eigenen Sicherheit. Doch der Wechsel der Reifen bedeutet auch, dass die jeweils nicht montierten Reifen aufbewahrt werden müssen. Dazu gehört selbstverständlich eine optimale Lagerung und Pflege. In diesem Reifen-Onlineshop gibt es entsprechende Produkte.
Reifen sind nicht nur teuer sondern auch sensibel.

Dort wo sie gelagert werden darf es nicht feucht sein, sie lieben es indes mäßig belüftet, kühl oder dunkel. Empfindlich ist vor allem der Reifengummi. Gummi altert durch Wärme und Luft schneller und auch Berührungen mit Benzin, Öl, Lösungsmittel oder Fett mögen Reifen nicht. Reifen stellen den Kontakt zur Straße her und zählen somit zu einem wichtigen Sicherheitselement des Fahrzeugs. Ein pfleglicher Umgang und ideale Lagerung sind deshalb dringend angeraten.

Vor dem Reifenwechsel sollten die Reifen mit Kreide beschriftet werden und zwar an welcher Position sie am Fahrzeug befestig waren, beispielsweise VR für vorne recht oder VL für vorne links. In der nächsten Reifensaison sollten diese dann Achsweise von hinten nach vorne und umgekehrt angebracht werden, dass verlängert die Haltbarkeit des Reifens. Die Lagerung der Reifen erfolgt am besten stehend. Räder mit Felgen sollen allerdings nicht direkt auf dem Boden stehen. Zum Einlagern der Reifen gibt es spezielle Hacken, aber auch Felgenbäume. Diese Haken lassen sich an der Keller- oder Garagenwand montieren und die Reifen können dort aufgehängt werden. Reifen sollten keinesfalls übereinander gestapelt werden. Wird ein Felgenbaum verwendet, muss zwischen den einzelnen Reifen ein Abstandshalter vorhanden sein. Reifen ohne Felgen müssen aufrecht stehend und nicht hängend oder liegend aufbewahrt werden.
Vor der Einlagerung müssen Reifen und eventuell vorhandene Felgen gereinigt werden, das heißt Steinchen oder sonstige Verschmutzungen auf dem Reifen müssen entfernt werden. Felgen sollten zusätzlich mit einem speziellen Felgenspray gereinigt und gepflegt werden. Trockene und gereinigte Reifen können auch in einer eigenen Aufbewahrungstasche gelagert werden.

Tipps zum Winterreifenkauf – So erkennen Sie einen guten Winterreifen

19. Oktober 2011 Keine Kommentare

Winterreifen

Winterreifen - flickr/Mike Babcock

Der Herbst ist da – Zeit für Winterreifen
Von O bis O – Oktober bis Ostern – lautet die Faustformel, wenn es darum geht, in welchem Zeitraum Autofahrer mit Winterreifen auf den Straßen unterwegs sein sollten. Winterreifen garantieren bei geringen Außentemperaturen einen besseren Grip auf Asphalt und dadurch auch einen deutlichen geringen Bremsweg. Das liegt an der anderen Reifenmischung im Gegensatz zu Sommerreifen. So bestehen die Pneus für den Winter aus mehr Kautschuk, das verspricht bei Temperaturen unter sieben Grad Celsius eine bessere Haftung. Durch das besondere Profil bieten Winterreifen zudem mehr Sicherheit bei verschneiten oder vereisten Straßen.

Seit Dezember 2010 müssen Fahrzeuge in Deutschland mit der Witterung entsprechender Bereifung ausgestattet sein. Bei Eis- und Reifglätte, Schnee oder Glatteis sind seitdem nur Reifen mit der Bezeichnung M+S erlaubt, das steht für Matsch und Schnee. M+S Reifen sind aber nicht allein Winterreifen, auch Ganzjahresreifen fallen darunter. Ganz sicher aber dürfen Sommerreifen nicht genutzt werden. Kommt es aufgrund der Witterung zu einem Unfall, droht bei falscher Bereifung eine hohe Strafe.

