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Artikel Tagged ‘Rückrufaktion’

Wieder Rückrufaktion von Toyota

19. Mai 2010 Keine Kommentare

Lexus by flickr, MJTREs scheint sich langsam aber sicher zu einer Art unendlichen Geschichte zu entwickeln, denn wieder muss Toyota tausende von Autos in die Werkstatt zurückrufen! In den vergangenen Monaten wurden nach und nach Defekte an diversen Modellen bekannt, so dass am Ende rund zehn Millionen Autos, die meisten davon in den USA, noch einmal überholt werden mussten.

Ein Image-Verlust, der höchstwahrscheinlich nicht so schnell wieder gut zu machen ist. Vor allem da der Konzern erst vor kurzem eine Geldstrafe in Höhe von 16,4 Millionen Dollar an die USA zahlen musste, eine Rekordsumme. Inzwischen ist auch bekannt, dass die aufgetretenen Probleme an den Toyota-Modellen im Zusammenhang mit Unfällen stehen, bei denen insgesamt 58 Menschen ums Leben kamen.

Und nun geht es weiter: Schon wieder muss Toyota Wagen aufgrund von Störungen zurückrufen. Diesmal betrifft es vier Lexus-Modelle: LS 460, LS 460L, LS600h und LS600hL. Weltweit müssen hiervon rund 11.500 Wagen wieder in die Werkstatt. Hierbei kann es zu Störungen an der Steuerung kommen. Für wenige Sekunden kann die Übertragung vom Steuer zu den Rädern unterbrochen werden. Mal sehen, wie die Geschichte weitergeht…

Nach Rückrufaktionen nun auch noch Rekord-Strafe für Toyota

20. April 2010 Keine Kommentare

Toyota Sienna by wiki, IFCARDer Autobauer Toyota hat momentan ganz schön zu kämpfen: Eine peinlichere Rückrufaktion folgt auf die nächste und nun muss er in den USA auch noch eine Geldstrafe in Rekordhöhe zahlen. Schlimmer kann es in dieser Hinsicht kaum noch kommen…

Erst wurde der Prius aufgrund von Mängeln in die Werkstatt zurückgerufen, dann der GX 460 von Lexus und letzte Woche schließlich der Minivan Typ Sienna. Hier besteht die Gefahr, dass das Reserverad abfällt, da Streusalz die Halterung so stark angreift, dass diese einfach durchrostet.

Doch nicht nur diese größten Rückrufaktionen aller Zeiten kratzen enorm am Image von Toyota, nun muss auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 16,4 Millionen Euro gezahlt werden. Normalerweise hätte der Autobauer die US-Regierung innerhalb von fünf Tagen über solche gravierenden Mängel informieren müssen. Toyota hat allerdings über Monate hinweg nichts gesagt.

Die Geldstrafe ist die höchste aller Zeiten, die bisher die US-Bundesbehörde für Straßen- und Verkehrssicherheit NHTSA verhängt hat. Der Rekord betrug bisher 1 Million Dollar und musste im Jahr 2004 von GM aufgrund einer Rückrufaktion von defekten Scheibenwischern gezahlt werden.

Greifen die Reparaturen von Toyota nicht?

17. März 2010 Keine Kommentare

Die weltweiten Rückrufaktionen von Toyota ziehen immer weitere Kreise. Nachdem inzwischen über acht Millionen Autos aufgrund eines Problem mit dem Gaspedal in die Werkstätten gebeten wurden und nochmals mehr als eine halbe Million aufgrund von kurzzeitig aussetzenden Bremsen, beschweren sich nun die ersten Fahrzeuginhaber, das die Reparatur nichts gebracht haben soll.

Der Behörde für Verkehrssicherheit in den USA liegen über 100 Beschwerden vor, dass ihr Wagen trotz vorgenommener Reparatur immer noch ohne ihr Zutun beschleunigen soll.

In der Werkstatt wurde dafür ein kleines Distanzstück am Gaspedal eingebaut, das die Zugkraft der Rückholfeder erhöht und die Reibung verringert. Funktioniert dies nun aber doch nicht?

Für Toyota ist dies offenbar kein Grund zur Sorgen, denn laut dem Konzern gäbe es keine Beweise dafür.

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Nissan mit großer Rückrufaktion

4. März 2010 Keine Kommentare

Nissan Murano by wiki, Matêj Bat'haUnd die nächste Rückrufaktion… Es scheint so als wäre momentan die Autoindustrie nicht nur in Sachen Absatz am Schwächeln, sondern auch in Sachen Technik. Denn nach Toyota und Honda muss nun auch der nächste Autobauer diverse Modelle in die Werkstatt zurückrufen.

Weltweit bittet Nissan rund 540.000 Fahrzeuge zu einer kleinen Korrektur. Bisher seien, laut Nissan selbst, durch die Defekte noch keine Unfälle verursacht worden, jedoch sollten die Besitzer das Ganze auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Zu möglichen Problemen mit der Bremse kann es bei den Modellen Armada, Titan, Quest und Infiniti QX56, die zwischen 2008 und 2009 hergestellt wurden, kommen. Fehler in der Tankanzeige wurden bei den Modellen Armada, Titan, Pathfinder, Frontier, Xterra und Infiniti QX56 aus den Jahren zwischen 2005 und 2008 festgestellt.

Am meisten Fahrzeuge werden wohl in den USA zurückgerufen werden müssen, da hier diese Modelle überwiegend angeboten wurden.

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Auch Rückrufaktion bei Honda!

11. Februar 2010 Keine Kommentare

Honda by Flickr hectorirZuerst musste Toyota Millionen Fahrzeuge weltweit zur Korrektur in die Werkstatt bitten und erlitt dadurch einen immensen Image-Verlust, und nun scheint es dem japanischen Konkurrenten Honda genauso zu ergehen.

Allein in den USA müssen fast 400.000 Wagen der Einheiten der Modellreihen Accord, Civic, Odyssey, CR-V und Acura TL aus den Baujahren 2001 und 2002 zurückgerufen werden. Hinzu kommen noch einmal 50.000 Fahrzeuge in Kanada, Japan und anderen Märkten.

Der Grund ist sogar noch weitaus kritischer als bei Toyota, denn insgesamt sind 12 Vorfälle gemeldet, von denen einer tödlich endete. Es gibt bei den Modellen ein Problem beim Seitenairbag auf der Fahrerseite. Kommt es zu einem Aufprall, kann es passieren, dass sich vor dem Öffnen des Luftbeutels ein enorm großer Druck aufbaut. Dadurch kann es zu einer Explosion kommen, die Splitter von der Abdeckung durch den Innenraum des Fahrzeugs fliegen lassen und die Insassen schwer verletzen.

Eine Rückrufaktion, die also noch Folgen haben wird…