Die Zukunft der Automobilbranche scheint immer mehr von China abzuhängen. Allein VW konnte dort im ersten Quartal diesen Jahres eine Steigerung von rund 60% aufweisen. Bei anderen Autobauern sieht dies ähnlich aus. Kein Wunder also, dass die meisten ihre Kapazitäten auf diesem Zukunftsmarkt ausbauen wollen.
VW hat in diesen Tagen angekündigt bis zum Jahr 2018 seinen Umsatz in China von 1,4 Millionen verkauften Autos im Jahr 2009 auf 2 Millionen steigern zu wollen. Dazu sollen bis 2012 in den Werken Nanjing und Chengdu 350.000 Fahrzeuge von VW statt bisher 300.000 produziert werden. In jedem Jahr werden vier neue Modelle präsentiert, die direkt in China gefertigt werden.
Aber auch importierte Modelle sollen verstärkt den Markt stärken. Dazu wird das Händlernetz von momentan 1.300 Vertriebsstellen auf 2.000 erweitert. Der neue Aufbau Ost hat begonnen!
Okay, würden die Mitarbeiter die Wagen selbst aussuchen, hätten sie wahrscheinlich ganz andere Modelle am Start und Cabrios und SUVs würden das Ranking anführen. Jedoch suchen immer noch die Firmenleitungen die Dienstwagen aus und so wird in erster Linie auf Sicherheit und den Preis geachtet.
Dies ergab eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Hewitt, das sich einmal die liebsten Dienstwagen der Deutschen angesehen hat. Angeblich spielt die Tatsache woher der Wagen kommt, nur bei den wenigsten eine große Rolle für ihre Entscheidung welcher Wagen es sein soll. Nur jeder fünfte gab an, darauf zu achten, dass das Auto aus Deutschland stamme.
Interessanterweise sind aber die drei beliebtesten Modelle deutsche Erzeugnisse. So fährt fast die Hälfte aller deutschen Mitarbeiter entweder einen Audi A4, einen VW Passat oder einen 3er BMW als Firmenwagen. Anscheinend sind die meisten Chefs von deren Sicherheit und ihrem Preis-Slietungs-Verhältnis überzeugt.
Vielleicht können sich manche noch daran erinnern: Früher ging man zu seinem Vorgesetzten und brachte eine Idee vor. In diesem Fall konnte man sich meist sicher sein, dass dies positiv auffallen würde, man seinen Job langfristig gesichert hat oder einen kleinen Bonus dafür bekam.
Doch dieses Modell ist im Laufe der Jahre zunehmend aus der Mode gekommen. Ja, es ist sogar soweit gegangen, dass viele Mitarbeiter sich nicht mehr trauen Vorschläge zu äußern und sich nicht mehr einbringen können.
Dies wollte VW ändern und hat als kleinen Anreiz eine Prämie für Mitarbeiter-Ideen eingeführt. Dies schlug ein wie eine Bombe und siehe da: Allein in Wolfsburg wurden von den Mitarbeitern 16.800 Verbesserungsvorschläge eingereicht, von denen manche wohl auch sehr lukrativ für das Unternehmen waren.
Zwar musste VW in diese Aktion rund 5,6 Millionen Euro, die sich laut VW-Sprecher aber allemal gelohnt hätten. Es geht doch…
Er ist das schnellste Serienauto der Welt, der Bugatti Veyron, und wir müssen an dieser Stelle wohl niemandem erzählen wie viele Fans das Auto weltweit hat. So mancher träumt auf jeden Fall von einem möglichen Nachfolger. Der kanadische Design-Student Mark Vicente hat ihm sogar seine Abschlussarbeit gewidmet und mit dem Bugatti Renaissance zumindest virtuell einen würdigen Nachfolger für den Veyron entworfen.
Seine Entwürfe tragen die Seele des eigentlich Autos in sich, aber verpasst ihm trotzdem einen neuen und vor allem aufregenden Look. Die Bilder könnt ihr euch hier ansehen…
Sollte VW den Veyron wirklich wieder auflegen wollen, sollten sie auf jeden Fall an Mark Vicente denken! Hier nochmal, weil es so schön ist, Bilder vom eigentlichen Modell:
Wir wollen an dieser Stelle nicht die Abwrackprämie bewerten und auch nicht die wohl schlechten Aussichten für die Automobilindustrie 2010 heraufbeschwören. Nein, hier geht es allein um die Frage, welche Autos die Deutschen sich am liebsten von der Abwrackprämie geleistet haben.
Eindeutig geht der Trend in Richtung Kleinwagen. Besonders VW hat von der Aktion profitiert, denn der Verkaufsschlager war der VW Golf. Jeder zehnte Deutsche (genau: 10,5%) hat sich solch ein Modell geleistet. Deutlich abgeschlagen folgt dann auf Platz zwei der Skoda Fabia mit immerhin noch 4,6%. Knapp dahinter, auf Platz drei, ist wieder ein VW, nämlich der VW Polo mit 4,3%.
Die restlichen Plätze verteilen sich prozenttechnisch knapp hintereinander: Platz vier und fünf, der Opel Corsa und der Opel Astra, Platz sechs der Ford Fiesta und danach der Fiat Panda, der Fiat Punto und der Dacia Sandero.
Diese Liste wurde vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft veröffentlicht.