Stellt sich die Frage, welcher Winterreifen zu empfehlen ist. Jedes Jahr stellen eine Vielzahl von Hersteller immer neue Winterreifen mit besseren Eigenschaften her. Die Auswahl ist daher nicht leicht. Eine gute Informationsquelle stellen Automobilklubs oder die Stiftung Warentest dar. Die genannten Institutionen testen jedes Jahr diverse Pneus für den Winter auf Herz und Nieren. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sich die Reifen der etablierten Anbieter deutlich bessere präsentieren als günstige Pneus unbekannter Hersteller. Besonders extrem preiswerte Winterreifen sollten Autofahrer skeptisch werden lassen. Die qualitativen Unterschiede bei Winterreifen sind sehr hoch. Da die Sicherheit eine tragende Rolle spielt, sollte bei der Bereifung für das Fahrzeug nicht so sehr auf den Geldbeutel achten.

Vor dem Kauf neuer Winterreifen sollten einige Aspekte beachtet werden. Die Größe der Pneus spielt eine Rolle, viele Fahrzeuge dürfen unterschiedlich große Reifen nutzen. Früher wurden Reifen für die kalte Jahreszeit vorwiegend auf Stahlfelgen montiert, inzwischen gibt es aber auch witterungsbeständige Aluminiumfelgen. Aus Kostengründen lohnt es sich, Sommer- und Winterreifen auf unterschiedlichen Felgen zu montieren. Je nach Nutzung können die Reifen bis zu fünf Jahre genutzt werden. Würden die Pneus auf dem gleichen Felgensatz montiert, würden durch das Wechseln zwei Mal jährlich Kosten entstehen. Oftmals bietet der Handel günstige Komplettangebote – Winterreifen auf Stahl- oder Alufelge – an, es lohnt sich in jedem Fall, aktuelle Angebote aus dem Internet oder der örtlichen Presse zu verfolgen.

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Welchen Vorteil haben Winter Kompletträder?

15. Oktober 2011 Keine Kommentare

Winterreifen

Winterreifen - flickr/katerha

Die neue Gesetzeslage schreibt vor, dass die Autos in Deutschland bei Schnellglätte, Schneematsch, Glatteis und Eis- sowie Reifglätte mit Winterreifen ausgestattet sein müssen. Leider lassen sich die Straßenverhältnisse, genau wie das Wetter, nicht genau vorhersagen. Daher ist es, nicht nur auf Grund der Gesetzeslage ratsam, den eigenen Wagen mit Winterreifen auszustatten. Die Faustregel, dass man die Pneus für den Winter von O bis O (Oktober bis Ostern) fahren soll, gibt zwar einen groben Anhalt, falls sich das Frühjahr jedoch verspätet, sollten dieser Zeitraum im eigenen Interesse verlängert werden.

Warum Winterreifen?
Nicht nur bei schneeglatten Straßen geben die Reifen mit dem etwas gröberen Profil mehr Grip und somit eine höhere Sicherheit. Auch die Mischung des Materials sorgt dafür, dass bei Kälte (ab 7 Grad abwärts), eine bessere Bodenhaftung gewährleistet ist.

Winter Kompletträder machen Sinn
Autofahrer, die bis dato noch keinen Satz Reifen für den Wintereinsatz mit Felgen verfügbar haben, müssen dafür sorgen, dass die Reifen bei einem Fachmann umgezogen werden. Diese Arbeit ist recht zeitaufwendig und damit auch kostenintensiver, als das einfache »Umstecken«. Wer also Reifen auf Felgen sein Eigen nennen darf, kann im sogar in Eigenregie auf den Winterbetrieb umrüsten.

Ein weiter Vorteil der Winter Kompletträder ist, dass in der kalten Jahreszeit die original verbauten Leichtmetallfelgen vor Salz und Feuchtigkeit geschützt sind. Denn Winterpneus sind in den meisten Fällen auf Stahlfelgen montiert. Wer den Anblick der meist schwarzen Felgen nicht so gern mag, der kann sich mit Zierblenden behelfen. Diese dekorativen Kunststoffkappen sind für den kleinen Geldbeutel oftmals im Discounter erhältlich.

Kosten sparen
Wenn man davon ausgeht, dass man die Reifen mehr als eine Wintersaison fährt, rechnet sich die Anschaffung von Stahlfelgen. Die Schonung der hochwertigen Aluminiumräder sowie die eingesparten Kosten bei der Montage plus des Zeitgewinns machen schon einiges aus. Zudem sind Stahlfelgen im Handel vergleichsweise günstig. Falls das Auto dann einmal verkauft werden soll, hat man ein zusätzliches Extra, dass man dem Interessenten mit anbieten kann. So erzielt man für ein Auto mit Winterreifen auf Stahlfelgen möglicherweise einen höheren Verkaufpreis.

Autotipps zur Winterreifenpflicht

18. Dezember 2010 Keine Kommentare

Eine Winterreifen-Pflicht gilt seit kurzem für alle Autofahrer bei Eis und Schnee. Die Abwandlung der Straßenverkehrsordnung (StVO) trat in den letzten Tagen in Kraft. Hier finden Sie ein paar Autotipps und Antworten auf die wichtigsten Fragen zur aktuellen Winterreifen-Pflicht.

Die Pflicht zum Fahren mit Winterreifen besteht laut StVO künftig bei Schneeglätte, Glatteis, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Seither wurde nur eine geeignete Bereifung verlangt und eine Ausrüstung die auf die Wetterverhältnisse angepasst sind.
Bereits im Juli hatte ein Oberlandesgericht diese Formulierung für zu ungenügend und vage eingeschätzt und daher für verfassungswidrig befunden.

Welche Winterreifen sind die richtigen?
Zukünftig gelten als Winterreifen solche Bereifung, die bereits bisher als Winterreifen tituliert wurden: die so genannte Schnee- und Matsch-Reifen – kurz M+S-Reifen. Sie besitzen ein Profil, dass bei winterlichen Belag auf den Straßen wie Schnee, Kälte und Glätte den notwendigen Halt gewährt.
Diese M+S-Reifen kennzeichnet ein entsprechendes Zeichen mit diesen Initialen auf den Seitenflächen der Reifen.

In welchem Zeitraum gilt die Winterreifen-Pflicht?
Leider hat sich die StVO dahingehend immer noch nicht festgelegt. Verplichtend sind das Fahren auf Winterreifen bei entsprechenden Straßenverhältnissen. Die Praxis empfiehlt allen Autofahrern, die Winterbereifung nach der so genannten Faustregel O-bis-O aufzuziehen: Das bedeutet Oktober bis zum Oster-Wochenende. Darauf zu achten ist, dass ab einer Tiefe des Profils von drei Millimetern müssten diese Pneus beseitigt werden.

Wie sind die Geldbußen?
Wird man früher von der Polizei bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen erwischt, wird künftig mit 40 Euro bestraft. Die bisher geltende Geldbuße wurde jetzt verdoppelt. 80 Euro plus ein Punkt in der Flensburger Datei schlagen jetzt zu Buche für alle Autofahrer, die mit immer noch mit gefährlichen Sommerreifen unterwegs sind und deshalb andere behindern und vielleicht sogar durch Glätte auf der Straße liegen bleiben.

Gibt es vermehrt Kontrollen?
Trotz der neuen Gesetzgebung brauchen Autofahrer kaum mit der Verhängung von Bußgeldern rechnen. Für solche flächendeckende Kontrollen fehlt das Personal. Diese Bußgelder spielen keine große Rolle. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist einfach zu gering. Allerding fällt es auf, wenn es bereits zu spät ist: bei Pannen oder auch Unfällen.

Michelin will mit kleineren Reifen Sprit sparen

3. Juni 2010 Keine Kommentare

Michelin by flickr, Tomás FanoNoch bis zum 3. Juni findet momentan in Rio de Janeiro die sogenannte Challenge Bibendum statt, eine Art Weltforum für nachhaltige Mobilität. Etliche Hersteller und Experten diskutieren hier darüber, wie man Mobilität in Zukunft umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten kann.

Der Reifenhersteller Michelin sieht seinen Beitrag in kleineren Reifen. Hätte der Reifen eines Kleinwagen nur 10 Zoll Durchmesser statt der sonst durchschnittlichen 14 Zoll, könnte man pro Fahrzeug rund 40 Kilogramm Gewicht einsparen, was sich dann wiederum auf den Spritverbrauch auswirken würde.

Den Prototypen für den kleineren Reifen hatte Michelin bereits mit im Gepäck. Geht es nun nach dem Reifenhersteller soll schon bald eine Umstellung folgen, die aber natürlich nur Schritt für Schritt gehen könnte. Noch handelt es sich wie gesagt um Prototypen. Drei bis vier Jahre will Michelin noch für die Entwicklung brauchen und dann bei Interesse der Fahrzeughersteller damit in Serie gehen.

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